Atlas der wahren Namen - Hormes, Stephan; Peust, Silke
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Wussten Sie, dass die Hauptstadt von "Volksland" (Deutschland) dem Namen nach eine "Sumpfstadt" ist? Und dass sich hinter der "Stadt der Bootsleute" Paris verbirgt? Der Atlas der wahren Namen mit seinen fantastisch gedruckten Reliefkarten gibt mehr als 2.300 Orten, Ländern, Gewässern und Gebirge ihre wahren Namen zurück. Ein faszinierendes Vergnügen…mehr

Produktbeschreibung

Wussten Sie, dass die Hauptstadt von "Volksland" (Deutschland) dem Namen nach eine "Sumpfstadt" ist? Und dass sich hinter der "Stadt der Bootsleute" Paris verbirgt?

Der Atlas der wahren Namen mit seinen fantastisch gedruckten Reliefkarten gibt mehr als 2.300 Orten, Ländern, Gewässern und Gebirgen ihre wahren Namen zurück. Ein faszinierendes Vergnügen!
  • Produktdetails
  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 93
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 93 S. m. zahlr. farb. Ktn.
  • Deutsch
  • Abmessung: 272mm x 197mm x 12mm
  • Gewicht: 505g
  • ISBN-13: 9783551684585
  • ISBN-10: 3551684588
  • Best.Nr.: 26385024

Rezensionen

Besprechung von 03.12.2009
Überraschende Ortsnamen

Das gibt es also auch: ein geographisches Verbarium. Da liegen etwa Brusthügelburg, Brückstätten und Brodeln im Großen Land der Tätowierten; und die Hauptstadt der Kupferinsel heißt Die Siegreiche. Aufgeblättert haben wir den "Atlas der wahren Namen". Ein etymologisches Nachschlagewerk zu deutschen Regionen, europäischen Ländern und sämtlichen Kontinenten. Es bietet vierundzwanzig Karten, die auf den ersten Blick verblüffen - nicht wegen ihrer Gestaltung, die ist so solide wie im Diercke-Weltatlas. Was auffällt, sind die ungewohnten Bezeichnungen für bekannte Städte, Gewässer und Inseln, Landschaften und Gebirge. An der Südküste des Kaninchenlandes sind etwa Ortsnamen wie Spiegel des Meeres, Die Königin und Berg des Morgensterns zu lesen. Stephan Hormes und Silke Peust haben dazu Almería, Málaga und Gibraltar in ihre sprachgeschichtlichen Wurzeln zerlegt und diese ins Deutsche übersetzt. Das haben sie allerdings nicht im Stil akademischer Toponomastiker gemacht, die Ortsnamen wissenschaftlich herleiten. Das Autorenpaar hat sich meist für wohlklingendere Varianten entschieden; zum Beispiel bei Sri Lanka nicht für die wörtliche Übernahme aus dem Sanskrit (ehrenwerte Insel), sondern für Insel des Glücks. Trotzdem ist ihre Phantasie nie bodenlos.

-ung

"Atlas der wahren Namen" von Stephan Hormes und Silke Peust. Carlsen Verlag, Hamburg 2009. 96 Seiten, zahreiche Karten. Gebunden,19,90Euro.

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