Susanne Schapowalows Jazzphotographien von Stars wie Duke
Ellington, Miles Davis, Louis Armstrong, Ella Firtgerald oder Chet
Baker wurden seinerzeit im Stern, Spiegel und anderen Zeitschriften
gedruckt. Ein Teil dieses Schatzes wurde jetzt vom
jazzprezzo-Verlag gehoben. Das Interessante ist, dass Susanne
Schapowalow, die in Malente lebt, die Jazzstars im Deutschland der
Nachkriegsjahre forografiert und das spezifische Aroma dieser Zeit
mitporträtiert hat. Ihre Fotografien sind Jazz zum Schauen,
meisterliche Verbindungen von Zufall und Gestaltung.
Der Jazz ist von zu Hause ausgezogen, aus seinem Heimatland USA
nach Europa und Skandinavien. Heute ist es der nordische Jazz, der
verzaubert, nicht zuletzt der schwedische. Hier gibt es einen
lokalen Dialekt, der seine Wurzeln in der Tradition der
schwedischen Volksmusik hat und von Musikern wie Lasse Gullin,
Alice Babs, Bengt Hallberg und Jan Johansson bewahrt wurde. Diese
musikalische Sprache wird heute von einer jüngeren Generation
Jazzmusiker, die jetzt die Welt erobern, weitergeführt.
Die Journalistin Lisbeth Axelsson stellt in diesem Buch zwölf
schwedische Musiker in persönlichen Reportagen vor: Nils Landgren,
Lisen Rylander Löve, Peter Asplund, Magnum Coltrane Price, Viktoria
Tolstoy, Magnus Lindgren, Andreas Öberg, Rigmor Gustafsson, Jon
Fält, Jan Lundgren, Karin Hammar und Martin Tingvall. Die Stars
erzählen von magischen Augenblicken ihrer Laufbahn und wie sie die
internationale Jazzszene erobert haben. Das Buch ist mit
stimmungsvollen Bildern reich illustriert.
»All That Swedish Jazz« beinhaltet auf einer exclusiven CD von den
Musikern ausgewählte Kostproben ihrer Produktion.