Aubing, Langwied, Lochhausen, Geschichte Aubings, Gut Freiham, Hauptschule Wiesentfelser Straße, Liste der Baudenkmäler in München/Aubing, St. Quirin, Alois Brem, Langwieder Seenplatte, Adventskirche, St
Quelle: Wikipedia. Seiten: 49. Kapitel: Aubing, Langwied,
Lochhausen, Geschichte Aubings, Gut Freiham, Hauptschule
Wiesentfelser Straße, Liste der Baudenkmäler in München/Aubing, St.
Quirin, Alois Brem, Langwieder Seenplatte, Adventskirche, St.
Michael, Bundestagswahlkreis München-West/Mitte, Moosschwaige,
Zwangsarbeiterlager Neuaubing, Aubinger Ziegelei, Aubinger Lohe,
Aubinger Tunnel, Chemische Fabrik Aubing, Aubinger Heizkraftwerk,
Aubinger Wasserturm, Aubinger Archiv, Siedlung am
Gößweinsteinplatz, Liste der Baudenkmäler in München/Langwied,
Stimmkreis München-Pasing, Hans Nimmerfall, Liste der Baudenkmäler
in München/Lochhausen, Langwieder Bach, Eschenrieder Spange.
Auszug: Die schriftlich belegte Geschichte Aubings beginnt mit
einer Urkunde aus dem Jahr 1010. Archäologische Spuren im Gebiet
des heutigen Münchner Stadtteils Aubing gehen jedoch weiter zurück
und legen eine durchgehende Besiedlung seit vorrömischer Zeit nahe.
Überregionale Bedeutung hat ein Reihengräberfeld aus dem 5. bis 7.
Jahrhundert. In besagter Urkunde vom 16. April 1010 spricht König
Heinrich II. die Besitzrechte an Aubing dem Kloster Polling zu.
Nach Urkundenlage ist Aubing jedoch wohl im bayerischen Herzogsgut
verblieben, denn 1330 schenkte Ludwig der Bayer Aubing dem Kloster
Ettal als Teil der Gründungsausstattung. Die Ettaler Herrschaft
dauerte fast 500 Jahre bis zur Säkularisation in Bayern. Bei der
Bildung der selbstständigen Gemeinde 1818 wurde die ehemalige
Hofmark Freiham erstmals Aubing zugeordnet. Mit dem Bahnanschluss
ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann ein starkes
Bevölkerungswachstum, das noch immer anhält. Seit Anfang des 20.
Jahrhunderts kam es dabei zur Gründung neuer Ortsteile, namentlich
Neuaubing, Aubing-Ost, Am Westkreuz und im 21. Jahrhundert Freiham.
Über Jahrhunderte war Aubing das einwohnerstärkste Dorf westlich
von München. Die Aubinger Pfarrei umfasste die östlichen
Nachbardörfer von Allach bis Laim. Im benachbarten Pasing stieg die
Einwohnerzahl nach dem Bau der Eisenbahn jedoch noch schneller, so
dass dieses Aubing Ende des 19. Jahrhunderts überflügelte. 1942
wurde Aubing nach München eingemeindet und bildete dort einen
eigenen Stadtbezirk, bis es 1992 im Stadtbezirk
Aubing-Lochhausen-Langwied aufging. Die bisher ältesten
Siedlungsspuren in der Gemarkung von Aubing ließen sich 1995/1996
südlich der Bodenseestraße (Bundesstraße 2) in Neubaugebiet Freiham
nachweisen. Zu der damals aufgedeckten singulären Körperbestattung
aus dem Endneolithikum gehörten Grabbeigaben wie schnurkeramische
Gefäße, die auf einen Zeitraum zwischen ca. 2900 und 2300 v. Chr.
datieren. Außerdem konnten dort aufgrund von Pfostengruben etwa 40
Hausgrun