Ausweisung - Abschiebung - Vertreibung in Europa. 16.-20. Jahrhundert

Ausweisung - Abschiebung - Vertreibung in Europa. 16.-20. Jahrhundert

Hrsg. v. Sylvia Hahn, Andrea Komlosy u. Ilse Reiter
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Ausweisung - Abschiebung - Vertreibung in Europa. 16.-20. Jahrhundert

Beinahe täglich wird in den Medien von Menschen berichtet, die ausgewiesen, abgeschoben, vertrieben werden. Ausgeblendet bleibt dabei zumeist die lange Tradition dieser Praktiken auf dem europäischen Kontinent. Dieses Buch richtet erstmals geschlossen den Blick zurück in die Vergangenheit, um auf diese Weise umso besser den Bogen in die Jetzt-Zeit spannen und die gegenwärtigen Entwicklungen verstehen zu können.


Produktinformation

  • Verlag: Studienverlag
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 265 S.
  • Seitenzahl: 265
  • Querschnitte, Einführungstexte zur Sozial-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte Bd.20
  • Best.Nr. des Verlages: 4301
  • Deutsch
  • Abmessung: 245mm x 165mm x 22mm
  • Gewicht: 560g
  • ISBN-13: 9783706543019
  • ISBN-10: 370654301X
  • Best.Nr.: 20862982
"The essay of the volume work on their own, while remaining in conversation with each other." Austrian History Yearbook, Heléna Tóth "Chronologisch wühlen sich die AutorInnen Schritt für Schritt durch die Jahrhunderte. Von der Stadt- und Landesverweisung der frühen Neuzeit spannt sich der Bogen über die Vertreibung von ethnisch-religiösen Gruppen im 16. und 17. Jahrhundert, die Umsiedelungen im 18. Jahrhundert, das Schubwesen und die politischen Verfolgungen im 19. Jahrhundert bis hin zu den Verfolgungen, Ausbürgerungen und Massenvertreibungen im 20. Jahrhundert." asyl aktuell "Insgesamt bietet der Band einen durchaus nützlichen Zugang zu Formen der Zwangsmigration und vermittelt einen guten Überblick über Funktionen und Mechanismen von Ausgrenzungen, ohne dabei den Anspruch auf auch nur annährernde Vollständigkeit erheben zu können. Die hier versammelten Aufsätze weisen zudem über den engeren Kontext des Themas hinaus, denn sie führen hin zur Problematik gesellschaftlicher Selbstdefinitionen und Identitätsbildungsprozesse, die seit dem späten 18. und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein vorwiegend über das Konstrukt der Nation vollzogen wurden. So stellt der Sammelband, dessen einzelne Beiträge zudem durch Literaturverzeichnisse abgerundet werden, einen guten Einstieg in die Vielfalt der Thematik dar." Sehepunkte, Ulrich Niggemann "(...) Ein Werk das sich jedem am historischen Kontext von Migration und Vertreibung interessierten Leser nur wärmstens empfehlen lässt. In 10 Beiträgen vermitteln die Autoren ein ausgezeichnetes und sehr fundiertes Bild, das vor allem Aufschluss über Entwicklungen der Gegenwart gibt." Thomas Pfanzagl
Sylvia Hahn ist außerordentliche Universitätsprofessorin am Institut für Geschichte der Universität Salzburg.

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