Nach dem 11. Septembers 2001 entbrannte ein erbitterter Streit um
die Deutungshoheit der Terroranschläge in den USA. Im Internet
formierte sich eine Gegenöffentlichkeit, die den Verdacht äußerte,
der 11. September könnte ein Akt von Staatsterror gewesen sein.
Eine Lesart, die die Leitmedien empörte. Vertreter großer Medien
bedienten daraufhin einen Journalismus, der mit einem hohen Grad an
sprachlicher Gewalt versuchte, Gegenstimmen, die die offizielle
Wirklichkeitskonstruktion zum 11. September hinterfragten, aus dem
öffentlichen Diskurs auszuschließen. Reputierte Journalisten haben
Skeptiker, die zumindest zum Teil völlig legitime Fragen aufwarfen,
in ihren Medien diffamiert, psychiatrisiert und
dehumanisiert.
Das Buch skizziert die Geschichte der als "Wahrheitsbewegung
des 11. September" klassifizierten Gegenöffentlichkeit und
beschreibt den Kampf zwischen Skeptikern und Medien. Die Reaktionen
von etablierten Journalisten auf die Vorstöße der 9/11-Skeptiker in
die Meinungsöffentlichkeit sind Gegenstand einer detaillierten
Analyse.