Anna Karenina - Tolstoi, Leo N.

Leo N. Tolstoi 

Anna Karenina

Übersetzung v. Fred Ottow
Gebundenes Buch
 
3 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Anna Karenina

Frostige Ehe - leidenschaftliche Liebe - Das tragische Schicksal einer der berühmtesten Ehebrecherinnen - Tolstoi schuf einen der großen Liebesromane und "den größten Gesellschaftsroman der Weltliteratur" Thomas Mann - Mehrfach erfolgreich verfilmt "Mein ist die Rache, und ich will vergelten" lautet das Motto dieses Monumentalromans. Nach langjähriger glückloser Ehe mit einem hohen Beamten kann Anna Karenina die frostige Vornehmheit und gefühllose Engherzigkeit ihres Mannes nicht mehr ertragen und verfällt in tragische Liebe zu dem jungen Offizier Graf Wronskij. Ein mitreißender Roman über die Geschichte dreier adliger Familien im Russland des 19. Jahrhunderts.

"Mein ist die Rache, und ich will vergelten" - lautet das Motto dieses Monumentalromans. Nach langjähriger glückloser Ehe mit einem hohen Beamten kann Anna Karenina die frostige Vornehmheit und gefühllose Engherzigkeit ihres Mannes nicht mehr ertragen und verfällt in tragische Liebe zu dem jungen Offizier Graf Wronskij. Ein mitreißender Roman über die Geschichte dreier adliger Familien im Russland des 19. Jahrhunderts.

Tolstoi schuf einen der großen Liebesromane und "den größten Gesellschaftsroman der Weltliteratur"


Produktinformation

  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 126mm x 66mm
  • Gewicht: 720g
  • ISBN-13: 9783491961968
  • ISBN-10: 3491961963
  • Best.Nr.: 20937211
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.10.2009

Eifersucht und Eisenbahn
Leo Tolstois „Anna Karenina” in neuer Übersetzung
„Schreiende Widersprüche” hatte 1908 Lenin in seinem Aufsatz über Tolstois „Anna Karenina” entdeckt, einem Werk, das damals längst schon in den Kanon der Weltliteratur aufgenommen gewesen war. Diese Karriere hat Tolstois Roman vor allem wegen der Geschichte seiner Titelheldin gemacht, einer Ehefrau aus den obersten Rängen der Gesellschaft, die sich in den jüngeren Offizier Wronski verliebt und mit ihm die Ehe bricht. Wronski setzt für dieses Abenteuer alle Aufstiegschancen aufs Spiel, die Eifersucht aber treibt Anna schließlich zum Selbstmord und den Geliebten zur Teilnahme am Kampf der Montenegriner gegen die Türken, in dem auch er, verzweifelt über den gescheiterten privaten Aufstand, den Tod zu finden hofft. Diese Tragödie aus weiblicher Verführungskunst, Leidenschaft und Liebestod ist ein bewährtes Erzählschema des 19. Jahrhunderts und trägt dazu bei, Tolstois Werk bis heute in Erinnerung zu halten, wenngleich inzwischen häufiger der Film als die Lektüre das Gedächtnis auffrischt.
Die Widersprüche, die Lenin in diesem monumentalen Werk von mehr als tausend …

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Leo N. Tolstoj, geb. am 9. September 1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, starb am 20. November 1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk an einer Lungenentzündung. Tolstoj entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855: Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach

Kundenbewertungen zu "Anna Karenina" von "Leo N. Tolstoi"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 19.03.2009 ***** sehr gut
Eine tragische Liebesgeschichte, allerdings anders tragisch als z. B. Romeo und Julia.
Heute sähe das Leben für Anna Karenina anders aus, da sie das Recht (zumindest halbwegs) auf ihrer Seite hätte, aber damals !!

Sie hat nur die Wahl zwischen emotionaler Kälte plus Vermögen und Liebe ohne Geld.
Sie trifft ihre Entscheidung.

Sehr spannend zu lesen, auch heute noch.

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Bewertung von Nastja am 07.12.2007 ***** ausgezeichnet
Eigentlich kann man mit einem Wort ausdrücken, was dieses Buch ist: Weltliteratur.
Ein echtes weltklasse Buch. Was mich besonders beeindruckt hat, ist wie genau Tolstoi die verschieden Charakter beschreibt oder wie er zeigt, wie gut man Gefühle an den Augen ablesen kann. Ich kann das, was ich beim Lesen empfunden habe, leider nicht wiedergeben, da sich viele Gefühle wiedersprachen. Nur eins noch (und das muss jetzt sein): Ich bin stolz auf mich, dass ich mit meinen 14 Jahren schon meinen ersten Tolstoi gelesen habe. Das kann ich nur weiter empfehlen!

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Bewertung von Polar aus Aachen am 09.09.2007 ***** ausgezeichnet
Ein Roman, der sich in seinem ersten Satz spiegelt, der wie eine Essenz vieler Tragödien anmutet: „Alle glücklichen Familien ähneln einander; jede unglückliche aber ist auf ihre eigene Art unglücklich.“ Und doch ist Anna Karenina vor allem die Tragödie einer Frau. Weltliteratur sorgt immer wieder dafür, daß die Geschichten, die zuvor so nie erzählt worden sind, einem vorkommen, als wären sie einem längst bekannt, als habe da jemand es nur auf den Punkt gebracht. Sie sorgt dafür, daß ihre Geschichten sich über die Jahrhunderte so anfühlen, als erlebten wir sie jetzt, als brauchten wir nur die Mode, die Frisuren, die Offiziersjacken auszuwechseln und der modernen Technik Tribut zu zollen und entdeckten Anna Karenina an der nächsten Ecke. Was für eine große Liebestragödie, bei der Karenina alles einsetzt und alles verliert, in der gezeigt wird, wie für manche Menschen ein Wert wie Vertrauen nicht unbedingt gleich gewertet wird. Tolstoi besitzt dabei noch ein Raster an Moral, auf dem er die Erschütterung wiegt, unter der wir seinen Roman lesen. Er ist bereit bis ans Ende von dem zu gehen, was man sich als Leser nur denkt: Die Familie verlassen, ein mißratenes Leben gegen ein besseres einzutauschen, sich nicht vorschreiben zu lassen, wie man zu leben, zu lieben hat. Aber sind wir bereit den Preis zu zahlen? Die Karenina ja. Auch wenn sie sich zu Anfang nie hat vorstellen mögen, worin er besteht. Wie viele Menschen gibt es, die so konsequent zu leben verstehen? Wenige. Wie viele Schriftsteller, die einen solchen Roman zu schreiben vermochten? Kaum einen. Einen Roman, den man in sich trägt, der viele andere Geschichten lostritt. Lesen, lesen, lesen, immer wieder lesen.

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