"Der Aufschrei der Behinderten" ist ein praxisnaher
Bericht über ein öffentliches "Versorgungssystem", das
beträchtliche Defizite aufweist. Leider werden diese fast nie
offenkundig gemacht, weil davon eben nur seelisch und pädagogisch
unterversorgte Außenseiter betroffen sind. Sie stellen die
Minderheit der Schwächsten in unserer Gesellschaft dar und sind
selbst nicht in der Lage, sich eine adäquate und sinnvolle
Förderung auszudenken, um sich einen Platz erkämpfen zu können, der
ihnen ein menschenwürdiges und glückliches Leben verheißt. In ihrer
Hilflosigkeit müssen sie sogar - scheinbar schweigend - das
traurige Schicksal erdulden, zu einer Quelle indirekter
finanzieller Ausbeutung zu werden. Denn der Bereich erhält eine
beträchtliche Zuweisung an öffentlichen Mitteln. Die Konstellation
der beteiligten Berufe ist vielgliedrig und die Zahl der
Beschäftigten ist groß, doch erzielte Effizienz befindet sich
dennoch auf einem erschreckend niedrigen Niveau, weil eine wirksame
Qualitätskontrolle fehlt und zu viele "Mitwirkende" nur
danach trachten, den Arbeitsaufwand so gering wie möglich zu
halten, aber ihren persönlichen Nutzen maximal gestalten.
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