Asphalt Tribe - Rhue, Morton

Morton Rhue 

Asphalt Tribe

Kinder der Straße. Ausgezeichnet mit 'Die besten 7 Bücher für junge Leser', 02/2004. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kategorie Preis der Jugendlichen

Übersetzung: Schmitz, Werner
Broschiertes Buch
 
18 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Asphalt Tribe

Sie nennen sich "Asphalt Tribe" und leben auf den Straßen von New York. Die 15jährige Maybe erstattet schonungslos Bericht über ihren Überlebenskampf, über Momente der Angst und des Glücks, über Aussichtslosigkeit und Zukunftsträume.

Ich hielt den kleinen Hund in den Armen. Er fühlte sich warm an. Das Knurren in meinem Magen erinnerte mich daran, dass ich nichts gegessen hatte, aber es war zu kalt, um aufzustehen und sich was zu essen zu holen, oder um betteln zu gehen.


Produktinformation

  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
  • 2007
  • Lim. Sonderausg.
  • Ausstattung/Bilder: Lim. Sonderausg. 2007. 221 S.
  • Seitenzahl: 221
  • Ravensburger Taschenbücher Bd.54302
  • Altersempfehlung: ab 13 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 18 cm
  • Gewicht: 186g
  • ISBN-13: 9783473543021
  • ISBN-10: 3473543020
  • Best.Nr.: 22770203
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.05.2004

Wir Straßenkinder wissen nichts
So viel Elend: Morton Rhues greller Roman "Asphalt Tribe"

Weglaufen, um anzukommen - im Leben. Das ist schon immer eine Grundbewegung in Jugendbüchern. Zwei der wichtigsten Romane Amerikas erzählen die Geschichten jugendlicher Ausreißer: Mark Twains "Huckleberry Finn", das Buch, von dem Hemingway behauptete, alles amerikanische Schreiben sei davon beeinflußt, und Salingers "Fänger im Roggen". Auf den ersten Blick mag es vermessen erscheinen, Morton Rhue in diese Gewichtsklasse einzuordnen. Doch immerhin: Der New Yorker Autor (Jahrgang 1950), der als Straßenmusiker und Schiffssteward gearbeitet hatte, bevor er mit dem Schreiben von Jugendbüchern erfolgreich wurde, gehört ohne Zweifel zu den einflußreichen Schriftstellern unserer Zeit. Er verdankt diesen Rang vor allem seinem Instinkt für die Aufbereitung spektakulärer Jugendthemen. Sein Bestseller "Die Welle" (1984) erzählte von einem Lehrer-Schüler-Experiment an einer amerikanischen Schule zur Entstehung faschistischer Gruppenstrukturen, das aus dem Ruder gerät, "Ich knall euch ab!" (2002) protokollierte den Amoklauf zweier Sechzehnjähriger an ihrer High …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Unspektakulär, bisweilen fast distanziert" lässt Morton Rhue seine Protagonistin von dem harten Leben als Straßenkind in New York erzählen, notiert Cathrin Kahlweit. Obwohl es um Prostitution, Gewalt, Einsamkeit und Tod geht, sei Rhues dritter Roman "kein Buch zum Tränenvergießen". Der amerikanische Autor verkünde keine moralischen Imperative, sondern beschreibe das Leben, wie es eben auch sein könne. Und auch wenn er sich in seinen bisherigen Werken zeitgemäß dem Faschismus und dann der Gewalt an der Schule angenommen hat, ist Rhue für die Rezensentin kein politisch korrekter Autor, der "mit dem "Wohlwollen der Gutmenschen spekuliert". Dafür seien seine Bücher, dieses eingeschlossen, "nicht eindeutig, nicht simpel genug".

© Perlentaucher Medien GmbH

Sprecherin Jana Schulz verschmilzt geradezu mit einem perfekt intonierten Grad an Angst, Unsicherheit und Verwunderung in der Stimme mit dieser Geschichte, die das Schicksal der malträtierten Teens und Twens, allesamt misshandelt, sexuell missbraucht oder sozial vernachlässigt, ungebrochen dicht beschreibt. Quelle: ekz-Informationsdienst

"Sprecherin Jana Schulz verschmilzt geradezu mit einem perfekt intonierten Grad an Angst, Unsicherheit und Verwunderung in der Stimme mit dieser Geschichte, die das Schicksal der malträtierten Teens und Twens, allesamt misshandelt, sexuell missbraucht oder sozial vernachlässigt, ungebrochen dicht beschreibt." -- Quelle: ekz - Informationsdienst
Morton Rhue, geboren 1950 in Long Island, New York, hat sich in Amerika durch zahlreiche Publikationen im "New Yorker" und der "Village voice" sowie durch mehrere Jugendromane einen Namen gemacht. Er veröffentlicht auch unter dem Namen Todd Strasser.
Mit seinem Roman "Die Welle", der auch fürs Fernsehen verfilmt wurde, ist Morton Rhue auch in Deutschland bekannt geworden. Dieser Roman ist mittlerweile eine klassische Schullektüre in Deutschland.
Rhue greift in seinen Büchern kontroverse Themen für Jugendliche wie Nationalsozialismus, Gewalt an Schulen oder Obdachlosigkeit auf.

Leseprobe zu "Asphalt Tribe" von Morton Rhue

Der Mann machte ein böses Gesicht. Der Regen schlug durch das offene Fenster zu ihm in den Wagen hinein. "Worauf wartest du noch?", fragte er. "Geld? Vergiss es. Geld bekommst du von mir nicht. Ich geb dir was zu essen, und du kannst dich bei mir waschen. Aber ich weiß eh, was du tust, wenn ich dir Geld gebe. Du gibst es ja dochnur für Drogen aus."
"Kann sein."
Seine Augen wurden ganz klein. "Du bleibst lieber hier draußen? Frierend und hungrig und schmutzig? Na schön. Hier laufen Dutzende von Kids wie du herum. Wenn du nicht mit mir kommen willst, suche ich mir eine andere. Was soll's? Ihr seid doch alle gleich."
"Kann sein."
"Kann sein ... kann sein ...", wiederholte er. "Kann sein, dass du heute Nacht hier draußen verhungerst oder erfrierst. Kann sein, dass man morgen früh deine Leiche findet. Wer macht sich was aus einem obdachlosen Kind? Du bist ein Niemand. Kein Mensch wird sich an dich erinnern. Dich gibt es praktisch gar nicht."
Das Autofenster ging zu. Der Mann stellte die Scheibenwischer an und fuhr davon, die dunkle nasse Straße hinunter. Ich stand im Regen, der mir auf Kopf und Schultern prasselte. Von mir aus sollte der Mann ein anderes hungriges Straßenkind finden, das aus dem Regen ins Trockene wollte. Aber mich würde er nicht kriegen.

Leseprobe zu "Asphalt Tribe" von Morton Rhue

Der Mann machte ein böses Gesicht. Der Regen schlug durch das offene Fenster zu ihm in den Wagen hinein. "Worauf wartest du noch?", fragte er. "Geld? Vergiss es. Geld bekommst du von mir nicht. Ich geb dir was zu essen, und du kannst dich bei mir waschen. Aber ich weiß eh, was du tust, wenn ich dir Geld gebe. Du gibst es ja doch nur für Drogen aus."

"Kann sein."

Seine Augen wurden ganz klein. "Du bleibst lieber hier draußen? Frierend und hungrig und schmutzig? Na schön. Hier laufen Dutzende von Kids wie du herum. Wenn du nicht mit mir kommen willst, suche ich mir eine andere. Was soll's? Ihr seid doch alle gleich."

"Kann sein."

"Kann sein ... kann sein ...", wiederholte er. "Kann sein, dass du heute Nacht hier draußen verhungerst oder erfrierst. Kann sein, dass man morgen früh deine Leiche findet. Wer macht sich was aus einem obdachlosen Kind? Du bist ein Niemand. Kein Mensch wird sich an dich erinnern. Dich gibt es praktisch gar nicht."

Das Autofenster ging zu. Der Mann stellte die Scheibenwischer an und fuhr davon, die dunkle nasse Straße hinunter. Ich stand im Regen, der mir auf Kopf und Schultern prasselte. Von mir aus sollte der Mann ein anderes hungriges Straßenkind finden, das aus dem Regen ins Trockene wollte. Aber mich würde er nicht kriegen.

Kundenbewertungen zu "Asphalt Tribe" von "Morton Rhue"

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von o.O aus Kempten am 11.07.2011 ***** ausgezeichnet
Asphalt Tribe, eine Gang, lebt auf den Straßen von New York. Ein 15jähriges Mädchen berichtet von dem Überlebenskampf, von den Prügleien und den Ungerechtigkeiten, vom Klauen, von der Arbeit auf dem Strich. Wer dachte er wüsste darüber Bescheid, der soll dieses Buch lesen, und wird sich wundern, dass er selbst nicht besser ist als diese feinen, herzlosen Pinkel im Buch!
Erschreckend, erbarmungslos, furchtbar und tragisch! Jeder, absolut jeder, sollte ein oder auch mehrere Male ein solches Buch gelesen haben. Denn erst dann wird man über sein Leben nachdenken, und bemerken, dass man es selbst nicht schlecht hat. Außerdem wird man versuchen zu verstehen..

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Bewertung von Filiz aus Hannover am 31.07.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch handelt von einer Gruppe, die aus insgesamt 8 Jugendlichen besteht. Sie
nennen sich „Asphalt Tribe“ und versuchen gemeinsam auf den Straßen New Yorks
zu überleben. Das Buch wird aus der Sicht von Maybe erzählt, die Teil der „Asphalt
Tribe“ ist. Außerdem besteht die Gruppe aus dem Anarchisten Maggot, der eigentlich
aus reichem Elternhaus stammt, aus 2moro und Jewel, die jede Nacht durch die Clubs
ziehen und ihr Geld durch Prostitution verdienen, aus dem schwerkranken OG und
seinem Hund Pest, aus der erst zwölfjährigen Tears, die von ihrem Stiefvater
misshandelt wurde und deshalb fliehen musste und der drogensüchtigen Rainbow, die
sich selber Verletzungen zufügt. Alle 8 Jugendlichen waren zu Hause von ihren Eltern
unangemessen behandelt worden, teils mit Misshandlunge und teils sind die
Jugendlichen von ihrem zu Hause geflohen, weil sie die Entscheidungen und Regeln
ihrer Eltern einfach nicht wahrhaben wollten. Auf der Straße erhoffen sie sich ein
besseres Leben. Die Berichterstatterin Maybe schildert dieses Leben mit ihren
Erlebnissen: sie berichtet von Hunger und Kälte, wilden Partynächten unter Einfluss
von Drogen und Geldnot. Der Preis dieses Lebens, der Freiheit, ist sehr hoch. Einige
müssen mit ihrem Leben bezahlen und schließlich sind die „Asphalt Tribe“
am Ende nicht mehr komplett.
Die meisten Jugendlich würden nie daran denken, dass es in der Großstadt New York
tatsächlich Jugendliche gibt, die auf der Straße leben und versuchen zu überleben.
Sie würden auch nicht denken, dass sie aus Hungersnot sterben, sondern dass es dort
genug Hilfe gäbe. Aus diesem Grund finde ich dieses Buch sehr gelungen, da der Autor
Morton Rhue darauf aufmerksam macht, wie das Leben auch sein kann. Dass es auch
Kinder gibt, die kein zu Hause haben und die keine geregelten Mahlzeiten zu sich
nehmen. Im allgemeinen verdeutlicht er das heutige alltägliche Problem, das es auch in
größeren und reicheren Städten gibt. Er erzählt eine dramatische Geschichte, packend,
die auch realistisch ist und die Augen öffnet. Dieses Buch empfehle ich auf jeden Fall
allen, die sich gerne mit kontroversen Themen behandeln und gerne Morton Rhues
Bücher lesen.

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Bewertung von Filiz aus Hannover am 31.07.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch handelt von einer Gruppe, die aus insgesamt 8 Jugendlichen besteht. Sie
nennen sich „Asphalt Tribe“ und versuchen gemeinsam auf den Straßen New Yorks
zu überleben. Das Buch wird aus der Sicht von Maybe erzählt, die Teil der „Asphalt
Tribe“ ist. Außerdem besteht die Gruppe aus dem Anarchisten Maggot, der eigentlich
aus reichem Elternhaus stammt, aus 2moro und Jewel, die jede Nacht durch die Clubs
ziehen und ihr Geld durch Prostitution verdienen, aus dem schwerkranken OG und
seinem Hund Pest, aus der erst zwölfjährigen Tears, die von ihrem Stiefvater
misshandelt wurde und deshalb fliehen musste und der drogensüchtigen Rainbow, die
sich selber Verletzungen zufügt. Alle 8 Jugendlichen waren zu Hause von ihren Eltern
unangemessen behandelt worden, teils mit Misshandlunge und teils sind die
Jugendlichen von ihrem zu Hause geflohen, weil sie die Entscheidungen und Regeln
ihrer Eltern einfach nicht wahrhaben wollten. Auf der Straße erhoffen sie sich ein
besseres Leben. Die Berichterstatterin Maybe schildert dieses Leben mit ihren
Erlebnissen: sie berichtet von Hunger und Kälte, wilden Partynächten unter Einfluss
von Drogen und Geldnot. Der Preis dieses Lebens, der Freiheit, ist sehr hoch. Einige
müssen mit ihrem Leben bezahlen und schließlich sind die „Asphalt Tribe“
am Ende nicht mehr komplett
Die meisten Jugendlich würden nie daran denken, dass es in der Großstadt New York
tatsächlich Jugendliche gibt, die auf der Straße leben und versuchen zu überleben.
Sie würden auch nicht denken, dass sie aus Hungersnot sterben, sondern dass es dort
genug Hilfe gäbe. Aus diesem Grund finde ich dieses Buch sehr gelungen, da der Autor
Morton Rhue darauf aufmerksam macht, wie das Leben auch sein kann. Dass es auch
Kinder gibt, die kein zu Hause haben und die keine geregelten Mahlzeiten zu sich
nehmen. Im allgemeinen verdeutlicht er das heutige alltägliche Problem, das es auch in
größeren und reicheren Städten gibt. Er erzählt eine dramatische Geschichte, packend,
die auch realistisch ist und die Augen öffnet. Dieses Buch empfehle ich auf jeden Fall
allen, die sich gerne mit kontroversen Themen behandeln und gerne Morton Rhues Bücher lesen.

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Bewertung von stewie.griffin-satan aus Pullach im isartal am 14.07.2010 ***** sehr gut
Maybe erzählt aus ihrer Perspektive als Mitglied einer von obdachlosen Kids gegründeten Straßengang in New York City, die sich "Asphalt Tribe" nennt. Der Stamm besteht aus der drogensüchtigen Rainbow, dem Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubbing-Nächte verdienen, OG und sein Hund Pest, die erst 12-Jährige Tears und ihr selbst, die davon erzählt, wie durch Kälte und Hunger, Sozialarbeiter und Zuhälter, Erniedrigung und Tod das Leben auf der Straße erschwert und zerstört wird.
Mir hat das Buch gefallen, weil es das Leben auf der Straße genauso darstellt, wie es in Wirklichkeit auch ist. Mir gefallen Bücher, die nahe an der Wahrheit sind besser als Fantasy-Romane.
Ich würde das Buch weiterempfehlen, weil es ein ernstes Thema jugendgerecht ausdrückt und für jeden leicht verständlich macht.

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Bewertung von Eda aus Hannover am 07.06.2010 ***** ausgezeichnet
Geschlagen, missbraucht und verstoßen, einziger Ausweg: die Straße

Auf den kalten Straßen New Yorks, sieben Jugendliche auf sich alleine gestellt, darüber handelt das Buch „Asphalt Tribe“ von Morton Rhue.
Auf der Straße muss sich Maybe (alias Jesse) und ihre Straßenclique, die sich Asphalt Tribe nennen, durchschlagen. Von ihren Eltern verstoßen oder missverstanden, hauen die Jugendlichen von zu Hause ab und versuchen ihr Glück auf der Straße. Eher zufällig kommt es zu ihrem Zusammenhalt und sie beschließen sich Asphalt Tribe zu nennen und zusammen zuhalten soweit es geht, wie eine Familie die sie nie hatten. Doch so harmonisch die Jugendlichen sich ihr Leben auch vorstellen, sind sie tagtäglich mit Hunger, Drogen, Alkohol und Zuhältern konfrontiert. Es ist ein Kampf ums Überleben. Doch dieser Kampf kann nicht von allen überlebt werden. Die Charaktere wachsen beim Lesen dem Leser an Herz und desto betroffener ist der Leser und fühlt mit den Charakteren mit, als ob er einer von ihnen wäre.
Noch besser hätte keiner diesen Kampf beschreiben können als Morton Rhue selbst. Diese Art zu schreiben sind wir von Morton Rhue zwar schon gewöhnt, jedoch reißt er den Leser wieder einmal mit in das Buch und in die Situation der Jugendlichen. Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für alle die neugierig auf eine Leben sind, das auf den öffentlichen Straßen abläuft.

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Bewertung von MissCamouflage aus Halle am 16.05.2010 ***** ausgezeichnet
"Asphalt Tribe" - sie sind zu acht, ein Stamm, der versucht, auf der Straße zu überleben.
Rainbow, die an der Nadel hängt, Maggot, ein hoffnungsloser Anarchist, 2Moro und Jewel, die in das Milieu der Prostitution abgerutscht sind, OG und sein Hund Pest ... und die junge Tears und Maybe, die Berichtserstatterin, sind alle Opfer dieses alltäglichen Problems: Sie alle waren in ihrem Hause Höllenqualen ausgesetzt und wollten fliehen - und erhofften sich auf der Straße ein besseres Leben.
Maybe, die Erzählerin des Buches, schildert ihre Erlebnisse: Kälte und Hunger, Sozialarbeiter und Zuhälter sind Stichworte, jedoch erzählt sie auch von durchtanzten Nächten unter Einfluss von Drogen und verschlafenen Tagen. Und wie sie zum ersten Mal fühlte, was Stolz und Erniedrigung ausmacht.
Sie alle erhofften sich ein besseres Leben - doch der Preis der Freiheit ist hoch ... und fordert äußerst große Opfer, tödlichen Tribut.
Das Buch hat rund 220 Seiten - und erzählt jedoch trotzdem eine Geschichte, die berührt: Von Missverständnissen und Hoffnung, von Hunger und Schmerzen. Morthon Rhue schafft es, ohne zu übertreiben, auf das heutige alltägliche Problem aufmerksam zu machen, einfach realistisch, ohne moralischen Zeigefinger, ohne Mitleid. Einfach brilliant, wie er die Existenz von Staßenkindern in der "Ersten Welt" ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt.
"Rhues Botschaft ist nicht simpel, nicht eindeutig, nicht: So dürft ihr nicht leben, sondern: Auch so ist das Leben."

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Bewertung von Shiu aus niemandsland am 03.01.2010 ***** ausgezeichnet
Morton Rhue erzählt die Geschichte verschiedener Jugendliche, die auf
der Straße zu überleben versuchen und macht es ausgezeichnet.
Er hat die Gabe, Figuren lebendig erscheinen zu lassen und Geschichten mehr als
nur Buchstaben zu sein. Auch bei diesem Buch hat er es wieder geschafft.

Ich habe das Buch verschlungen, regelrecht aufgegessen! Kann es nur empfehlen!

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Bewertung von Princess am 30.12.2009 ***** ausgezeichnet
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Man ist gefesselt und gleichzeitig schockiert von dem Leben der Kinder/Jugendlichen. Ich habe dieses Buch 2 oder 3 mal gelesen, weil ich es so toll fand. Generell finde ich den Schreibstil von Morton Rhue gewühnungsbedürftig aber gut. Man kan sich aber für dieses Buch auch begeistern wenn der Schreibstil einem nicht gefällt.
Ein sehr gutes Buch! wirklich empfehlenswert.
Ich persöhnlich finde aber das man das buch auch schon mit 12 oder 13 lesen kann.

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Bewertung von Madlen Trescher aus Weißenburg am 04.07.2007 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist einfach nur toll!! Es beschreibt ohne Überteibung die grausame Realität vom Leben auf der Straße. An manchen Stellen war es auch richtig traurig. Das Buch ist sehr fesselnd, ich lese es meistens an einem Tag durch. (15 Jahre)

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Nadja aus Osnabrück am 24.03.2007 ***** sehr gut
Ich bin 13 jahre alt und lese dieses buch gerade ich finde es sehr spannend auch wenn meine freunde das lustig fidnen was ich nicht ganz verstehen kann eigentlich überhaupt nicht ich würde jedem sagen das er das buch mal lesen sollte weil es ist nicht irgent ein märchen !! NEIN !! es ist wirklcih so überall in der welt ist das so und ich bin der meinung das man auch mal endlich merken soll !! Und vielelicht wenn man es gelsen hat dann is man bestimmt auch dazu bereit in einen verein einzutreten ....

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