3096 Tage - Kampusch, Natascha

Natascha Kampusch 

3096 Tage

Mit Heike Gronemeier u. Corinna Milborn
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Produktbeschreibung zu 3096 Tage

Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

Produktinformation


  • Verlag: List
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 283 S.
  • Seitenzahl: 288
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 145mm x 29mm
  • Gewicht: 486g
  • ISBN-13: 9783471350409
  • ISBN-10: 3471350403
  • Best.Nr.: 30179401
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.09.2010

Heile Welt, ist doch nichts passiert!

Natascha Kampusch möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals entgehen. Deshalb hat sie über ihre Gefangenschaft ein Buch geschrieben.

Unter den vielen möglichen Lesarten des Buches von Natascha Kampusch gibt es eine klinische Lesart, die die Autorin selbst freilich ablehnt: Nach dieser Lesart handelt es sich bei ihrem Buch um eine phänomenologisch gehaltvolle Dokumentation zum Stockholm-Syndrom.

Darunter versteht man in der Psychologie die Ambivalenz, ja positive Gestimmtheit, mit der Entführungsopfer ihren Tätern begegnen. Man spricht von der Identifikation mit dem Aggressor als einer Maßnahme des Selbstschutzes, wie sie auch in alltäglichen Zwangssituationen und Abhängigkeitsverhältnissen zu beobachten ist. "Ich habe mit meinen Versuchen, dem Menschen hinter der Fassade des Peinigers und Saubermanns nachzuspüren, Unverständnis geerntet", schreibt die zweiundzwanzigjährige Kampusch im Epilog des Buches. "Ich habe mich nach meiner Befreiung sogar mit Wolfgang Priklopils Freund Holzapfel getroffen, um über den Täter sprechen zu können. Weil ich verstehen wollte, warum er zu …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Eindruck hat Natascha Kampuschs Buch über die acht Jahre ihrer Gefangenschaft auf Sophie von Maltzahn gemacht. Nicht nur, dass sie die Autorin darin als emanzipierte Frau kennengelernt hat, "deren Wille zu leben auf grausame Weise gestählt wurde". Auch Kampuschs Analyse ihrer eigenen emotionalen Lage und ihrer Beziehung zu dem Entführer, lassen sie den Hut vor dieser jungen Frau ziehen. Schockiert ist sie, dass sich das Mädchen mit seinem Entführer immer wieder unerkannt an öffentlichen Orten aufgehalten hat, und ohnmächtig gewesen sei zu fliehen. Daher versteht sie das Buch auch als Appell an uns alle, genau hinzusehen.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Natascha möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie  sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie.« FAZ, Christian Geyer, 08.09.10 »Über Strecken lesen sich die 284 Seiten wie ein Lehrbuch der Psychologie mit einer einzigen Versuchsperson: Natascha Kampusch.« Berliner Zeitung, Norbert Mappes-Niediek, 08.09.10 »Das Dokument einer Selbstermächtigung und die Zurückweisung der banalen Psychologisierungsmuster des Boulevards ... Ein gutes Buch.« Der Tagesspiegel, Dennis Scheck, 26.09.10

»Natascha möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie  sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie.« FAZ, Christian Geyer, 08.09.10 »Über Strecken lesen sich die 284 Seiten wie ein Lehrbuch der Psychologie mit einer einzigen Versuchsperson: Natascha Kampusch.« Berliner Zeitung, Norbert Mappes-Niediek, 08.09.10 »Das Dokument einer Selbstermächtigung und die Zurückweisung der banalen Psychologisierungsmuster des Boulevards ... Ein gutes Buch.« Der Tagesspiegel, Dennis Scheck, 26.09.10

"Über Strecken lesen sich die 284 Seiten wie ein Lehrbuch der Psychologie mit einer einzigen Versuchsperson: Natascha Kampusch." (Berliner Zeitung, Norbert Mappes-Niediek, 08.09.10)"Das Dokument einer Selbstermächtigung und die Zurückweisung der banalen Psychologisierungsmuster des Boulevards ... Ein gutes Buch." (Der Tagesspiegel, Dennis Scheck, 26.09.10)
Natascha Kampusch, geboren am 17. Februar 1988 in Wien, war Opfer einer der längsten Entführungen der jüngeren Geschichte. 2006 hat sie ihre Freiheit zurückerobert. Seither versucht sie, ein normales Leben zu führen. Im Frühjahr 2010 machte sie ihren Schulabschluss.

Leseprobe zu "3096 Tage" von Natascha Kampusch

Was soll schon passieren? (S. 40-42>

Der letzte Tag meines alten Lebens Ich versuchte zu schreien. Aber es kam kein Laut heraus. Meine Stimmbänder haben einfach nicht mitgemacht. Alles in mir war ein Schrei. Ein stummer Schrei, den niemand hören konnte.

am nächsten tag erwachte ich traurig und wütend. Der Ärger über den Zorn meiner Mutter, der dem Vater gegolten hatte und an mir ausgelassen worden war, schnürte mir den Brustkorb ein. Noch mehr quälte mich aber, dass sie mir verboten hatte, ihn jemals wiederzusehen. Es war eine dieser leichtfertig dahingesagten Entscheidungen gewesen, die Erwachsene über die Köpfe von Kindern hinweg fällen – aus Zorn oder aus einer plötzlichen Laune heraus, ohne zu bedenken, dass es dabei nicht nur um sie, sondern auch um die tiefsten Bedürfnisse derer geht, die solchen Schiedssprüchen ohnmächtig gegen- überstehen.

Ich hasste dieses Gefühl der Ohnmacht, ein Gefühl, das mich daran erinnerte, ein Kind zu sein. Ich wollte endlich erwachsener werden, in der Hoffnung, die Auseinandersetzungen mit meiner Mutter würden mir dann nicht mehr so nahe gehen. Ich wollte lernen, meine Gefühle hinunterzuschlucken und damit auch diese tiefgehende Angst, die Streit mit den Eltern bei Kindern auslöst.

Mit meinem zehnten Geburtstag hatte ich den ersten und unselbständigsten Abschnitt meines Lebens hinter mich gebracht. Das magische Datum, das meine Selbständigkeit auch amtlich verbriefen würde, rückte näher: Noch acht Jahre, dann würde ich ausziehen und mir einen Beruf suchen. Dann würde ich nicht länger von den Entscheidungen der Erwachsenen rund um mich herum abhängig sein, denen meine Bedürfnisse weniger wert waren als ihre kleinen Streitigkeiten und Eifersüchteleien. Acht Jahre noch, die ich nützen wollte, um mich auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.

Einen wichtigen Schritt in Richtung Selbständigkeit hatte ich bereits einige Wochen zuvor getan: Ich hatte meine Mutter davon überzeugt, dass sie mich allein zur Schule gehen ließ. Obwohl ich bereits in der vierten Klasse war, hatte sie mich bis dahin immer mit dem Auto vor der Schule abgesetzt. Die Fahrt dauerte nicht einmal fünf Minuten. Jeden Tag hatte ich mich vor den anderen Kindern für meine Schwäche geschämt, die für jeden sichtbar wurde, wenn ich aus dem Auto stieg und meine Mutter mir einen Abschiedskuss gab. Eine ganze Weile schon hatte ich mit ihr darüber verhandelt, dass es nun an der Zeit sei, den Schulweg allein zu bewältigen. Ich wollte damit nicht nur den Eltern, sondern vor allem mir zeigen, dass ich kein kleines Kind mehr war. Und dass ich meine Angst besiegen konnte. Meine Unsicherheit war etwas, das mich zutiefst quälte. Sie überfiel mich schon auf dem Weg durch das Stiegenhaus, setzte sich im Hof fort und wurde zum bestimmenden Gefühl, wenn ich durch die Straßen der Rennbahnsiedlung lief. Ich fühlte mich schutzlos und winzig und hasste mich dafür. An diesem Tag, das nahm ich mir fest vor, wollte ich versuchen, stark zu sein. Dieser Tag sollte der erste meines neuen Lebens und der letzte meines alten werden. Im Nachhinein mutet es beinahe zynisch an, dass genau an diesem Tag mein Leben, wie ich es kannte, tatsächlich endete. Allerdings auf eine Weise, für die mir jegliche Vorstellungskraft fehlte.

Entschlossen schob ich die gemusterte Bettdecke zur Seite und stand auf. Wie immer hatte mir meine Mutter die Sachen bereitgelegt, die ich anziehen sollte. Ein Kleid mit einem Oberteil aus Jeansstoff und einem Rock aus kariertem, grauem Flanell. Ich fühlte mich unförmig darin, eingezwängt, als hielte mich das Kleid fest in einem Stadium, dem ich doch längst entwachsen wollte.

Missmutig schlüpfte ich hinein, dann ging ich über den Flur in die Küche. Auf dem Tisch hatte meine Mutter die Pausenbrote für mich zurechtgelegt, eingewickelt in Papierservietten, die das Logo des kleinen Lokals in der Marco-Polo-Siedlung und ihren Namen trugen. Als es Zeit war zu gehen, schlüpfte ich in meinen roten Anorak und schulterte meinen bunten Rucksack. Ich streichelte die Katzen und verabschiedete mich von ihnen. Dann öffnete ich die Tür zum Stiegenhaus und ging hinaus. Auf dem letzten Absatz blieb ich stehen und zögerte, jenen Satz im Kopf, den meine Mutter mir Dutzende Male gesagt hatte: »Man darf nie im Ärger auseinandergehen. Man weiß ja nicht, ob man sich wiedersehen wird!« Sie konnte wütend werden, sie war impulsiv, und oft rutschte ihr die Hand aus. Aber wenn es daran ging, sich zu verabschieden, war sie immer sehr liebevoll. Sollte ich wirklich ohne ein Wort gehen? Ich drehte mich um, aber dann siegte doch das Gefühl der Enttäuschung, das der Vorabend in mir hinterlassen hatte.

Ich würde ihr keinen Kuss mehr geben und sie mit meinem Schweigen strafen. Außerdem, was sollte schon passieren? »Was soll schon passieren?«, murmelte ich halblaut vor mich hin. Die Worte hallten im Treppenhaus mit den grauen Fliesen. Ich wandte mich wieder um und ging die Stufen hinunter. Was soll schon passieren? Der Satz wurde mein Mantra für den Weg hinaus auf die Straße und durch die Häuserblocks zur Schule. Mein Mantra, gerichtet gegen die Angst und gegen das schlechte Gewissen, mich nicht verabschiedet zu haben.

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Kundenbewertungen zu "3096 Tage" von "Natascha Kampusch"

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 15.01.2012 ***** ausgezeichnet
Am 17. Februar 1988 wurde Natascha Kampusch in eine sich auflösende Familie hineingeboren. Ihre Eltern standen kurz davor, sich zu trennen und ihre großen Schwestern waren bereits außer Haus und führten ihr eigenes Leben. Von beiden Elternteilen wurde sie geliebt, wobei ihre Mutter hier ihre Gefühle nicht so deutlich wie ihr Vater zum Ausdruck bringen konnte. Natascha Kampusch wuchs eher behütet auf, auch wenn die Gegend, in der sie groß wurde, nicht zu den "feinen" Gegenden gehörte.

Doch auch die Liebe zu ihrem Kind konnte die Ehe der Eltern nicht retten. Sie trennten sich und Natascha verbrachte eine Ferienwoche im Februar 1998 mit ihrem Vater in Ungarn - es sollte der letzte Urlaub und das letzte familiäre Zusammentreffen für viele Jahre sein.

Am 2. März 1998 bat sie, im Alter von 10 Jahren, dass ihre Mutter sie nicht mehr zur Schule fahren möge, da sie ja schon groß sei und den Weg auch alleine gehen könnte. Insgeheim war es ihr peinlich, sich vor dem Schulgelände von ihrer Mutter verabschieden zu müssen und damit für Getuschel unter den anderen Schülern zu sorgen. An diesem Morgen ärgerte sie sich morgens über ihre Mutter und verließ die Wohnung ohne Abschiedsworte - für mehr als 8 Jahre. Noch auf dem Schulweg wurde sie in einen weißen Kastenwagen geschubst und entführt.

3096 Tage muss dieses junge Mädchen und später junge Frau unter menschenunwürdigen Zuständen leben - in einem Kellerverlies, teilweise ohne Licht, ohne frische Luft, ohne Nahrung, dafür mit Gewalt. Nach 3096 Tagen gelingt ihr die Flucht, denn sie weiß, nur einer von beiden, entweder sie, oder ihr Peiniger, können überleben. Doch damit ist ihre Geschichte noch nicht vorbei ...

In diesem Buch berichtet uns Natascha Kampusch, was ihr widerfahren ist, wie sie in dieser Situation gewachsen ist und es geschafft hat, nicht unter dem Druck zu zerbrechen und sich selbst treu zu bleiben. Sie gibt uns einen Einblick in das Leben, das sie mehr als 8 Jahre lang führen musste, Situationen ihres "Alltages", die schrecklicher nicht sein könnten und dennoch hat es diese junge Frau geschafft, gestärkt aus ihr hervorzugehen.

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Bewertung von Cathy_79 am 16.12.2011 ***** sehr gut
Das Buch ist wirklich super.

Nachdem ich einmal damit angefangen hatte konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen.

Sie beschreibt sehr detailliert die Zeit ihrer Gefangenschaft und ihren Umgang mit dem Täter. Leider ist das Buch nicht sehr dick, man hat es also schnell gelesen, aber es lohnt sich auf jeden Fall!

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Bewertung von Jamila aus Bramsche am 11.11.2011 ***** sehr gut
Ich denke jeder kennt den Fall Natascha Kampusch und hat in den Medien über ihre Selbstbefreihung gehört oder gelesen. Dieses Buch bringt die ganze Geschichte noch einmal sehr nahe, man erlebt sie förmlich mit. Es ist so offen und mitreißend geschrieben das ich teilweise wirklich mit ihr fühlen konnte. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich mitgerissen und hab es innerhalb weniger Tage durch gelesen.
Auch wenn ich zwischendurch öfters mal drüber nachdachte wieso sie nicht schon früher geflohen ist und sogar draußen im Garten mit ihm war, ja sogar mit ihm im Urlaub war und shoppen. Das macht einen doch etwas nachdenklich ob nicht vielleicht doch etwas an den Vermutungen der Medien dran ist. Zu einem wirklichen Entschluß ob nun die Geschichte so wirklich stimmt, oder ob die Mutmaßungen die noch heute in der Geschichte angestellt werden nun die richtige Lösung ist, bin ich nicht gekommen.
Es ist schon sektsam das man ein so "freies" Leben als Gefangene führen kann und nicht flieht. Andererseits weiß ich natürlich nicht wie man sich in einer solchen Situation fühlt und ob man da überhaupt in der Lage ist zu fliehen.
Warum sie allerdings sein Haus genommen hat, damit es nicht jemand nimmt der sich einfach an der Geschichte profitieren möchte, verstehe ich wirklich nicht. ich würde alles tun dieses Haus nie wieder betreten zu müssen, nicht mal mehr dran denken zu müssen und sie nahm es als "Schadensersatz"! Unverständlich.
Aber zurück zu dem Buch, es ist wirklich sehr gut geschrieben, eine packende Geschichte die leider Gottes auch noch wahr ist, wirklich sehr zu empfehlen!

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Bewertung von Miss_Tecki aus Deutschland am 05.10.2011 ***** ausgezeichnet
Tolles, sehr fesselndes Buch. Ich konnte es gar nicht wieder weg legen und war nach zwei Tagen fertig.
Sehr erschütternd geschrieben.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 02.10.2011 ***** ausgezeichnet
Ein erschütterndes Buch, dass einem den Atem stocken lässt.
Ich bewundere Frau Kampusch für ihre enorme Stärke!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Möööp aus Northeim am 10.07.2011 ***** ausgezeichnet
Natascha Kampusch – 2006 erregte sie mit ihrer Selbstbefreiung aus der Gefangenschaft ihres Entführers Wolfgang Priklopil großes Aufsehen. In „3096 Tage“ nimmt sie allen Mut zusammen und erzählt ihre Geschichte. Natascha beginnt damit, zu erzählen, wie ihr Leben vor der Entführung ausgesehen hat: Sie berichtet von den lauten und häufigen Streitereien ihrer Eltern, die schließlich dazu führen, dass ihre Mutter sich von ihrem Mann scheiden lässt. Während dieser Zeit fehlt Natascha zu Hause eine Bezugsperson, die ihr Sicherheit und Geborgenheit gibt. Sie fühlt sich von ihren Eltern nicht geliebt, links liegen gelassen und sehr einsam, sodass sie zu einem verschlossenem und unglücklichen Kind wird. Mit neun Jahren beginnt sie ihren Frust und ihre Trauer mit Essen zu kompensieren und wir von einem Pummelchen zu einem richtig dicken Kind. Natascha ist unsicher und leidet unter ihrer Lebenssituation, was man ihr deutlich ansieht, womit sie perfekt in das Beuteschema des Täters passt. Am Tag ihrer Entführung, dem 2. März 1998, im Alter von 10 Jahren, geht sie nach einem Streit mit ihrer Mutter weinend aus dem Haus und ist sehr unglücklich. Auf ihrem Schulweg kommt Natascha an einem Mann vorbei, der vor seinem weißen Lieferwagen steht und die Situation löst in ihr auf den ersten Blick eine unbestimmte Angst aus. Sie möchte dies aber nicht zeigen, zwingt sich an dem Mann vorbeizugehen und dann geht alles ganz schnell. Der Mann packt sie und hebt sie schnell und lautlos in den Lieferwagen, sodass es keiner bemerken kann. Natascha hat furchtbare Angst, ist sich sicher, dass sie enden wird, wie all die anderen entführten Mädchen, deren Geschichten sie aus dem Fernsehen kennt, sie ist sich sicher, das sie sterben muss. Doch es kommt alles anders:
Sie wird in ein Kellerverlies gebracht, das für die nächsten 3096 Tage ihr Rückzugsraum und Gefängnis zugleich sein wird
Natascha ist einem Verrücktem, ihrem paranoiden und psychisch kranken Entführer Wolfgang Priklopil, zum Opfer gefallen und zu einer Spielfigur in der kranken Welt in seinem Kopf geworden. Im weiteren Verlauf des Buches erzählt sie sehr detailliert ihren abstrakten Alltag: wie sie 8 Jahre lang als Sklavin ihres Entführers leben muss; wie sie seinen Kontrollwahn, die unerträgliche Isolation von der Außenwelt und den Verlust ihrer Identität ertragen muss. Sie hat von dem Täter einen neuen Namen bekommen, muss sich ihm unterwürfig verhalten und leidet unter den unvorstellbar schweren körperlichen Misshandlungen durch Schläge oder auch durch Essensentzug, durch den er sie beinahe an den Rande des Hungertods treibt. Sie beschreibt auch, wie ihr durch eine günstige Gelegenheit 2006 die Flucht gelingt und dass ihr Leben nach der Befreiung nicht so einfach ist, wie man es sich vielleicht vorstellt.

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil Natascha Kampusch sehr offen und ungeschönt ihr Leben im Kellerverlis erzählt. Als ich das Buch gelesen habe, war ich die ganze Zeit darüber verwundert, wie sehr sie einen an ihrer Geschichte teilhaben lässt. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitleiden, was mir das Gefühl gab, Teil ihrer Welt zu sein, zu verstehen, was man eigentlich nicht verstehen kann: Wieso sie nicht früher schon geflohen ist. Warum sie ihrem Entführer vergibt. Dies sind Dinge die ihr viele Menschen vorwerfen und die sie mit diesem Buch aus dem Weg räumen möchte. Ich finde, das ist ihr gelungen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, bewunderte ich sie einfach nur noch dafür, dass sie das 8 Jahre lang durchgehalten hat. Ich kann diese Buch allen weiterempfehlen, denn es klärt viele offene Fragen über ihr Leben.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 05.07.2011 ***** ausgezeichnet
Ist ein sehr gutes buch. I habe es gestern bekommen und
angefangen zu lesen. Konnte garnicht aufhören zu lesen

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Bewertung von Möp aus Northeim am 16.05.2011 ***** ausgezeichnet
Natascha Kampusch – ihren Namen haben die Meisten sicherlich schon mal gehört, denn 2006 erregte sie mit ihrer Selbstbefreiung aus der Gefangenschaft ihres Entführers großes Aufsehen. In „3096 Tage“ nimmt sie allen Mut zusammen und erzählt ihre Geschichte.

Natascha beginnt damit, zu erzählen, wie ihr Leben vor der Entführung ausgesehen hat: Sie berichtet von den lauten und häufigen Streitereien ihrer Eltern, die schließlich dazu führen, dass ihre Mutter sich von ihrem Mann, der regelmäßig durch die Bars der Vorstadt zieht, scheiden lässt.
Während dieser Zeit fehlt Natascha zu Hause eine Bezugsperson, die ihr Sicherheit und Geborgenheit gibt. Sie fühlt sich von ihren Eltern nicht geliebt, links liegen gelassen und sehr einsam, sodass sie zu einem verschlossenem und unglücklichen Kind wird. Mit neun Jahren beginnt sie ihren Frust und ihre Trauer mit Essen zu kompensieren und wir von einem Pummelchen zu einem richtig dicken Kind. Natascha ist unsicher und leidet unter ihrer Lebenssituation, was man ihr deutlich ansieht, womit sie perfekt in das Beuteschema des Täters passt.

Am Tag ihrer Entführung, dem 2. März 1998, im Alter von 10 Jahren, geht sie nach einem Streit mit ihrer Mutter aus dem Haus und ist sehr unglücklich. Auf ihrem Schulweg kommt Natascha an einem Mann vorbei, der vor seinem weißen Lieferwagen steht und die Situation löst in ihr auf den ersten Blick eine unbestimmte Angst aus. Sie möchte dies aber nicht zeigen, zwingt sich an dem Mann vorbeizugehen und dann geht alles ganz schnell. Der Mann packt sie und hebt sie schnell und lautlos in den Lieferwagen, sodass es keiner bemerken kann.
Natascha hat furchtbare Angst, ist sich sicher, dass sie enden wird, wie all die anderen entführten Mädchen, deren Geschichten sie aus dem Fernsehen kennt, sie ist sich sicher, das sie sterben muss.
Doch es kommt alles anders:
Sie wird in ein Kellerverlies gebracht, das für die nächsten 3096 Tage ihr Rückzugsraum und Gefängnis zugleich sein wird.
Natascha ist einem Verrücktem, ihrem paranoiden und psychisch kranken Entführer Wolfgang Priklopil, zum Opfer gefallen und zu einer Spielfigur in der kranken Welt in seinem Kopf geworden.

Im weiteren Verlauf des Buches erzählt sie sehr detailliert ihren abstrakten Alltag: wie sie 8 Jahre lang als Sklavin ihres Entführers leben muss; wie sie seinen Kontrollwahn, die unerträgliche Isolation von der Außenwelt und den Verlust ihrer Identität ertragen muss. Sie hat von dem Täter einen neuen Namen bekommen, muss sich ihm unterwürfig verhalten und leidet unter den unvorstellbar schweren körperlichen Misshandlungen durch Schläge oder auch durch Essensentzug, durch den er sie beinahe an den Rande des Hungertods treibt. Sie beschreibt auch, wie ihr durch eine günstige Gegebenheit 2006 die Flucht gelingt und dass ihr Leben nach der Befreiung nicht so einfach ist, wie man es sich vielleicht vorstellt.

Dises Buch hat mir sehr gut gefallen, weil Natascha Kampusch sehr offen und ungeschönt ihr Leben im Kellerverlis erzählt. Als ich das Buch gelesen habe, war ich die ganze Zeit darüber verwundert, wie sehr sie einen an ihrer Geschichte teilhaben lässt. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitleiden, was mir das Gefühl gab, Teil ihrer Welt zu sein, zu verstehen, was man eigentlich nicht verstehen kann. Wieso sie nicht früher schon geflohen ist. Warum sie ihrem Entführer vergibt. Dies sind Dinge die ihr viele Menschen vorwerfen und die sie mit diesem Buch aus dem Weg räumen möchte. Ich finde, das ist ihr gelungen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, bewunderte ich sie einfach nur noch dafür, dass sie das 8 Jahre lang durchgehalten hat.
Ich kann diese Buch allen weiterempfehlen, denn es klärt viele offene Fragen über ihr Leben.

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Bewertung von Melissa aus Hünfelden am 09.05.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch "3096 Tage" von Natascha Kampusch geht es um sie selbst, denn sie erzählt von ihrer Entführung. Als sie 10 Jahre alt ist wird sie auf dem Schulweg von Wolfgang P. entführt. Er nimmt sie mit nach Hause und sperrt sie ein kleines Kellerzimmer ohne Fenster. Ihr Entführer misshandelt sie, fügt ihr körperliche Gewalt zu. In dem Buch schildert sie ihre Gefühle, Ängste, Schmerzen und Erlebnisse, die sie ganze 8 Jahre über sich ergehen lassen muss.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es zeigt, zu was Menschen fähig sind und wie skrupellos sie sein können. An manchen Stellen kann man nicht glauben, was in dem Kopf eines solchen Menschen vor sich geht. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, da es eine tragische, traurige, wahre aber auch interessante Geschichte erzählt.

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Bewertung von sandra l 38 aus 44532 lünen am 24.02.2011 ***** ausgezeichnet
das ist ein super buch es ist sehr gut beschriben es ist weiter zu entfehlen.

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Natascha Kampusch 

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Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Jetzt spricht Natascha Kampusch zum ersten Mal offen über die Entführung, die Zeit der Gefangenschaft, ihre Beziehung zum Täter und darüber, wie es ihr gelang, der Hölle zu entkommen.

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am nächsten tag erwachte ich traurig und wütend. Der Ärger über den Zorn meiner Mutter, der dem Vater gegolten hatte und an mir ausgelassen worden war, schnürte mir den Brustkorb ein. Noch mehr quälte mich aber, dass sie mir verboten hatte, ihn jemals wiederzusehen. Es war eine dieser leichtfertig dahingesagten Entscheidungen gewesen, die Erwachsene über die Köpfe von Kindern hinweg fällen – aus Zorn oder aus einer plötzlichen Laune heraus, ohne zu bedenken, dass es dabei nicht nur um sie, sondern auch um die tiefsten Bedürfnisse derer geht, die solchen Schiedssprüchen ohnmächtig gegen- überstehen.

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08.09.2010

Heile Welt, ist doch nichts passiert!

Natascha Kampusch möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals entgehen. Deshalb hat sie über ihre Gefangenschaft ein Buch geschrieben.

Unter den vielen möglichen Lesarten des Buches von Natascha Kampusch gibt es eine klinische Lesart, die die Autorin selbst freilich ablehnt: Nach dieser Lesart handelt es sich bei ihrem Buch um eine phänomenologisch gehaltvolle Dokumentation zum Stockholm-Syndrom.

Darunter versteht man in der Psychologie die Ambivalenz, ja positive Gestimmtheit, mit der Entführungsopfer ihren Tätern begegnen. Man spricht von der Identifikation mit dem Aggressor als einer Maßnahme des Selbstschutzes, wie sie auch in alltäglichen Zwangssituationen und Abhängigkeitsverhältnissen zu beobachten ist. "Ich habe mit meinen Versuchen, dem Menschen hinter der Fassade des Peinigers und Saubermanns nachzuspüren, Unverständnis geerntet", schreibt die zweiundzwanzigjährige Kampusch im Epilog des Buches. "Ich habe mich nach meiner Befreiung sogar mit Wolfgang Priklopils Freund Holzapfel getroffen, um über den Täter sprechen zu können. Weil ich verstehen wollte, warum er zu …

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Am 17. Februar 1988 wurde Natascha Kampusch in eine sich auflösende Familie hineingeboren. Ihre Eltern standen kurz davor, sich zu trennen und ihre großen Schwestern waren bereits außer Haus und führten ihr eigenes Leben. Von beiden Elternteilen wurde sie geliebt, wobei ihre Mutter hier ihre Gefühle nicht so deutlich wie ihr Vater zum Ausdruck bringen konnte. Natascha Kampusch wuchs eher behütet auf, auch wenn die Gegend, in der sie groß wurde, nicht zu den "feinen" Gegenden gehörte.

Doch auch die Liebe zu ihrem Kind konnte die Ehe der Eltern nicht retten. Sie trennten sich und Natascha verbrachte eine Ferienwoche im Februar 1998 mit ihrem Vater in Ungarn - es sollte der letzte Urlaub und das letzte familiäre Zusammentreffen für viele Jahre sein.

Am 2. März 1998 bat sie, im Alter von 10 Jahren, dass ihre Mutter sie nicht mehr zur Schule fahren möge, da sie ja schon groß sei und den Weg auch alleine gehen könnte. Insgeheim war es ihr peinlich, sich vor dem Schulgelände von ihrer Mutter verabschieden zu müssen und damit für Getuschel unter den anderen Schülern zu sorgen. An diesem Morgen ärgerte sie sich morgens über ihre Mutter und verließ die Wohnung ohne Abschiedsworte - für mehr als 8 Jahre. Noch auf dem Schulweg wurde sie in einen weißen Kastenwagen geschubst und entführt.

3096 Tage muss dieses junge Mädchen und später junge Frau unter menschenunwürdigen Zuständen leben - in einem Kellerverlies, teilweise ohne Licht, ohne frische Luft, ohne Nahrung, dafür mit Gewalt. Nach 3096 Tagen gelingt ihr die Flucht, denn sie weiß, nur einer von beiden, entweder sie, oder ihr Peiniger, können überleben. Doch damit ist ihre Geschichte noch nicht vorbei ...

In diesem Buch berichtet uns Natascha Kampusch, was ihr widerfahren ist, wie sie in dieser Situation gewachsen ist und es geschafft hat, nicht unter dem Druck zu zerbrechen und sich selbst treu zu bleiben. Sie gibt uns einen Einblick in das Leben, das sie mehr als 8 Jahre lang führen musste, Situationen ihres "Alltages", die schrecklicher nicht sein könnten und dennoch hat es diese junge Frau geschafft, gestärkt aus ihr hervorzugehen.
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Bewertung von Cathy_79 am 16.12.2011
*****
sehr gut
Das Buch ist wirklich super.

Nachdem ich einmal damit angefangen hatte konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen.

Sie beschreibt sehr detailliert die Zeit ihrer Gefangenschaft und ihren Umgang mit dem Täter. Leider ist das Buch nicht sehr dick, man hat es also schnell gelesen, aber es lohnt sich auf jeden Fall!
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Bewertung von Jamila aus Bramsche am 11.11.2011
*****
sehr gut
Ich denke jeder kennt den Fall Natascha Kampusch und hat in den Medien über ihre Selbstbefreihung gehört oder gelesen. Dieses Buch bringt die ganze Geschichte noch einmal sehr nahe, man erlebt sie förmlich mit. Es ist so offen und mitreißend geschrieben das ich teilweise wirklich mit ihr fühlen konnte. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich mitgerissen und hab es innerhalb weniger Tage durch gelesen.
Auch wenn ich zwischendurch öfters mal drüber nachdachte wieso sie nicht schon früher geflohen ist und sogar draußen im Garten mit ihm war, ja sogar mit ihm im Urlaub war und shoppen. Das macht einen doch etwas nachdenklich ob nicht vielleicht doch etwas an den Vermutungen der Medien dran ist. Zu einem wirklichen Entschluß ob nun die Geschichte so wirklich stimmt, oder ob die Mutmaßungen die noch heute in der Geschichte angestellt werden nun die richtige Lösung ist, bin ich nicht gekommen.
Es ist schon sektsam das man ein so "freies" Leben als Gefangene führen kann und nicht flieht. Andererseits weiß ich natürlich nicht wie man sich in einer solchen Situation fühlt und ob man da überhaupt in der Lage ist zu fliehen.
Warum sie allerdings sein Haus genommen hat, damit es nicht jemand nimmt der sich einfach an der Geschichte profitieren möchte, verstehe ich wirklich nicht. ich würde alles tun dieses Haus nie wieder betreten zu müssen, nicht mal mehr dran denken zu müssen und sie nahm es als "Schadensersatz"! Unverständlich.
Aber zurück zu dem Buch, es ist wirklich sehr gut geschrieben, eine packende Geschichte die leider Gottes auch noch wahr ist, wirklich sehr zu empfehlen!
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Bewertung von Miss_Tecki aus Deutschland am 05.10.2011
*****
ausgezeichnet
Tolles, sehr fesselndes Buch. Ich konnte es gar nicht wieder weg legen und war nach zwei Tagen fertig.
Sehr erschütternd geschrieben.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 02.10.2011
*****
ausgezeichnet
Ein erschütterndes Buch, dass einem den Atem stocken lässt.
Ich bewundere Frau Kampusch für ihre enorme Stärke!
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Bewertung von Möööp aus Northeim am 10.07.2011
*****
ausgezeichnet
Natascha Kampusch – 2006 erregte sie mit ihrer Selbstbefreiung aus der Gefangenschaft ihres Entführers Wolfgang Priklopil großes Aufsehen. In „3096 Tage“ nimmt sie allen Mut zusammen und erzählt ihre Geschichte. Natascha beginnt damit, zu erzählen, wie ihr Leben vor der Entführung ausgesehen hat: Sie berichtet von den lauten und häufigen Streitereien ihrer Eltern, die schließlich dazu führen, dass ihre Mutter sich von ihrem Mann scheiden lässt. Während dieser Zeit fehlt Natascha zu Hause eine Bezugsperson, die ihr Sicherheit und Geborgenheit gibt. Sie fühlt sich von ihren Eltern nicht geliebt, links liegen gelassen und sehr einsam, sodass sie zu einem verschlossenem und unglücklichen Kind wird. Mit neun Jahren beginnt sie ihren Frust und ihre Trauer mit Essen zu kompensieren und wir von einem Pummelchen zu einem richtig dicken Kind. Natascha ist unsicher und leidet unter ihrer Lebenssituation, was man ihr deutlich ansieht, womit sie perfekt in das Beuteschema des Täters passt. Am Tag ihrer Entführung, dem 2. März 1998, im Alter von 10 Jahren, geht sie nach einem Streit mit ihrer Mutter weinend aus dem Haus und ist sehr unglücklich. Auf ihrem Schulweg kommt Natascha an einem Mann vorbei, der vor seinem weißen Lieferwagen steht und die Situation löst in ihr auf den ersten Blick eine unbestimmte Angst aus. Sie möchte dies aber nicht zeigen, zwingt sich an dem Mann vorbeizugehen und dann geht alles ganz schnell. Der Mann packt sie und hebt sie schnell und lautlos in den Lieferwagen, sodass es keiner bemerken kann. Natascha hat furchtbare Angst, ist sich sicher, dass sie enden wird, wie all die anderen entführten Mädchen, deren Geschichten sie aus dem Fernsehen kennt, sie ist sich sicher, das sie sterben muss. Doch es kommt alles anders:
Sie wird in ein Kellerverlies gebracht, das für die nächsten 3096 Tage ihr Rückzugsraum und Gefängnis zugleich sein wird
Natascha ist einem Verrücktem, ihrem paranoiden und psychisch kranken Entführer Wolfgang Priklopil, zum Opfer gefallen und zu einer Spielfigur in der kranken Welt in seinem Kopf geworden. Im weiteren Verlauf des Buches erzählt sie sehr detailliert ihren abstrakten Alltag: wie sie 8 Jahre lang als Sklavin ihres Entführers leben muss; wie sie seinen Kontrollwahn, die unerträgliche Isolation von der Außenwelt und den Verlust ihrer Identität ertragen muss. Sie hat von dem Täter einen neuen Namen bekommen, muss sich ihm unterwürfig verhalten und leidet unter den unvorstellbar schweren körperlichen Misshandlungen durch Schläge oder auch durch Essensentzug, durch den er sie beinahe an den Rande des Hungertods treibt. Sie beschreibt auch, wie ihr durch eine günstige Gelegenheit 2006 die Flucht gelingt und dass ihr Leben nach der Befreiung nicht so einfach ist, wie man es sich vielleicht vorstellt.

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil Natascha Kampusch sehr offen und ungeschönt ihr Leben im Kellerverlis erzählt. Als ich das Buch gelesen habe, war ich die ganze Zeit darüber verwundert, wie sehr sie einen an ihrer Geschichte teilhaben lässt. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitleiden, was mir das Gefühl gab, Teil ihrer Welt zu sein, zu verstehen, was man eigentlich nicht verstehen kann: Wieso sie nicht früher schon geflohen ist. Warum sie ihrem Entführer vergibt. Dies sind Dinge die ihr viele Menschen vorwerfen und die sie mit diesem Buch aus dem Weg räumen möchte. Ich finde, das ist ihr gelungen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, bewunderte ich sie einfach nur noch dafür, dass sie das 8 Jahre lang durchgehalten hat. Ich kann diese Buch allen weiterempfehlen, denn es klärt viele offene Fragen über ihr Leben.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 05.07.2011
*****
ausgezeichnet
Ist ein sehr gutes buch. I habe es gestern bekommen und
angefangen zu lesen. Konnte garnicht aufhören zu lesen
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Bewertung von Möp aus Northeim am 16.05.2011
*****
ausgezeichnet
Natascha Kampusch – ihren Namen haben die Meisten sicherlich schon mal gehört, denn 2006 erregte sie mit ihrer Selbstbefreiung aus der Gefangenschaft ihres Entführers großes Aufsehen. In „3096 Tage“ nimmt sie allen Mut zusammen und erzählt ihre Geschichte.

Natascha beginnt damit, zu erzählen, wie ihr Leben vor der Entführung ausgesehen hat: Sie berichtet von den lauten und häufigen Streitereien ihrer Eltern, die schließlich dazu führen, dass ihre Mutter sich von ihrem Mann, der regelmäßig durch die Bars der Vorstadt zieht, scheiden lässt.
Während dieser Zeit fehlt Natascha zu Hause eine Bezugsperson, die ihr Sicherheit und Geborgenheit gibt. Sie fühlt sich von ihren Eltern nicht geliebt, links liegen gelassen und sehr einsam, sodass sie zu einem verschlossenem und unglücklichen Kind wird. Mit neun Jahren beginnt sie ihren Frust und ihre Trauer mit Essen zu kompensieren und wir von einem Pummelchen zu einem richtig dicken Kind. Natascha ist unsicher und leidet unter ihrer Lebenssituation, was man ihr deutlich ansieht, womit sie perfekt in das Beuteschema des Täters passt.

Am Tag ihrer Entführung, dem 2. März 1998, im Alter von 10 Jahren, geht sie nach einem Streit mit ihrer Mutter aus dem Haus und ist sehr unglücklich. Auf ihrem Schulweg kommt Natascha an einem Mann vorbei, der vor seinem weißen Lieferwagen steht und die Situation löst in ihr auf den ersten Blick eine unbestimmte Angst aus. Sie möchte dies aber nicht zeigen, zwingt sich an dem Mann vorbeizugehen und dann geht alles ganz schnell. Der Mann packt sie und hebt sie schnell und lautlos in den Lieferwagen, sodass es keiner bemerken kann.
Natascha hat furchtbare Angst, ist sich sicher, dass sie enden wird, wie all die anderen entführten Mädchen, deren Geschichten sie aus dem Fernsehen kennt, sie ist sich sicher, das sie sterben muss.
Doch es kommt alles anders:
Sie wird in ein Kellerverlies gebracht, das für die nächsten 3096 Tage ihr Rückzugsraum und Gefängnis zugleich sein wird.
Natascha ist einem Verrücktem, ihrem paranoiden und psychisch kranken Entführer Wolfgang Priklopil, zum Opfer gefallen und zu einer Spielfigur in der kranken Welt in seinem Kopf geworden.

Im weiteren Verlauf des Buches erzählt sie sehr detailliert ihren abstrakten Alltag: wie sie 8 Jahre lang als Sklavin ihres Entführers leben muss; wie sie seinen Kontrollwahn, die unerträgliche Isolation von der Außenwelt und den Verlust ihrer Identität ertragen muss. Sie hat von dem Täter einen neuen Namen bekommen, muss sich ihm unterwürfig verhalten und leidet unter den unvorstellbar schweren körperlichen Misshandlungen durch Schläge oder auch durch Essensentzug, durch den er sie beinahe an den Rande des Hungertods treibt. Sie beschreibt auch, wie ihr durch eine günstige Gegebenheit 2006 die Flucht gelingt und dass ihr Leben nach der Befreiung nicht so einfach ist, wie man es sich vielleicht vorstellt.

Dises Buch hat mir sehr gut gefallen, weil Natascha Kampusch sehr offen und ungeschönt ihr Leben im Kellerverlis erzählt. Als ich das Buch gelesen habe, war ich die ganze Zeit darüber verwundert, wie sehr sie einen an ihrer Geschichte teilhaben lässt. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitleiden, was mir das Gefühl gab, Teil ihrer Welt zu sein, zu verstehen, was man eigentlich nicht verstehen kann. Wieso sie nicht früher schon geflohen ist. Warum sie ihrem Entführer vergibt. Dies sind Dinge die ihr viele Menschen vorwerfen und die sie mit diesem Buch aus dem Weg räumen möchte. Ich finde, das ist ihr gelungen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, bewunderte ich sie einfach nur noch dafür, dass sie das 8 Jahre lang durchgehalten hat.
Ich kann diese Buch allen weiterempfehlen, denn es klärt viele offene Fragen über ihr Leben.
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Bewertung von Melissa aus Hünfelden am 09.05.2011
*****
ausgezeichnet
In dem Buch "3096 Tage" von Natascha Kampusch geht es um sie selbst, denn sie erzählt von ihrer Entführung. Als sie 10 Jahre alt ist wird sie auf dem Schulweg von Wolfgang P. entführt. Er nimmt sie mit nach Hause und sperrt sie ein kleines Kellerzimmer ohne Fenster. Ihr Entführer misshandelt sie, fügt ihr körperliche Gewalt zu. In dem Buch schildert sie ihre Gefühle, Ängste, Schmerzen und Erlebnisse, die sie ganze 8 Jahre über sich ergehen lassen muss.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es zeigt, zu was Menschen fähig sind und wie skrupellos sie sein können. An manchen Stellen kann man nicht glauben, was in dem Kopf eines solchen Menschen vor sich geht. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, da es eine tragische, traurige, wahre aber auch interessante Geschichte erzählt.
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Bewertung von sandra l 38 aus 44532 lünen am 24.02.2011
*****
ausgezeichnet
das ist ein super buch es ist sehr gut beschriben es ist weiter zu entfehlen.
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

16.09.2010

Eindruck hat Natascha Kampuschs Buch über die acht Jahre ihrer Gefangenschaft auf Sophie von Maltzahn gemacht. Nicht nur, dass sie die Autorin darin als emanzipierte Frau kennengelernt hat, "deren Wille zu leben auf grausame Weise gestählt wurde". Auch Kampuschs Analyse ihrer eigenen emotionalen Lage und ihrer Beziehung zu dem Entführer, lassen sie den Hut vor dieser jungen Frau ziehen. Schockiert ist sie, dass sich das Mädchen mit seinem Entführer immer wieder unerkannt an öffentlichen Orten aufgehalten hat, und ohnmächtig gewesen sei zu fliehen. Daher versteht sie das Buch auch als Appell an uns alle, genau hinzusehen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

»Natascha möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie  sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie.« FAZ, Christian Geyer, 08.09.10 »Über Strecken lesen sich die 284 Seiten wie ein Lehrbuch der Psychologie mit einer einzigen Versuchsperson: Natascha Kampusch.« Berliner Zeitung, Norbert Mappes-Niediek, 08.09.10 »Das Dokument einer Selbstermächtigung und die Zurückweisung der banalen Psychologisierungsmuster des Boulevards ... Ein gutes Buch.« Der Tagesspiegel, Dennis Scheck, 26.09.10

Rezensionen und Kritik

»Natascha möchte der vordergründigen Psychologisierung ihres Schicksals durch Dritte entgehen. Deshalb hat sie  sich mit ihrem Buch jetzt selbst eine Stimme gegeben. Der jüngste Akt einer Überlebensstrategie.« FAZ, Christian Geyer, 08.09.10 »Über Strecken lesen sich die 284 Seiten wie ein Lehrbuch der Psychologie mit einer einzigen Versuchsperson: Natascha Kampusch.« Berliner Zeitung, Norbert Mappes-Niediek, 08.09.10 »Das Dokument einer Selbstermächtigung und die Zurückweisung der banalen Psychologisierungsmuster des Boulevards ... Ein gutes Buch.« Der Tagesspiegel, Dennis Scheck, 26.09.10

Rezensionen und Kritik

"Über Strecken lesen sich die 284 Seiten wie ein Lehrbuch der Psychologie mit einer einzigen Versuchsperson: Natascha Kampusch." (Berliner Zeitung, Norbert Mappes-Niediek, 08.09.10)"Das Dokument einer Selbstermächtigung und die Zurückweisung der banalen Psychologisierungsmuster des Boulevards ... Ein gutes Buch." (Der Tagesspiegel, Dennis Scheck, 26.09.10)

Autorenporträt zu "Natascha Kampusch"

Natascha Kampusch, geboren am 17. Februar 1988 in Wien, war Opfer einer der längsten Entführungen der jüngeren Geschichte. 2006 hat sie ihre Freiheit zurückerobert. Seither versucht sie, ein normales Leben zu führen. Im Frühjahr 2010 machte sie ihren Schulabschluss.

15 Marktplatz-Angebote für "3096 Tage" ab EUR 5,85
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wie neu 15,50 1,10 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Mupsie78 91,7% ansehen
gebraucht; gut 17,00 1,90 offene Rechnung, PayPal Columbooks 99,8% ansehen
wie neu 18,85 0,00 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung Hausmanns Büchershop 99,4% ansehen
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