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Elizabeth George 

Am Ende war die Tat

Am Ende war die Tat - George, Elizabeth

Roman

Dtsch. v. Ingrid Krane-Müschen u. Michael J. Müschen

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
  • EUR 9,95
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Produktinformation
  • Verlag: (Goldmann)
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 670 S.
  • Seitenzahl: 670
  • Goldmann Taschenbücher Bd.47132
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 46mm
  • Gewicht: 577g
  • ISBN-13: 9783442471324
  • ISBN-10: 344247132X
  • Best.Nr.: 26255875

Leseprobe zu "Am Ende war die Tat"

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Produktbeschreibung zu "Am Ende war die Tat"

Kurzbeschreibung

"Elizabeth George übertrifft alle - ihr Stil ist überwältigend!" -- Wall Street Journal

"Spannend und beklemmend realistisch." -- Brigitte

"Ein dunkler, aufwühlender Roman über Verzweiflung und Rache." -- Booklist

Beschreibung

Chief Inspector Lynleys Frau Helen und sein ungeborenes Kind sind einem willkürlichen Akt sinnloser Gewalt zum Opfer gefallen. Doch was hat einen erst Zwölfjährigen zu dieser schrecklichen Bluttat getrieben? Die Anatomie eines Mordes: Meisterhaft erzählt Elizabeth George die Geschichte des Jungen Joel, der sich im verzweifelten Versuch, sein Leben am Rande der Gesellschaft zu meistern, auf einen Pakt mit dem Teufel einlässt ...

Leseprobe zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

Für Joel Campbell, elf Jahre alt, begann der Abstieg mit einer Busfahrt. Es war ein neuerer Bus, keiner dieser älteren Doppeldecker, er trug die Nummer 70 und bediente die Du Cane Road in East Acton - nur ein kurzes Stück auf dem nördlichen Abschnitt der Busroute, auf der es nicht sonderlich viel Bemerkenswertes zu sehen gab. Der südliche Abschnitt war ansehnlicher, führte am Victoria and Albert Museum und an den stattlichen weißen Gebäuden von Queen's Gate in South Kensington vorbei. Im Norden jedoch lagen Stationen, die sich wie eine Liste zu meidender Örtlichkeiten in London lasen: die Swift Wash Laundry an der North Pole Road, H. J. Bent Bestattungsinstitut (Einäscherung und Bestattung) auf der Old Oak Common Lane, das unsägliche Gewirr von Läden an der turbulenten Kreuzung, wo die Western Avenue zum Western Way- wird und Autos und Lastwagen dem Stadtzentrum zustreben. Drohend über all dem, fast wie Charles Dickens' Feder entsprungen, ragt Wormwood Scrubs auf: nicht das von Bahnlinien begrenzte Stück Land namens Wormwood Scrubs, sondern das gleichnamige Gefängnis, das halb wie eine Festung, halb wie eine Klinik aussieht und ein Ort nicht enden wollender düsterer …

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Leseprobe zu "Am Ende war die Tat" von Elizabeth George

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Kundenbewertungen zu "Am Ende war die Tat" von "Elizabeth George"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 5 Bewertungen): *** gut

  • 5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 09.03.2009
  • **
  • weniger gut
  • Bevor ich dieses Buch gekauft hatte war mir nicht klar, dass es ohne Lynley und Havers auskommt. Hat mit Krimi nichts zu tun und ist auch nicht die Elizabeth George, deren Bücher ich so gern lese.
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  • 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von tomatenfisch aus greifswald am 21.01.2009
  • **
  • weniger gut
  • Was soll hierzu gesagt werden. Es handelt sich nach meiner Auffassung um ein Sozialdrama, an einen Krimi habe ich schon nach den Vorankündigungen nicht gedacht. Es liest sich wie ein Bericht eines Sozialarbeiters .Sehr gut herausgearbeitet aber langatmig und zäh wie Kaugummi. Das Ende dazu auch noch enttäuschend, vielleicht will die Autorin noch einen zweiten Teil anhängen. Da dies mein erstes Buch von dieser Autorin war wird es auch das einzige bleiben....
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  • 2 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von Heide am 20.01.2008
  • ***
  • gut
  • Elizabeth George kann es besser!
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  • 8 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von Cathi am 12.12.2007
  • ***
  • gut
  • Es ist ein kritisches Buch! Kein Fall nur die Beschreibung warum der Junge die Frau von Linley umgebracht hat oder auch nicht? Was hat ihn dazu getrieben? Ich muß ehrlich sagen das ich ein wenig enttäuscht bin. Zwischendurch habe ich es zur Seite gelegt und zwei andere Bücher gelesen, dann habe ich die zweite Hälfte gelesen. Man kommt schnell wieder rein. Kein Lynley, keine Havers nur zum Schluß.
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  • 5 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von Carola aus Hermannsburg am 07.10.2007
  • *****
  • ausgezeichnet
  • Ein Elizabeth George Roman ohne Lynley und Havers, geht das ?... nein, es ist ein netter Versuch eine Tat zu erklären, die so wohl leider jederzeit vorkommen kann, aber mehr auch nicht. Und es hätten nicht 670 Seiten sein müssen, maximal die Hälfte hätte locker gereicht. Ich habe alle Lynleybände und sie von der ersten bis zur letzten Seite gelesen, bei diesem Buch konnte ich es nicht vermeiden, einige Seiten einfach zu überblättern.
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  • Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

16.01.2008

Rezensent Rainer Moritz ist nicht besonders glücklich mit diesem Ausflug der Krimi-Autorin Elizabeth George in das Feld der Soziologie. Es werden die Hintergründe der Kriminaltat ausgeleuchtet, die am Ende ihres vorangegangenen Krimis standen - und wie eine Resteverwertung fühlt sich diese "engagierte Milieustudie" zum Bedauern des Rezensenten auch an. Zwar schildert George recht schlüssig das "verhängnisvolle Geflecht von Armut, Verwahrlosung, Drogenkriminalität und Gewaltexzessen", doch Überraschungsmomente gibt es bei der Lektüre kaum. "Es ist vorhersehbar, was dieser analytische Kriminalroman zu beweisen sucht." Moritz geht davon aus, dass mit ihm sich auch die anderen Leser von Georges Büchern auf den Moment freuen, wenn das Verbrechen in ihren Geschichten wieder "ganz klassisch am Anfang steht."

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"Ein dunkler, aufwühlender Roman über Verzweiflung und Rache." Booklist

Rezension

"Elizabeth George schafft das Unglaubliche: Sie kann die Spannung im Vergleich zu ihren letzten Büchern immer noch einmal steigern."(Brigitte)

"George ist treffsicher bis ins Detail, komplex in der Handlung und aufmerksam und sensibel, was Klassen-, Rassen- und Charakterfragen betrifft."(Entertainment Weekly)

"Nur wenige Straßen trennen das noble Kensington, wo Chief Inspector Lynley und seine Frau Helen wohnen, von North Kensington. Dort sind der kleine Joel und seine Geschwister bei ihrer Tante Kra untergeschlüpft. Kra tut für die elternlosen Kinder, was sie kann, ist aber überfordert mit Ness, die die Schule schwänzt, Drogen nimmt und sich auf eine Affäre mit dem Drogealer Blade einlässt. Als Ness merkt, dass Blade sie betrügt, macht sie ihm auf offener Straße eine Szene - eine Schmach, die Blade nicht auf sichsitzen lässt. Joel bemüht sich nach Kräften, die häusliche Situation unter Kontrolle zu halten und seinen kleinen Bruder Toby vor den Übergriffen grausamer Juglicherzu behüten. Als Joel erkennt, dass nur Blade die Macht hat, Toby zu schützen, schließt er einen Pakt mit dem Teufel - und sowohl Joel selbst als auch Lady Helen werden dessen Opfer sein - Elizabeth George erzählt die Geschichte des 12-jährigen Joel, der unausweichlich an der Gewalttätigkeit seines Umfelds scheitert. Die große Schriftstellerin auf dem Höhepunkt ihres Schaffens - ein beeindruckes, ergreifes Psychogramm!"(Booklist)

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag

In 14 ihrer Romane spielt Inspector Lynley eine Hauptrolle. Im neuesten Buch jedoch bleibt er bis zum Ende im Hintergrund; bis seine Frau von einem 12jährigen Mischlingsjungen erschossen wird. In "Am Ende war die Tat" schildert Elizabeth George, wie es zu dieser Tat im Londoner Viertel Kensington kommen konnte. Im Fokus steht eine ethnische Randgruppe. Drei Kinder werden bei ihrer allein stehenden Tante Kendra abgeliefert. Die sieht sich reichlich überfordert, versucht aber, ihr Bestes zu geben. George versteht es sehr gut, die Gossensprache zu treffen. Große Überraschungen stecken trotzdem nicht in diesem Roman. Eigentlich hat man alles kommen sehen: Es sind die bösen Umstände, woran schließlich alle scheitern. Keine Frage, George hat wieder einmal einen komplexen Plot entwickelt und tief in menschliche Abgründe geblickt. Doch allzu oft erzählt sie Belangloses viel zu ausführlich. Was ihre große Fangemeinde allerdings nicht stören dürfte. (gks)

Rezension

"Elizabeth George manövriert in den Untiefen der Gefühle mit einer Sicherheit, die allen Beteiligten auf erschreckende Weise Glaubwürdigkeit verleiht." Radio Bremen

"[...] ein beeindruckendes, ergreifendes Psychogramm." Lübecker Nachrichten

"Die große Schriftstellerin auf dem Höhepunkt ihres Schaffens - ein beeindruckendes, ergreifendes Psychogramm!" tele.at

"Ein spannender und beklemmend realistischer Gesellschaftsroman - und ein Elizabeth-Goerge-Buch der etwas anderen Sorte." BRIGITTE

"Obwohl George manipuliert: Sie sorgt für ein komplexes, mit Lebensklugheit angereichertes Leseerlebnis, das betroffen macht." tz

"Ein Krimi ist das nicht, sondern ein sozialkritischer Roman, der zu gut gemeint ist." FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Sicher ist, dieses George-Werk wird die Leserschaft spalten. So exzellent George in bester Charles-Dickens-Nachfolge beschreibt, so nah schrammt sie am Sozialkitsch vorbei. Zudem geht in der Übersetzung zwangsläufig ein Teil der Authentizität verloren: Die Migrantensprache, auf Englisch so plastisch, ist auf Deutsch nicht nachzuvollziehen." Neue Presse

"Eine hervorragende Millieustudie." Bild …

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Rezensionen und Kritik

»Elizabeth George wird in ihrem moralischen Rigorismus immer unerbittlicher und in ihrer Gesellschaftsanalyse gleichzeitig immer überzeugender!«

Autorenporträt zu "Elizabeth George"

Die Amerikanerin Elizabeth George hatte von Jugend an ein ausgeprägtes Faible für die britische Krimitradition. Psychologische Raffinesse, präziser Spannungsaufbau und ein unfehlbarer Sinn für Dramatik charakterisieren ihre Bücher. Ausgezeichnet mit dem Anthony Award, dem Agatha Award und dem Grand Prix de Litérature Policière. Die Autorin lebt in Huntington Beach/Kalifornien.

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