Ansichten eines Hausschweins - Martenstein, Harald

Harald Martenstein 

Ansichten eines Hausschweins

Neue Geschichten über alte Probleme

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Ansichten eines Hausschweins

Kultautor Harald Martenstein
Wenn am Donnerstag die "Zeit" erscheint oder am Sonntag der Berliner "Tagesspiegel", dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolumne von Harald Martenstein! Martensteins Texte sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Ihr Thema ist der deutsche Alltag.
Dieses Buch enthält Martensteins beste Glossen aus den vergangenen Jahren.


Produktinformation

  • Abmessung: 206mm x 134mm x 22mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783570101117
  • ISBN-10: 3570101118
  • Best.Nr.: 33865278
"Kolumnen, die zurecht noch einmal in Buchform erscheinen - pointiert, intelligent und witzig. Die Texte sind eine Klasse für sich."

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Kai Sina ist zufrieden: Diese Kolumnen von Harald Martenstein entsprechen geradezu schulmäßig den Anforderungen, die der Philosoph Ralf Konersmann in einem Essay über "Kulturkritik" gestellt hat. Martenstein spricht nicht von oben herab und stellt sich nicht als Alleswisser hin, vielmehr stellt er sich gern selbst in Frage und bezieht die Leser mit ein. Das findet bei Sina große Anerkennung. Themenmäßig scheint es in den Kolumnen um praktisch alles zu gehen: von der Altersvorsorge bis zu Neonazis. Immer "hinterfragt" Martenstein die herrschende Meinung und Sprachregelungen, so der Kritiker, der das bei Gelegenheit vielleicht auch mal probieren sollte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 31.12.2011

Mehr Kölsch für Nazis, mehr Zitronen nach Wolfsburg
Von Fragen der Altersvorsorge über Margot Käßmann bis hin zum Antifaschismus: Eine Auswahl der Kolumnen von Harald Martenstein

Der Philosoph Ralf Konersmann hat vor ein paar Jahren einen aufschlussreichen Essay über "Kulturkritik" (2008) veröffentlicht. Die bis heute verbreitete Rede von einer Krise der Kritik, der im Laufe der Jahre ihre letztverbindlichen Überzeugungen abhandengekommen seien, bietet dem Philosophen die Vorlage für seine These: In die Krise geraten sei nur jene Kritik, die sich "als Inhaberin des überlegenen Standpunkts" wähnte und sich dabei auf die Wahrheit, die Vernunft oder die Geschichte berufen habe.

Damit aber sei es nun vorbei. "Statt klare und starke Orientierungen vorzugeben", erhebe die moderne Gesellschaft "die durchaus beträchtlichen Anforderungen einer spielerischen, einer informellen und zutiefst demokratischen Urteils- und Kritikkultur". Dies erklärt nicht nur, warum das nationalschriftstellerische Mahnen und Warnen eines Günter Grass heutzutage kaum noch anschlussfähig ist, sondern liefert zugleich eine präzise Lektüreanleitung für die "Zeit"- …

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"Kolumnen, die zurecht noch einmal in Buchform erscheinen - pointiert, intelligent und witzig. Die Texte sind eine Klasse für sich." dpa, Andreas Heimann

"Kolumnen, die zurecht noch einmal in Buchform erscheinen - pointiert, intelligent und witzig. Die Texte sind eine Klasse für sich."
Harald Martenstein, geb. 1953, ist Autor der Kolumne 'Martenstein' im 'ZEITmagazin' und Redakteur beim Berliner 'Tagesspiegel'. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen "Männer sind wie Pfirsiche.

Leseprobe zu "Ansichten eines Hausschweins" von Harald Martenstein

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