"Badetag undWundertüte" beschreibt eine Zeit, in der man
als Kind und Jugendlicher rundum glücklich war und das Fehlen
materiellenWohlstandes gar nicht gemerkt hat. Das Baden
hintereinander im selbenWasser war genauso normal wie das Tragen
von langen braunen und kratzigen Strümpfen imWinter. Als Ausgleich
dafür gab es stundenlanges "Draußenspielen" bis die
Laternen angingen und Fahrradtouren mit Übernachten im Stroh. Mit
diesem Büchlein soll eine Zeit vor dem Vergessen bewahrt werden,
die in ihrer Art einmalig gewesen ist, und die Geschichten darüber
sollen vor allem diejenigen Leser wieder jung werden lassen, die
diese Zeit ebenfalls erlebt haben. Jürgen Hübschen, Jahrgang 1945,
erlebte nach dem frühen Tod seines Vaters zusammen mit seinem
älteren Bruder in der Obhut der allein erziehenden Mutter in
Coesfeld eine für diese Generation typische deutsche Kindheit und
Jugend. Heute lebt der pensionierte Oberst und vierfache
Familienvater in Greven.