Ausweitung der Kampfzone - Houellebecq, Michel

Michel Houellebecq 

Ausweitung der Kampfzone

Roman

Aus d. Französ. v. Leopold Federmair
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Ausweitung der Kampfzone

"Ein 'Kultbuch' der Gegenmoderne, eine brutale Abrechung mit dem Gefühlsdesign der Single-Gesellschaft." - Die Zeit

Der provokante Erstling des französischen Star-Autors: Ein junger Informatiker seziert mit gnadenlosem Blick die Welt - und erklärt sie zur gefühlsfreien Kampfzone. Im täglichen Kampf um Erfolg und Sexpartner kann er nicht mithalten. Und so ringt er in seiner isolierten Existenz mit der Einsamkeit, (fehlendem) Sex und Machtphantasien.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2008
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 169 S.
  • Seitenzahl: 169
  • rororo Taschenbücher Bd.24339
  • Deutsch
  • Abmessung: 19 cm
  • Gewicht: 161g
  • ISBN-13: 9783499243394
  • ISBN-10: 3499243393
  • Best.Nr.: 20847181
"Ein Kultbuch' der Gegenmoderne, eine brutale Abrechung mit dem Gefühlsdesign der Single-Gesellschaft." (Die Zeit)
Michel Houellebecq, geb. 1958 in La Réunion, lebt in Irland. Er ist Preisträger des angesehenen Grand Prix des Lettres, des Prix Novembre, des Impac-Preises und des Prix de Flore.

Kundenbewertungen zu "Ausweitung der Kampfzone" von "Michel Houellebecq"

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Bewertung von Polar aus Aachen am 17.12.2007 ***** sehr gut
Gerne verweist man auf das erste Buch eines Schriftstellers und findet darin alles, was ihn später auszeichnete. Dass die Ausweitung der Kampfzone schon Houellebecqs Zorn auf jegliches Spießertum anprangert, ohne die unsere heutige Gesellschaft nicht funktionieren würde, läßt dabei leicht übersehen, daß dieser Schriftsteller zu erzählen vermag. Der Blick des Helden mag zwar gnadenlos wie unter dem Skalpell sein, doch das Famose daran ist, man entwickelt Mitleid mit seinen Figuren. Der Held, der in seiner Umwelt gefangene Wüterich spielt das Spiel mit, das lautet: Komm lass uns alles ausbeuten, Frau, Mann, dich, selbst andere, die Natur, Kleine wie Große. Der aufkeimende Nihilismus hat fast Sartresche Größe. Allerdings nur wenn Sartre sich der Philosophie entsagt und den Sex und nicht die Beziehung zu seinem Thema gemacht hätte. Die Hölle ist stets der andere, hat Sartre geschrieben. Houellebecq hat dies weiter entwickelt. Die Hölle nehme ich überallhin mit hin. Und sei es wie hier zur Arbeit. Houellebecqs Moral heißt nichts anderes als: Wir sind nur Menschen, nehmen wir uns doch nicht so wichtig. Komisch, krass, unversöhnlich. Und die meisten, die es lesen, werden sagen: Ganz schön schlimm das alles. Und morgen wieder zur Arbeit gehen.

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