Angsthauch - Crouch, Julia

Julia Crouch 

Angsthauch

Psycho-Thriller. Deutsche Erstausgabe

Übersetzung: Sybille Uplegger
Broschiertes Buch
 
11 Kundenbewertungen
**** sehr gut
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 9,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Angsthauch

Ein gemütliches Cottage auf dem Land, ein Ehemann und zwei Kinder eigentlich könnte das Leben von Rose nicht idyllischer sein. Doch dann zieht ihre Jugendfreundin Polly mit ihren zwei Söhnen bei ihr ein, und plötzlich ist alles anders. Gefährliche Unfälle häufen sich, und niemand glaubt Rose, dass die exzentrische Polly etwas zu verbergen hat. Viel schlimmer noch, jeder hält sie für verrückt. Mit dem Feind im eigenen Haus kämpft Rose bald um alles: ihren Mann, ihre Kinder, ihr Leben und ihren Verstand.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 489 S.
  • Seitenzahl: 496
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28332
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 122mm x 38mm
  • Gewicht: 408g
  • ISBN-13: 9783548283326
  • ISBN-10: 3548283322
  • Best.Nr.: 33364787
Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften arbeitete Julia Crouch zehn Jahre lang als Bühnenschriftstellerin und Regisseurin. Sie hat bereits drei Kinderbücher und mehrere Bände mit Kurzgeschichten publiziert. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Brighton. Angsthauch ist ihr erster Roman.

Blick ins Buch "Angsthauch"


Leseprobe zu "Angsthauch" von Julia Crouch

PDF anzeigen

Kundenbewertungen zu "Angsthauch" von "Julia Crouch"

11 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
 
(8)
***** gut
 
(2)
***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Angsthauch" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

««« zurück12vor »
Kundenbewertungen sortieren:
hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von Steffi90 am 23.05.2012 ***** gut
Angsthauch?
...wohl eher nicht, deshalb kann ich leider nur 3 Sterne vergeben!

Allgemein:
Ich finde der Titel und das Cover passen eher nicht zum Inhalt des Buches. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, weshalb man es trotz der vielen Seiten schnell durchgelesen hat.

Personen:
Rose, ihr Ehemann Gareth, die beiden Kinder Anna und Flossie
die Witwe Polly, deren Kinder Yannis und Nico
weiterhin gibt es noch einige Nebencharaktere: Simon (ein guter Freund von Rose), Kate (eine Freundin und die Hausärztin der Familie)

zum Inhalt:
Pollys Ehemann Christos stirbt nach einem Autounfall, weshalb sie mit ihren beiden Kindern zu Rose und deren Familie aufs Land zieht. Polly und Rose sind schon seit ihrer Kindheit die besten Freunde und sie verbindet sehr viel miteinander. Polly ist eigentlich das genaue Gegenteil von Rose und mit der Zeit häufen sich komische Vorfälle, weshalb die Ehe von Rose und Gareth auf eine harte Probe gestellt wird. Doch Rose ist anscheinend blind vor Freundschaft, schafft sie es dennoch rechtzeitig die Wahrheit herauszufinden?

Fazit:
Man kann das Buch nicht mehr aus den Händen legen, weil man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht! Dennoch muss ich sagen, dass das Genre Psychothriller meiner Meinung nach nicht auf die Geschichte zutrifft. An sich ist es schon spannend aber es bereitet mir keine Gänsehaut. Für das erste Werk der Autorin ist es dennoch gelungen. Ich würde es auch noch einmal lesen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 09.04.2012 ***** sehr gut
Rose lebt gemeinsam mit ihrer Familie in einem Häuschen, das sie und ihr Mann umgebaut haben. Nachdem sie das geschafft hatten und sie mit ihrem Mann nach einigen Querelen endlich zur Ruhe kommt, erhält Rose von ihrer langjährigen Freundin Polly einen Anruf aus Griechenland. Polly, die mit dem besten Freund von Roses Mann Gareth verheiratet war, berichtet, dass dieser gestorben ist und sie aus Griechenland weg will. Rose überlegt nicht lange und lädt Polly ein, dass sie mit ihren beiden Söhnen zu ihnen ziehen sollte, solange sie nichts eigenes hat.
Gareth, der Polly nicht mochte, ist anfänglich dagegen.
Polly zieht mit ihren Jungs in das Nebengebäude, aber bald wird klar, dass sie nicht in der Lage ist, sich um ihre Kinder zu kümmern, so dass sich Rose dieser annimmt.
Sie ist ziemlichen Stimmungsschwankungen unterlegen und scheint auch ab und an abwesend zu sein.
Dann geschieht eines Tages ein Unfall, als Polly auf die kleine Flossie aufpassen sollte. Aber war das ein Unfall? Und wie hoch ist die Schmerzgrenze für eine Mutter? ...

Rose lebt in einer "heilen" Welt. Sie hat die Liebe zu ihrer Familie wie einen Ballon über sie gestülpt. Das Auftauchen von Polly, ihrer Freundin aus Jugendzeiten bringt das ganze Gefüge zum Wackeln.
Es beginnt damit, dass sie sich mehr oder weniger über Gareth hinwegsetzt und ihre Freundin einlädt. Dem Leser wird zwischendurch ein Einblick aus der gemeinsamen schweren Kindheit der beiden Freundinnen gezeigt. Als Kinder haben sie sich beigestanden, so soll es auch heute noch sein.
Rose, die seit Jahren ein Geheimnis hütet, von dem nur Polly Kenntnis hat, fühlt sich verpflichtet, dieser zu helfen, auch, weil Polly das immer mal so ganz nebenbei anschneidet.
Pollys Einfluss auf Rose ist schleichend und wird von dieser nicht wirklich wahrgenommen. Selbst Flossies Unfall unter der Aufsicht von Polly ist für Rose noch kein schwerwiegender Grund, auf ihr Herz zu hören und sie wegzuschicken. Sie ist wankelmütig und zu vertrauensselig.

Die Geschichte um Rose und Polly ist spannend geschrieben. Der Einfluss, den Polly ausübt, kann man als Leser nicht wirklich nachvollziehen, es ist jedoch interessant zu verfolgen, wo das hinführt.
Die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet.
Mir stellte sich die Frage, wieviel kann eine Mutter verzeihen, wenn es um das Leben der Kinder geht? Roses Handeln kann ich an der Stelle nicht gutheißen.
Gestört hat mich an dem Buch, dass es immer, zu jeder Tageszeit und zu jeder Gelegenheit Alkohol gab. Selbst Auto wurde ständig im angetrunkenen Zustand gefahren. Rose, die ihr Baby noch stillte, hat ständig getrunken, das muss wirklich nicht sein.

Abgesehen davon, ist es ein gut gemachter Thriller, in dem es hauptsächlich nicht um Mord und Totschlag geht, sondern bei dem man eher auf die leisen Töne achten muss.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Marie1 aus der Nähe von Stutgart am 29.02.2012 ***** gut
Als ich dieses Buch zum Vorablesen bekommen habe, war meine Freude riesengroß, denn genau diese Story wollte ich unbedingt lesen. Der Klappentext hat mich total angesprochen und sehr neugierig gemacht. Dies ist mehr oder weniger eine "Familiengeschichte" wie ich sie gerne lese. Noch dazu ein Psychothriller... was will man mehr?

Rose und ihr Mann Gareth nehmen Freundin Polly bei sich auf, deren Mann Christos bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Sie wird "Ersatzmutter" für die beiden Jungs Yannis und Nico .Alles scheint anfangs mehr oder weniger harmonisch zu sein, bis plötzlich mysteriöse Dinge passieren. Baby Flossie (ein Name, der micht echt genervt hat) verschluckt Pollys Pillen und landet im Krankenhaus. Der Kater von Anna liegt tot im Garten und der Fuchs wird von Gareth erschossen. Hat Polly etwa mit alldem etwas zu tun?

So ganz geklärt haben sich diese Fragen während des gesamten Buches nicht. Auch ist mir nicht wirklich klargeworden warum Gareth auf einmal auf Pollys statt auf Roses Seite steht. Rose ist wohl zu gut für ihre Umwelt, denn sie will nicht wahrhaben, dass sie ins Abseits gedrängt wird. Sie meint eine gute Mutter zu sein, dabei zählt für sie nur der Alkohol und ihre Küche.

Und wo kommt auf einmal ihr erwachsener Sohn her? Das Ganze ist wirklich sehr unglaubwürdig und sehr an den Haaren herbeigezogen.

Während des ganzen Buches habe ich ständig auf ein "Highlight" gewartet, das irgendwie nicht so richtig passieren wollte. In den ersten 250 Seiten plätscherte es sogar nur gemächlich dahin und ich habe mich gefragt, wann es endlich richtig spannend wird.

Von einem Psychothriller habe ich eigentlich mehr erwartet. Mehr Spannung, mehr "Handlung" und vor allem ein ganz kleines bißchen Gänsehaut. Vor allem der Schluß war total unglaubwürdig und in keinster Weise nachzuvollziehen. Was passierte mit Rose und Polly nach dem Mord an Gareth? Wie ging ihr Leben und das der Kinder weiter? Auch der Sprung zwei Jahre später war schwierig nachzuverfolgen. Nach allem was passiert ist, ist Rose nun richtig glücklich?!

Die Ideee zu der Geschichte finde ich gut, auch die Erzählungen rund um die Familie haben mir trotzdem ganz gut gefallen. Deshalb gebe ich 3 Sterne!

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von coffee2go aus Österreich am 27.02.2012 ***** sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Rose lebt mit ihrem Mann Gareth und ihren beiden kleinen Töchtern Anna und Flossie im frisch renovierten Landhaus. Bevor sich die Familie eingewöhnen kann, gerät Polly, die Jugendfreundin von Rose in eine Notlage nachdem ihr Mann stirbt und Polly zieht mit ihren beiden Söhnen in das Nebengebäude ein. Polly ist Musikerin, tablettensüchtig und hat einen extravaganten Lebensstil, sodass Rose auch ihre beiden Kinder mitbetreut. Gareth war zuerst nicht erfreut vom Besuch und zieht sich in sein Atelier zurück um dort die gesamten Tage und Nächte zu malen.
Polly hat eine „dunkle Seite“ an sich, wo sie auftaucht stiftet sie für Unruhe. So dauert es auch nicht lange und Flossie, die jüngste Tochter wird schwer krank und muss ins Krankenhaus, danach geht es Rose gesundheitlich und psychisch sehr schlecht. Die Ereignisse geraten immer mehr außer Kontrolle und Rose möchte, dass Polly mit ihren Söhnen wieder auszieht, doch dies ist schwieriger als gedacht.

Meine Meinung zum Buch:
Die Autorin hat es an manchen Stellen des Buches sehr gut geschafft, den LeserInnen tatsächlich einen „Angsthauch“ zu bescheren. Sie hat die einzelnen Charaktere sehr gut beschrieben, allerdings auch die üblichen Klischees bedient: Rose ist ein überfürsorglicher Familienmensch, möchte es immer allen Recht machen, kümmert sich um Kinder und Haushalt und hält ihrem Mann den Rücken frei, damit er sich künstlerisch betätigen kann. Trotzdem möchte sie nicht das Zepter aus der Hand geben und kann schlecht damit umgehen, wenn das Familienleben in einem anderen Rhythmus verläuft. Gareth ist ein typischer Künstler, der recht mürrisch und zurückgezogen ist, teilweise depressive Phasen hat, sich den ganzen Tag und manchmal auch nächtelang in sein Atelier zurückzieht um dort zu malen. Polly war eine erfolgreiche Musikerin, die jetzt nach dem Tod ihres griechischen Ehemannes an ihrem Come back arbeitet. Sie schläft gerne lang, ernährt sich hauptsächlich von Kaffee, Alkohol und Tabletten, ist tätowiert und immer schwarz gekleidet. Sie lässt ihren beiden Söhnen viel Freiraum und zeitweise vernachlässigt sie sie oder nimmt mit einer Selbstverständlichkeit an, dass sich andere um sie kümmern. Diese bunte Kombination aus Charakteren lässt schon vermuten, dass sich hier nicht immer alle einig sein können.
Die Autorin hat immer wieder kurze Rückblenden in die Vergangenheit von Rose und Polly gezeigt und vage Andeutungen, was passiert sein könnte, gemacht. Dies hat vor allem im langen Mittelteil, die Spannung aufrecht erhalten und das Interesse für den Schluss geweckt. Ich habe mir gedacht, dass die offenen Fragen, dann im Schlussteil des Buches aufgedeckt werden, was allerdings nicht der Fall war. Ebenfalls nicht vollständig aufgeklärt wurde, was mit Rose los war, da sie zwischenzeitlich gesundheitlich und emotional sehr angeschlagen war. Ich hatte beim Lesen die Vermutung, dass ihr jemand Tabletten untergemischt haben könnte. Oder war sie wirklich psychisch am Rande eines Nervenzusammenbruches? Hier können sich die LeserInnen auch selbst für eine passende Variante entscheiden.
Der Schluss des Buches kam recht plötzlich und war etwas undurchsichtig. Es blieben leider sehr viele Fragen ungeklärt und auch der plötzliche Zeitsprung (zwei Jahre später) war meiner Meinung nach nicht angemessen, da die Ereignisse nicht aufgeklärt wurden und auch die letzten Seiten lassen die LeserInnen mit einem offenen und undurchsichtigen Ende zurück, dies hat mir nicht so gut gefallen.

Cover und Titel:
Das Cover ist optisch sehr ansprechend gestaltet, allerdings konnte ich keinen Zusammenhang zwischen der jungen Frau am Cover, die leblos im Wasser liegt, und dem Inhalt des Buches erkennen. Der Titel passt gut zum Psychothriller.

Mein Fazit:
Das Buch ist für LeserInnen, die gerne außergewöhnliche Familiengeschichten mit ein wenig „thrill“ lesen, genau richtig.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von harakiri aus Ostalb am 14.02.2012 ***** sehr gut
allmählicher Spannungsaufbau

.Rose lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern auf dem Land in England. Als sie ihre alte Jugendfreundin Polly bei sich aufnimmt ist es vorbei mit der Idylle und dem Frieden, weil sich diese langsam aber stetig in Roses Leben hineindrängt.

Im Stil einer Joy Fielding beginnt Julia Crouch langsam und bedächtig. Baut ihre Personen auf und wiegt den Leser erst einmal in Sicherheit. Doch mit einem Schlag ist alles anders: Roses Tochter wird schwer krank und von dem Moment an ist nichts mehr wie es war. Die Spannung baut sich auf bis zur letzten Seite und man mag das Buch nicht mehr weglegen.

Besonders gut gefallen hat mir auch Julia Crouchs Auge fürs Detail. Scheinbar kleine Nebensächlichkeiten runden ihre Erzählung zu einem stimmigen, glaubwürdigen Roman ab. So baut sie einen der Söhne von Polly plötzlich als kleinen Bösewicht in die Handlung ein und führt den Leser etwas aufs Glatteis. Rose kommt manchmal etwas naiv daher bis sie am Ende des Plots plötzlich aus ihrer heiligen Scheinwelt herausgerissen wird.

Das Ende fand ich dann etwas unglaubwürdig, aber absolut nicht vorhersehbar.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von anyways aus greifswald am 08.02.2012 ***** sehr gut
Rose Cunninham ist das was man zwangsläufig unter dem Begriff Muttertier versteht. Eine liebende Mutter, treusorgende Ehefrau, die ihren, ich möchte doch meinen, schwierigen Ehegatten mit ausgeprägter Künstlerseele nicht nur versteht sondern auch unterstützt. Zusammen bauen sie sich ein Cottage in der englischen Provinz aus. Auch als ihr Mann wegen der zweiten, etwas überraschenden Schwangerschaft in eine tiefe Depression stürzt, werkelt sie und versucht das Familienleben aufrecht zu erhalten. Als das Haus fertig, die zweite Tochter gesund und munter auf der Welt ist, und auch der Herr des Hauses sich wieder einigermaßen gefasst hat, kann sich Rose nur kurz an diesem Glück erfreuen, denn ihre beste Freundin Polly verlor ihren Mann bei einem Autounfall und versucht der griechischen Tragödie zu entfliehen und wieder in England Fuß zu fassen. Rose lädt sie spontan ein bei ihnen zu wohnen, sehr zum Missfallen von Gareth. Aber es war mehr das Rose mit Christos, Pollys Mann, verband als pure Freundschaft…

Ein bemerkenswertes Debüt der Autorin. Auch wenn ich das Gefühl hatte, schon mit dem Klappentext die Story vorherzusehen, wurde ich von Julia Crouch immer wieder überrascht. Es ist keinesfalls ein schwarz/ weiß Psychothriller in der Gut und Böse feststeht, im Gegenteil beide Protagonisten nehmen sich nichts. Das Ausmaß der Abscheulichkeiten die bei Beiden hinter einer gut versteckten Fassade aus Bilderbuchfamilie auf der einen Seite und Trauer und Schock auf der anderen Seite schlummern ,sind abgrundtief, bitterböse und teilweise verstörend. Eine ausgefeilte Story die ganz langsam Fahrt aufnimmt, um diesen besonderen Thriller auch genügend Raum zu lassen, und gut recherchierte Psychogramme der Protagonisten wirken fesselnd. Ein winziger Makel störte mich aber von Anfang an massiv…der enorme Alkoholkonsum aller Beteiligten. Ein Anzeichen von Beginn an und vielleicht schon ein Hinweis auf den Verlauf der Geschichte, für mich aber ein „Aufreger“.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 05.02.2012 ***** schlecht
Rose, Enddreißigerin, lebt mit Mann und 2 Kindern im ländlichen England. Als der Mann ihrer besten Freundin stirbt, nimmt sie diese und deren 2 Söhne bei sich auf. Gegen den Willen ihres Mannes, denn die Ehe hat nach Hausumbau und zweitem ungewollten Kind etwas gelitten. Gerade geht es wieder bergauf. Polly wickelt schnell alle Männer um den Finger und Rose droht ihre Stellung in der Familie zu verlieren.

Ich fand das Buch ziemlich enttäuschend. Es liest sich wie ein Hausfrauenroman gespickt mit erotischen Wünschen einer gelangweilten Hausfrau. Ein Thriller ist das definitiv nicht. Vielmehr dreht sich alles um die heile Hausfrauen- und Mutterwelt von Rose, die sich seitenweise darüber auslassen kann was es wohl zum Mittag gibt, welche Marken ihre Messer und vor allem ihr Herd hat und deren Lebensmittelpunkt es ist, sich um andere zu kümmern. Die wenigen Sexszenen wirken aufgedrückt und passen so gar nicht zur Grundstimmung, da es meistens außerehelicher Sex ist. Das reinste Bäumchen wechsle Dich. Viele Phrasen wiederholen sich. Das Buch strotzt vor Banalitäten, Belanglosigkeiten und Langeweile. Außerdem sind verdammt viele Logikfehler enthalten.

Das Buch hat bei mir nicht mal den Hauch von Angst hervorgerufen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Ladybug aus Neuendettelsau am 30.01.2012 ***** sehr gut
Rose könnte nicht glücklicher sein. Nach einer schweren Zeit haben Rose und Gareth ihr Haus fertig renoviert und genießen das Leben in der Mitte ihrer kleinen Familie. Als dann ihre beste Freundin Polly anruft und vom Tod ihres Mannes erzählt, lädt Rose ihre Freundin samt der beiden Söhne zu sich ins Haus ein. Doch schon bald häufen sich merkwürdige Zwischenfälle und Rose weiß nicht mehr wem sie noch glauben schenken soll...

Der Roman ist durchaus spannend geschrieben, allerdings wirkt Polly schon auf der Fahrt vom Flughafen zum Cottage in dem Rose und ihre Familie leben irgendwie etwas bösartig und merkwürdig. Nach einigen Zwischenfällen liest man fassungslos mit, wie Rose der Frau, die ihr offensichtlich nichts Gutes will, immer wieder verzeiht und ihre Augen vor der Wahrheit verschließt.

Das Ganze entwickelt sich zu einem regelrechten Katz und Maus Spiel zwischen Rose und Polly. Diese beiden Charaktere werden auch sehr gut ausgeleuchtet, man kann sie schnell einordnen und entwickelt Mitleid mit Rose und ihrer Situation. Viele der anderen Charaktere bleiben allerdings etwas farblos und dienen wohl nur als Statisten neben den beiden Freundinnen.

Ein Thriller, der mehr an einen Roman erinnert aber trotzdem spannend und flüssig zu lesen ist. Genau das richtige für einen Sonntagnachmittag auf der Couch!

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Bellexr aus Mainz am 19.01.2012 ***** sehr gut
Christos ist tot …

… mit diesen drei Worten ändert sich das beschauliche Familienleben von Rose von Grund auf. Eben erst haben sie und ihr Mann Gareth sich mit ihren 2 Töchtern den Traum von einem Häuschen in den Hügeln von Wiltshire erfüllt, da erreicht Rose diese schreckliche Nachricht von ihrer Freundin aus Kindertagen. Als sie erfährt, dass Polly mit ihren Kindern nach England zurückkehren möchte, bietet Rose ihr spontan an, bei ihnen einzuziehen. Doch schon bald muss Rose feststellen, dass sie sich mit Polly eine Feindin ins Haus geholt hat.

Ihre beiden Söhne leben sich recht schnell ein, Polly selbst zieht sich anfangs eher zurück und verbringt die meiste Zeit im Nebengebäude. Doch schon bald möchte man ihr die angebliche Trauer um ihren Mann Christos nicht mehr so recht abnehmen und ahnt, dass sie irgendetwas im Schilde führt. Langsam, fast schleichend legt sich auch die anfängliche Abneigung von Gareth ihr gegenüber und dieser scheint immer mehr der sexuellen Anziehungskraft von Polly zu erliegen. Als es dann zu einem schwerwiegenden Unfall kommt, der das Familiengefüge gefährdet, sieht Polly ihre Chance gekommen.

Fast augenblicklich spürt man, dass der Einzug von Polly und ihren beiden Söhnen problembehaftet ist. Es ist nicht nur die äußerst exzentrische, gefühlskalte, teilnahmslose, egoistische Art von Polly, die einen misstrauisch macht. Auch Gareth scheint immer mehr aus sich herauszugehen, der Künstler strotzt vor Energie. Und Rose scheint hiervon nichts mitzubekommen, freut sich noch darüber, dass Gareth sich plötzlich so gut mit Polly versteht.

Der Schreibstil von Julia Crouch ist eher ruhig gehalten, sehr einfühlsam, flüssig und einnehmend. Früh merkt man, dass die Autorin viel Wert auf eine vielschichtige Charakterbeschreibung ihrer Protagonisten legt. So geht sie bereits auf den ersten Seiten schon sehr intensiv auf das bisherige Leben von Rose und Gareth ein, wodurch man eine gute Vorstellung des Ehepaares erhält. Spannung ist während des gesamten Buches eher unterschwellig vorhanden, auf reißerische Szenen verzichtet die Autorin vollständig, sondern lässt lieber das Kopfkino des Lesers in Aktion treten. Viel mehr Wert legt sie auf die emotionale Komponente, auf das Verhalten ihrer Protagonisten, dass oft nur schwer voraussehbar ist und hieraus ergeben sich überraschende Wendungen während des Buches.

Gareth ist mehr der introvertierte Typ, der zu Depressionen neigt und Probleme lieber totschweigt. Die mütterliche Rose, die ausschließlich für ihre Familie lebt, ist ein sehr harmoniebdürftiger Mensch. So übersieht sie auch gerne viele Dinge und Eigenheiten von Polly, anstatt etwas zu sagen. Und stellenweise hat man das Gefühl, sie geht mit regelrechten Scheuklappen durchs Leben, nur um das Bild der heilen Familienwelt nicht zu gefährden. So dauert es auch sehr lange bis sie erkennt, welches perfide Spiel ihre Freundin aus Kindertagen mit ihr spielt.

Und dies fesselt einen an das Buch. Die Neugier, wie sich die Situation nun weiterentwickeln wird. Wann sich Rose endlich darüber klar wird, welches falsche Spiel ihre Freundin mit ihr treibt und wie sie sich dagegen zur Wehr zu setzen gedenkt. Und auch noch eine Frage bleibt lange offen, und zwar das Geheimnis, welches Rose vor Gareth verbirgt. Dies alles und der einnehmende Schreibstil der Autorin halten das Interesse und auch die Neugier während des Lesens aufrecht.

Fazit: Ein ruhig und fesselnd erzählter Psychokrimi, der viel Wert auf eine komplexe, emotionale Handlung und sauber herausgearbeitete Charaktere legt und somit auf reißerische Szenen komplett verzichtet.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von enzian aus Bernburg am 16.01.2012 ***** sehr gut
Rose lebt mit ihrem Mann Gareth und den beiden Töchtern in einem Cottage auf dem Land. Dort erreicht sie eines Tages der Anruf ihrer alten Freundin Polly. Diese wohnt mit ihrem griechischen Mann und den beiden Söhnen auf der Insel Karpathos. Pollys Mann Christos ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nun hält sie nichts mehr in Griechenland, sie möchte zurück nach England. Rose überlegt nicht lange, sie lädt Polly und ihre Söhne zu sich nach Hause ein. Gareth hat allerdings ein ungutes Gefühl. Er war mit Christos befreundet, mochte Polly aber noch nie.
Kaum ist Polly im Cottage eingezogen, kommt es zu Unstimmigkeiten. Zuerst geht es um Kleinigkeiten, die Rose an ihrer Freundin unangenehm auffallen. So vernachlässigt diese ihre Söhne, genauso wie sich selbst. Dann kommt es zu mysteriösen Unfällen. Hat die tablettenabhängige Polly Roses Baby vergiftet?
So langsam kommen Rose immer mehr Zweifel an der Freundin.
Rose selbst verbirgt aber auch ein Geheimnis, das nur Polly kennt. Inzwischen hat sich Gareths Mißtrauen zu Polly auf eigentümliche Weise gewandelt.
Rose wird immer verzweifelter und hilfloser, zieht sich immer mehr zurück. Nur wenige Menschen glauben ihr, darunter ihre Hausärztin und ein guter Freund.
In ihrer Verzweiflung begeht Rose eine folgenschwere Tat. Wird sie jemals vor Polly Ruhe finden?

Der Roman läuft ruhig an, wir erfahren viel über die Lebensumstände Roses und ihrer Familie sowie aus deren Vergangenheit. Dennoch gewinne ich den Eindruck, dass diese Idylle, das beschaulich Leben, das Roses Familie führt, bald zu Ende sein wird. Dies verstärkt sich mit fortschreitender Lektüre immer mehr. Bereits als Polly in England eintrifft, stellt sich die Frage, was für ein Mensch sie ist, da sie sich nicht um das weinende Baby ihrer Freundin Rose kümmert.
Schon bald stellt sich heraus, dass Polly einen ganz bestimmten Plan verfolgt und langsam in die Tat umsetzt, der nichts Gutes verheißt. Es gelingt Julia Crouch sehr gut, den Leser zunächst langsam, dann mit Steigerungen, darauf vorzubereiten und heranzuführen.
Für Rose kommt es immer schlimmer. Nicht nur, dass ihre vermeintlich beste Freundin ihr Haus in eine Müllkippe verwandelt, sie stellt nach und nach fest, dass Polly in Wahrheit ihre Feindin ist. Als sie es erkennt, ist es schon zu spät.
Ein einsames Cottage auf dem Land, eine Besucherin, die immer unheimlicher wird, das ist der Stoff, aus dem spannende Thriller geschrieben werden. Die Autorin hat einen solchen, psychologisch raffinierten Thriller geschrieben.
Das Buch liest sich flüssig, die Spannung steigt stetig noch etwas mehr an. Die Charaktere der Protagonisten, die Kontraste, die sie bilden, sind perfekt herausgearbeitet. Rose und ihre Jugendfreundin Polly, die immer mehr zu ihrer Gegenspielerin wird. War sie überfhaupt jemals eine richtige Freundin?
Dennoch kann ich einzelne Reaktionen der Hauptprotagonistin, Rose, nicht nachvollziehen. Sie kann nicht nein sagen. Als auch ihr Mann Polly noch wegschicken will, zögert sie viel zu lange. Damit nimmt das Verhängnis seinen Lauf.
Auch das Ende des Buches verheißt für Rose, die ein neues Leben begonnen hat, dass der Alptraum noch nicht zu Ende ist.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

««« zurück12vor »

Sie kennen "Angsthauch" von Julia Crouch ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

16 Marktplatz-Angebote für "Angsthauch" ab EUR 2,70

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 2,70 1,10 Banküberweisung Rita-Marcel 100,0% ansehen
wie neu 3,00 0,85 PayPal sanne1083 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,00 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Booksaremylife 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,15 1,00 Banküberweisung Volleyani 100,0% ansehen
wie neu 3,20 1,60 Banküberweisung mayli 100,0% ansehen
wie neu 3,30 1,10 Banküberweisung zwergschnecke 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,40 1,10 Banküberweisung kathilina 100,0% ansehen
wie neu 3,50 1,20 Banküberweisung Nicole14 100,0% ansehen
wie neu 4,00 1,25 Banküberweisung Fremdwortkater 100,0% ansehen
gebraucht; wie neu 4,00 1,50 Banküberweisung Bücher am Schloss 99,9% ansehen
wie neu 4,20 2,00 Banküberweisung Zirkonia 100,0% ansehen
wie neu 5,40 1,10 Banküberweisung buechermaus912 97,2% ansehen
wie neu 6,00 1,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung cacha-diablo 100,0% ansehen
wie neu 6,50 0,00 Banküberweisung skymaster1966 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 6,99 0,00 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Mich123 100,0% ansehen
wie neu 9,74 1,50 Banküberweisung robo-buch 97,6% ansehen
Mehr von