Verdi ließ sich lange bitten, bevor er eine Oper "für ein sehr
fernes Land" zu schreiben bereit war: Der Gedanke an
"Aida" erwuchs im Zusammenhang mit dem Bau des
Suez-Kanals, zu dessen Eröffnungsfeierlichkeiten das Italienische
Theater in Kairo eine Festoper wünschte. Mit einem geradezu
unglaublichen Erfolg fand am 24. Dezember 1871 die wegen des
deutsch-französischen Krieges verspätete Uraufführung statt, und
auf allen Bühnen der Welt folgten weitere Aufführungen in rascher
Folge.
Kurt Pahlen stellt dem italienischen Text die an deutschen Bühnen
vielfach verwendete Übertragung des Librettos gegenüber und
begleitet das musikalische und das äußere wie innere dramatische
Geschehen der Oper mit Hinweisen zu kompositorischer Struktur und
Sinnzusammenhang. Eine kurze Inhaltsangabe und ein Abriss der
Entstehungsgeschichte stellen das Werk in einen Zusammenhang mit
dem Gesamtschaffen des Komponisten und seiner Biographie und bieten
eine umfassende, reich illustrierte Einführung.
Ausstattung/Bilder: 2001. 208 S. m. Abb. u. Notenbeisp.
Seitenzahl: 208
Serie Musik Atlantis Schott. Opern der Welt
Best.Nr. des Verlages: SEM 8019
Deutsch
Abmessung: 191mm x 117mm x 15mm
Gewicht: 150g
ISBN-13: 9783254080196
ISBN-10: 325408019X
Best.Nr.: 09551270
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi, geboren 1813 in Le Roncole, Herzogtum Parma und gestorben 1901 in Mailand, war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde. Verdi, der aus einfachen Verhältnissen stammte, fiel früh durch sein außergewöhnliches Talent auf. Er erhielt von einem Organisten musikalischen Unterricht und 1823 wurde er mit Unterstützung eines musikverständigen Mäzens, des Kaufmanns Antonio Barezzi in Busseto, in das dortige Gymnasium aufgenommen. Bald vertrat er den Dorforganisten in der Kirche. Nachdem ihn das Konservatorium in Mailand 1832 abgelehnt hatte, wurde er - wiederum mit Barezzis Unterstützung - Privatschüler von Vincenzo Lavigna, einem Schüler von Paisiello. 1834 wurde er Organist und 1836 Musikdirektor in Busseto und heiratete Barezzis Tochter Margherita (die beiden Kinder aus dieser Ehe starben jeweils kurz nach der Geburt). In diesen Jahren studierte er intensiv nicht nur "Kontrapunkt" und die Grundlagen der Operngestaltung, sondern beschäftigte sich auch mit Politik und Literatur. 1838 ging Verdi erneut nach Mailand. Seine Oper "Oberto, Conte di San Bonifacio" wurde 1839 mit Erfolg aufgeführt. Mit seinem Werk "Nabucodonosor" (1842; später "Nabucco" genannt) wurde Giuseppe Verdi als führender italienischer Opernkomponist anerkannt.
Zur Aufführung Textbuch (Italienisch Deutsch) mit Erläuterungen zu Musik und Handlung Geschichte der Oper "Aida" Inhaltsangabe nach Szenen Die Opern Verdis "Aida" in Schlagworten Kurze Biograpie Verdis