Die Verfahren, Produkte und Diskurse der Wissenschaft sowie der
Kunst sind in umfassende kulturelle Entwicklungen eingebettet,
können zugleich aber auch für diese konstituierend sein. Damit sind
sie jedoch aufs Engste an die Problematik der Autorität des Wissens
gekoppelt. Schließlich ist die Frage, welche Figurationen des
Wissens und der Reflexion sich in beiden Bereichen und gerade an
deren Schnittstelle ausbilden und halten können, immer auch daran
gebunden, mit welchen Strategien Geltung hergestellt und
reproduziert wird. Zwischen Autorität und Subversion vermittelnd,
setzen sich die Beiträge des Bandes mit den Transformationen, mit
dem Auftauchen und Verschwinden von Wissenselementen im
Grenzbereich von Kunst- und Wissenschaftsgeschichte auseinander.Mit
Beiträgen von Christoph Asendorf, Jacqueline Carroy, Dario Gamboni,
Julika Gittner, Christine Heidemann, Caroline Jones, Karin
Krauthausen, Bruno Latour, Rachel Mader, Bernd Nicolai und
Hans-Jörg Rheinberger.
Anne von der Heiden (Prof. Dr. phil.) ist Professorin für Kunst- und Medienwissenschaft an der Hochschule München. Ihre Forschungen bewegen sich in den Schnittfeldern von Bild-, Medien- und Kulturtheorie sowie in der Medienästhetik, der zeitgenössischen Kunst und der visuellen Kultur.
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