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| Bewertung von mamasein2009 aus Stollberg am 11.02.2012 | |
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Ich bin immer noch sehr von dem Buch beeindruckt und es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Das Buch hat den Lebensbericht von Liz Murray zum Inhalt. Ihre Eltern sind ehemalige Hippies und abhängig von Kokain. Beeindruckend fand ich schon die Wahrnehmungen, die Liz als kleines Mädchen hatte. Die Familie hat von Sozialhilfe gelebt und es war immer das reinste Freudenfest, wenn der Scheck kam. Dann hatte die Familie Geld, für ein paar Tage. Die andere Zeit mussten sie hungern. Liz hat dann mit Klauen begonnen, nur um was im Magen zu haben. Doch für sie war dies alles normal, sie hat es nicht anders gekannt. Ihre Eltern hat sie jeden Tag zugedröhnt erlebt und ihr Wunsch war es immer mit ihrer Mutter zusammenzusein. War ihre Mutter traurig, dann hat sie die Schuld bei sich gesucht. Im Prinzip hat Liz schon von klein auf auf sich selbst aufpassen und ihren Weg selbt bestreiten müssen. Sehr gut geschriebener Lebensbericht, der mich oft traurig gemacht hat. Die Mutter hat schon erkannt, dass sie was falsch macht, doch sie hat nie versucht, aus ihrer Welt auszubrechen. Sie hat sogar das Geld von ihrer Tochter genommen, nur um sich eine neues Tütchen so holen. Emotional wurde Liz allein gelassen, sie hat nie einen richtigen Halt durch ihre Eltern erfahren. Nachdenklich stimmt mich dies alles, weil es sicherlich in sehr vielen Familien, wo Sucht ein vorherrschendes Problem ist, so sein wird. Sicherlich bei mir auch beruflich bedingt, bringt mich diese Gesichte zum Grübeln, wieviele Kinder werden da einfach emotional vernachtlässigt und erhalten keinen Halt? Aber Liz zeigt auch, dass Erfolg davon abhängt, was man selber bewirkt und das man kämpfen muss! Davor ziehe ich meinen Hut! |
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| Bewertung von Themistokeles am 26.07.2011 | |
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Inhalt: Liz Murray muss schon als kleines Kind lernen, was es heißt zu hungern, zu frieren, auf sich gestellt zu sein und einfach kein Geld zu besitzen, denn ihre Familie lebt am Existenzminimum. Ihre Eltern sind drogenabhängig und wenden den größten Teil ihres Geldes für Drogen auf, vergessen ihre Töchter jedoch nie ganz. Liz und ihre Schwester Lisa erleben ein ganz spezielle Art von Liebe, zu der ihre Elter noch fähig sind. Um ihren Eltern näher zu kommen, wird Liz schon früh erwachsen und unterstützt ihre Famile auf ihre Art und so weit sie in ihrem Alter dazu fähig ist. Nachdem ihre Mutter jedoch an Aids erkrankt und den Vater verlässt, um mit Lisa zu einem anderen Mann zu ziehen, wird das Leben für Liz nur noch komplizierter. Zwischen Obdachlosigkeit, Erziehungheimen, Schulschwänzen und falschen sowie richtigen Freunden, muss Liz versuchen ihren Platz im Leben zu finden. Vielleicht auch den Ausweg finden, um ein neues und besseres Leben zu finden. Meinung: Das Buch war für mich mal etwas ganz anderes, denn bisher habe ich eigentlich kaum Geschichten gelesen, die auf realen Tatsachen beruhen. Was mich beeindruckt hat, ist die Intensität, mit der Liz Murray es schafft, ihre Kindheit zu beschreiben und wie detaiiliert es ihr gelingt, die Dinge für den Leser lebendig zu machen, so schrecklich diese oftmals auch sind. Ich könnte mir nämlich kein Leben in den Umständen vorstellen, in denen sie ihres gemeistert hat und muss ehrlich sagen, dass ich davon beeindruckt bin, dass sie das geschafft hat. Besonders wenn man bedenkt, wie früh sie erwachsen werden musste und wie viel ihrer Kindheit ihr doch geklaut wurde. Das Buch hat gleichwohl etwas spannendes wie auch etwas bewegendes an sich. Man weiß zwar, dass alles gut ausgehen wird, aber dennoch ist es schlimm zu erfahren, woher die Probleme kamen und interessant zu erfahren, wie sie es doch immer irgendwie geschafft hat damit umzugehen und ihrem Leben letztendlich eine 180° Wendung zu geben. Es handelt sich bei dieser Geschichte auf jeden Fall um eine, die einem zum Nachdenken anregt und eine auch mit der Gewissheit zurücklässt, dass man alles schaffen kann, wenn man nur daran glaubt und vor allem für seine Ziele kämpft. |
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| Bewertung von Tinkers aus Berlin am 10.06.2011 | |
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Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist die wahre Geschichte einer Frau, die sich trotz schlechter Voraussetzungen zu einer starken Persönlichkeit entwickelt und die uns Lesern anhand des Buches zeigt, dass man ganz allein für sein Leben verantwortlich ist. Das Mädchen Liz, das im Drogensumpf groß wird und ständig als kleines Mädchen versucht die Liebe ihrer Eltern zu gewinnen, ging mir sehr ans Herz. Die Probleme der Eltern und die Folgen für die Kinder sind dramatisch, aber von Liz sehr gut niedergeschrieben. Sie wirkt auf mich sehr ehrlich und direkt, aber bekommt auch mein Mitgefühl, denn sie zeigt Schwächen, aber auch Kampfgeist. Es ist sehr mutig, diese Geschichte niederzuschreiben und Leute, die ähnliches erlebt haben, können sehr gut nachvollziehen, wie es ihr geht. Liz wird in jungen Jahren mit den Themen Drogen, Aids, Missbrauch, Prostitution, Obdachlosigkeit, etc. konfrontiert und kämpft sich mit Unterstützung, aber überwiegend aus eigenem Willen aus diesem Sumpf und gibt ihre Erfahrungen mit diesem Buch ehrlich und selbstkritisch preis. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, denn ich mochte es sehr, konnte mich in die Person gut reinversetzen. Aber für 5 Sterne reicht es nicht ganz, denn es war kurz vorm Ende etwas langatmig und ich hab das Gefühl, dass es ein Frauenbuch ist, denn ich kenne keinen Mann, dem ich das Buch empfehlen würde. Trotz dem zieh ich meinen Hut vor Liz Murray und hoffe, dass es mehr Charaktere wie sie gibt, die sich nicht ihrem Schicksal fügen, sondern KÄMPFEN!!! |
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Bewertung von n aus Hünfelden am 13.05.2011 |
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In dem Buch „ Als der Tag begann“ von Liz Murray, schreibt Liz über ihr eigenes Leben. Sie erzählt über die Höhen und Tiefen in ihrem Leben. Liz Eltern sind drogenabhängig. Anfangs haben sie sich die Drogen hinter verschlossenen Türen gespritzt, später dann auch vor Liz und ihrer Schwester. Seit dem gibt es nichts schlimmeres und ekligeres für sie, als Menschen die Drogen nehmen. Ihre Eltern haben sich beim dealen kennen gelernt. Bis sie 3 Jahre alt war, war ihr Vater im Gefängnis. Die Familie hatte genug Geld und konnte hatte auch genug zu essen. Als ihr Vater dann wieder zurück, änderte es sich schlagartig. Das Geld wurde wieder in Drogen investiert und es kam sogar schon so weit, dass Liz und ihre Schwester sich eine Zahnpastatube zum essen teilen mussten. Das Geld was sie zum Geburtstag bekamen, haben die Eltern zum kauf von Drogen verbraucht. Trotzdem war sie nie böse oder sauer, da sie wusste das es eine art Krankheit ist. Sie weiß, dass ihre Eltern sie trotzdem lieben. Auch wenn es nach einem harten Leben klingt, trotzdem lieben ihre Eltern sie über alles. Als Liz 16 wurde, erfährt sie dass ihre Mutter HIV- Positiv ist. Liz ist ausgezogen und kämpft sich auf der Straße durch. Ihre Mutter hat sie nicht so oft im Krankenhaus besucht, da sie es nicht ertragen konnte sie so zu sehen. Als ihre Mutter starb, merkte sie , dass sie etwas in ihrem Leben ändern muss. Eine Schule nahm sie an. Sie lernte wie verrückt. Später erfährt sie, dass auch ihr Vater HIV-Positiv ist. Sie wollte es anders machen und nahm ihren Vater zu sich, da ihre Schwester nun einen Job hat und sie mir ihr zusammen wohnt. Ihr Leben hat sich schlagartig geändert. Es war eine harte Kindheit, ein hartes Leben. Mir hat das Buch sehr gefallen. Man will immer wieder wissen wie das Buch weiter geht. Das Leben des Mädchen fesselt einem. Man erkennt daran wie schwer es manche Menschen haben. E ist sehr spannend und bewegend und eine wirklich traurige Geschichte. Ich würde es aufjedenfall weiter empfehlen. |
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Bewertung von sabatayn76 am 18.04.2011 |
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'Stabilität war eine Illusion' Inhalt: Liz Murray wächst zusammen mit ihrer älteren Schwester Lisa bei ihren drogenabhängigen Eltern auf. Ihre Kindheit ist geprägt von Entbehrungen, Armut, Hunger, doch auch Phasen großer Nähe und Zuneigung. In 'Als der Tag begann' berichtet die Autorin von ihrer Kindheit und Jugend sowie vom harten Kampf um Normalität, Bildung und eine gesicherte Zukunft. Mein Eindruck: Nach dem Lesen einer Leseprobe war ich eher skeptisch, denn ich hatte erwartet, dass 'Als der Tag begann' lediglich ein Abklatsch von Büchern wie 'Die Asche meiner Mutter' oder 'Schloss aus Glas' ist. Nach der Lektüre muss ich mein vorschnelles Urteil revidieren: Liz Murrays Bericht ist sehr bewegend, sehr authentisch und sehr empfehlenswert. Neben dem packenden Inhalt und den erschreckenden und berührenden Erlebnissen der Autorin besticht das Buch durch eine klare und leicht verständliche Sprache, die es ermöglicht, das 500 Seiten-Buch schnell und in einem Rutsch durchzulesen. Insgesamt ist es unglaublich erschreckend, wie Kinder aufwachsen können, ohne dass es von höheren Institutionen beachtet wird und ohne dass konsequente Maßnahmen ergriffen werden, aber zudem ist es sehr bewundernswert, wie Liz Murray es geschafft hat, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, und wie sie nie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufgegeben hat. Mein Resümee: Bewegend, berührend und erschütternd. Sehr empfehlenswert! |
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| Bewertung von Lillie-Sophie aus Mönchengladbach am 06.04.2011 | |
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"Gott, gib mir die Gelassenheit , Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, dem Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden..." "Als der Tag begann" ist nicht nur ein Roman, nein es ist eine Lebensgeschichte - und was für eine! Liz Murray erzählt ihre Geschichte. Was vielleicht einfach klingt, ist es mit Sicherheit nicht. Sie wächst mit ihrer kleinen Schwester bei drogenabhängigen Eltern auf, Leben am Existenzminimum - vielleicht sogar noch weniger. Eine Kindheit kaum vorstellbar, keine Chancen oder Zukunftsaussichten. Sie verliert alles was sie hat - unter anderem durch Aids. Was macht ein Mensch, wenn er ganz unten ist? Aufgeben und sich verstecken und hoffen, dass es vielleicht irgendwann wieder bergauf geht? Nein. Zumindest nicht Liz Murray - sie kämpft, für sich, ihre Familie und ihre Träume, denn was hat sie denn noch zu verlieren?! Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich meine Gedanken und Gefühle zu dem Buch in Worte fassen soll.. Eine Lebensgeschichte, kaum vorstellbar, dass es so etwas wirklich gibt. Ich musste so manches Mal hart schlucken, was diese bewundernswerte Frau in ihrer Kindheit erleben musste. Mit drogenabhängigen Eltern aufzuwachsen, alles mitzubekommen und zwar wirklich alles, und dann noch ein normales Leben führen? Das ist nicht möglich - ohne Schulabschluss und ohne einem Dach über dem Kopf ist das Ergebnis. Und doch schafft Liz Murray das kaum Vorstellbare. Sie kämpft für ihre Träume und Ziele. Fängt bei Null an, nicht nur für sich auch für ihre Familie und Freunde und schafft das Unfassbare - ein Studienplatz in Harvard! "Als der Tag begann" ist keine leichte Kost, im Gegenteil. Es ist manchmal sogar nur schwer zu verdauen, denn dieses Buch ist eine wahre Geschichte, nichts verschönert. Mit Gefühl erzählt, sodass man mehr als nur mitleidet und miterlebt. Und das macht es so einmalig, macht Liz Murray so einmalig! Sie haben meinen größten Respekt Frau Murray für das was sie geleistet haben! |
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| Bewertung von coffee2go aus Österreich am 28.03.2011 | |
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Kurze Inhaltszusammenfassung: Liz wächst zusammen mit ihrer älteren Schwester Lisa und ihren beiden drogenabhängigen Eltern in schwierigen familiären Verhältnissen, mit kaum finanziellen Möglichkeiten in desolaten Wohnverhältnissen und quasi auf sich alleine gestellt auf. Schon in ihrer Kindheit besteht ihr Alltag aus Schule schwänzen, in der Nacht herumstreunen und dem drogenbenebelten Leben ihrer Eltern aus. Als auch noch die HIV-Infektion ihrer Mutter und die Trennung der Eltern hinzukommen, ist Liz völlig auf sich alleine gestellt und der Weg, den sie als Jugendliche einschlagen wird, ist nahezu vorprogrammiert. Meine Meinung zum Buch: Die Biografie von Liz Murray über ihre dramatische Kindheit und ihr Erwachsenwerden finde ich sehr emotional und authentisch beschrieben. Erstaunlich finde ich auch, dass Liz sich an so viele Details und Situationen aus ihrer frühen Kindheit erinnern kann, denn zu Beginn des Buches war sie noch nicht einmal im Schulalter. Manche sich wiederholende Situationen sind für meinen Geschmack zu oft wiederholt worden – wahrscheinlich wollte die Autorin damit klar zum Ausdruck bringen, wie trostlos ihre Kindheit Tag für Tag abgelaufen ist – aber für mich war das Buch dadurch zeitweise etwas langatmig. Sehr traurig fand ich, dass Liz sich selbst für so viele Dinge verantwortlich gesehen hat, für die ein Kind nichts kann, zB für die HIV-Infektion ihrer Mutter, weil sie ihr oft Geld organisiert hat für Drogen oder auch dafür, dass ihre Eltern sich getrennt haben. Schade ist auch, dass die beiden Schwestern Liz und Lisa, die nur einen geringen Altersunterschied haben und in einer sehr schwierigen familiären Situation aufwachsen, sich so wenig gegenseitig unterstützen, miteinander das Gespräch suchen usw. Man hat das Gefühl, dass in der Familie jedes einzelne Familienmitglied ein eigenes selbstständiges Leben geführt hat und die Überschneidungen im Alltag nur sehr begrenzt waren. Obwohl die Eltern ihre Kinder vernachlässigt haben, sie hungern lassen haben und das Geld für Drogen auszugeben, wurden sie von Liz auch von ihren liebenswürdigen Seiten beschrieben, sodass sie mein Mitgefühl geweckt haben und ich auch ihre Situation verstehen kann, wie sie in ihr drogenreiches Leben hineingeschlittert und dann immer tiefer gefallen sind. Trotzdem ist es sehr erstaunlich, wie Liz es geschafft hat, sich selbst durchs Leben zu schlagen, sich selbst mit Kleidung und Essen zu versorgen und auch wieder einen Freundeskreis aufzubauen. Sie ist durch ihr Schicksal nicht zerbrochen, sondern hat es am Ende doch noch geschafft, aus dem Teufelskreis auszubrechen und ihr Leben selbst in die Hand genommen. Titel und Cover: Die beiden Fotos, auf denen einmal Liz selbst und einmal ihre Mutter als Jugendliche zu sehen sind, haben mir gut gefallen und die Personen sympathisch gemacht. Fazit: Das Buch finde ich auf alle Fälle lesenswert, da die Autorin sehr ehrlich über ihr Leben schreibt und auch Mut gibt, aus schwierigen Situationen einen Ausweg zu suchen. |
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| Bewertung von blaustgrom45 aus Walzbachtal am 28.03.2011 | |
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selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich so berührt hat. Zwei Mädchen wachsen in einer trostlosen Umgebung auf. Die Eltern sind drogenabhängig, der Vater ist zeitweise im Gefängnis. Das Leben der Eltern besteht nur darin, auf die Schecks der Sozialhilfe zu warten um Geld für den nächsten Schuss zu bekommen. Trotz dieses erschütternden Szenarios schafft es die Autorin uns die Liebe der Eltern zu ihren Töchtern zu vermitteln. Die Töchter entwickeln sich unterschiedlich, die eine passt sich an und möchte ihren Eltern alles recht machen, um so ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, die andere rebelliert. Während die Eltern immer mehr ins Elend absinken, wird Liz eine Stütze für ihre Mutter. Der Preis dafür sind Schulabbruch und Obdachlosigkeit. Liz scheint den gleichen Weg einzuschlagen wie ihre Eltern. Erst als ihre Mutter an Aids stirbt vollzieht sich eine Wandlung und Liz beginnt zu kämpfen. Kann man aus diesem Umfeld ausbrechen, aus diesem Sumpf der Trostlosigkeit, der Armut, der Drogen? Man kann. Dies beschreibt die Autorin auf sehr intensive und gefühlvolle Weise und sie weiß den Leser mitzunehmen auf dieser Reise aus dem Elend Das es sich um die Lebensgeschichte der Autorin handelt, macht das Buch noch ergreifender. In schnörkelloser Art erzählt Liz von ihrem Leben in der Bronx, ohne auf unser Mitleid zu setzen, sondern um uns die Augen zu öffnen. Wir begleiten sie auf ihrem Weg zu ihrem Harvard Stipendium und erleiden mit ihr alle Sorgen, Zweifel, Ängste aber auch ihre Erfolge. Ein wunderbares Buch für alle Zweifler und notorisch Unzufriedenen, denn hier sieht man, was ein Mensch mit purem Lebenswillen alles erreichen kann |
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Bewertung von Nefret am 27.03.2011 |
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Liz Murray berichtet von ihrer Kindheit als Tochter eines drogenabhängigen Paares. Aufgewachsen in einer desolaten Familie, schwänzt Liz die Schule und wird als Teenager obdachlos, ihre Mutter stirbt an Aids. "Als der Tag begann" ist kein Buch, das man nebenbei lesen und schnell vergessen kann. Zum Glück wußte ich aufgrund des Klappentextes, dass Liz Murray ihr Leben in wesentlich bessere Bahnen lenken konnte, so dass die Erzählungen für mich besser zu verkraften waren. Unaufgeregt und nicht verbittert erzählt Liz ihre noch junge Biographie. Dabei ist die Sprache so gefällig, dass mir teilweise erst Seiten später aufgegangen ist, welcher Albtraum sich hinter vielen Schilderungen verbirgt. Mit jedem Kapitel wuchs mein Respekt vor Liz Murray. Ohne ihre Charakterstärke hätte sie es wahrscheinlich nicht geschafft, dem Schicksal, das seit ihrer Kindheit vorgezeichnet war, zu entkommen. Es ist fast ein Wunder, dass sie nicht zu Drogen und Alkohol gegriffen hat. Überrascht hatte mich immer wieder die positive Einstellung, sofern man bei diesem Thema davon sprechen kann, die immer wieder durchschien. Trotz allem ist Liz fähig, ihre Eltern zu lieben und ihnen zu verzeihen. Diese Buch ist absolut empfehlenswert. Einerseits führt es wieder vor Augen, wieviele Menschen es gibt, die ein wirklich schlimmes Schicksal haben. Außerdem macht es Mut. Denn wenn Liz Murray es geschafft hat, dann kann ich meine vergleichsweise läppischen Probleme auch lösen. |
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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 27.03.2011 |
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Der Weg aus dem Sumpf Liz Murrays Eltern sind beide Kinder der Straße, drogenabhängig und obdachlos. Beide kommen aus zerrüttenden Familienverhältnissen, haben dort nur Gewalt und Trunkenheit nahe stehender Verwandter kennengelernt. Aus diesem Sumpf fliehen Beide auf die Straße, lernen sich dort kennen, bleiben zusammen und bekommen zwei Töchter, eine davon ist Liz. Man erfährt so anfangs einiges über das Leben von Liz Eltern, wie z. Bsp. ihr Dad mit dem Dealen von Drogen den stetig luxuriöser werdenden Lebenswandel finanziert. Bis es dann zur Verhaftung ihrer Eltern kommt, wobei ihre Mutter zu diesem Zeitpunkt bereits mit Liz schwanger ist. Liz Mutter wird freigesprochen, ihr Vater muss für 3 Jahre ins Gefängnis. Liz erzählt sehr anschaulich aus dem Alltagsleben ihrer Kindheit. Wie es ihrer Mutter gelingt, das Sorgerecht für sie und ihre Schwester zu behalten, sie sich aufopferungsvoll um ihre beiden Kinder kümmert. Doch als Liz Vater aus dem Gefängnis entlassen wird, fällt auch ihre Mutter wieder in den alten Trott zurück und die Drogen bestimmen das Leben. Lisa und Liz sind noch zu klein, um das ganze Ausmaß zu verstehen, lernen jedoch sehr schnell, sich bei gewissen Situationen diskret im Hintergrund zu halten, um so Ärger aus dem Weg zu gehen. Ihr Schreibstil ist von Anfang an sehr direkt und kraftvoll und spricht einen sofort an. Man hat das Gefühl einer Freundin gegenüberzusitzen, die einem ihr Leben erzählt, einfach nur gefühlvoll und absolut fesselnd, dabei aber verschönt sie nie. Es ist mir schon lange nicht mehr passiert, dass ich bereits auf der ersten Seite in die Geschichte regelrecht eintauche, die Zeit um mich herum vergesse und nur noch gebannt weiter lese. Liz‘ Leben berührt einen zwangsläufig, stimmt einen nachdenklich, bringt einen zum Weinen und vor allem, sie lässt einen so schnell nicht mehr los, auch weil man weiß, dass sie authentisch ist. Mit ein Grund dafür ist die Sprache von Liz Murray. Ihr gelingt hervorragend die Gratwanderung, weder zu viel Mitleid zu erzeugen noch zu sehr in die Sachlichkeit abzudriften. Sondern sie trifft genau die richtige Dosierung, um ihre Leser anzusprechen. „Als der Tag begann“ ist die Biographie einer jungen Frau, deren Kindheit geprägt ist von der Drogensucht der Eltern, sie ist traurig, manchmal durchsetzt mit schönen Erinnerungen, oft fast hoffnungslos, von quälendem Hunger, Armut und Drogen geprägt. Und doch zeigt sie einem auch, dass man sich mit Hilfe des eigenen, eisernen Willens und mit Hilfe von treuen Freunden und engagierten Lehrern aus einem Sumpf von Drogen, Kleinkriminalität und Obdachlosigkeit heraus kämpfen kann. |
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