1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte - Schultze-Rhonhof, Gerd

Gerd Schultze-Rhonhof 

1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte

Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg

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1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte

Was hat die Generation meines Vaters dazu bewogen, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen? Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. „Dieser Krieg“, so Schultze-Rhonhof, „hatte viele Väter“. Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch – und das nicht unerheblich – die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6-Tage-Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: „Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“ So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.


Produktinformation

  • Verlag: Olzog
  • 2007
  • 6., verb. u. erw. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: zahlr. Ktn u. Abb.
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 170mm
  • ISBN-13: 9783789282294
  • ISBN-10: 3789282294
  • Best.Nr.: 23129734
Gerd Schultze-Rhonhof war 37 Jahre lang Soldat der Bundeswehr, zuletzt als Generalmajor und Territorialer Befehlshaber für Niedersachsen und Bremen. 1995 zog er das Interesse der Medien auf sich, als er das Bundesverfassungsgericht wegen seines sogenannten "Soldaten sind Mörder"-Urteils öffentlich kritisierte.

Kundenbewertungen zu "1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte"

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Bewertung von koebig aus Stolpe am 21.10.2010 ***** ausgezeichnet
Sehr gute Recherche in den Archiven. Macht viel Spaß sich durchzuarbeiten. Sehr fesseld.

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Bewertung von alex aus Schweinfurt am 10.05.2009 ***** ausgezeichnet
Ich bin auf dieses Buch durch Zufall gestolpert. Ich interesiere mich sehr für deutsche Geschichte, und da hab ich mir gesagt lese es. Der Titel hört sich ja wirklich sehr interesant an.
Und ich muss sagen, ich war mehr als überrascht. Was in diesem Buch steht, habe ich vorher sonst niemals gehört, geschweige denn gelesen. Es ist wirklich ein muss für jeden, der sich für die ganze deutsche Geschichte interesiert. In den Geschichtsbüchern steht nunmal nicht die ganze Wahrheit. Zugegeben 570 Seiten sind nicht gerade wenig, aber ihr werdet wie gefesselt sein und nicht aufhören können zu lesen, so war es zumindest bei mir.
Wirklich ein sehr zu empfehlendes Buch. Mein Fazit: Prädikat-sehr wertvoll

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Bewertung von Füller aus Schweiz am 18.05.2008 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist wertvoll um Hintergründe und Zeitgeschichte besser zu verstehen.
Es dient nicht, ich betone, es dient nicht dazu um die Schuld des NS-Regimes unter dessen Hauptperson, dem damaligen Kanzlers und obersten Befehlshaber Adolf Hitler, herunter zu spielen.
Was geschehen ist, was dazu geführt hat, die politischen und diplomatischen Fehler aller Seiten, wird nüchtern und weitest gehend aus der Sicht der damaligen Zeit mit dem Wissen der heutigen Zeit dargestellt.

24 von 25 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Klaus Wagner aus 53547 Breitscheid, Waldbreitbacher Str. 4 am 28.01.2008 ***** ausgezeichnet
Ein hervorragendes Buch das sehr hilfreich ist, zur Berichtigung der deutschen Geschichte vor dem I. Weltkrieg und zwischen den Weltkriegen. Der Geschichte, die uns die Siegermächte nach 1945 überstülpen wollen, die beispiellos an Geschichtsfälschungen ist. Dieses kann man nur so verstehen, weil die Siegermächte soviel "Dreck am Stecken" haben und vieles verbergen möchten, die ihrem Ansehen nicht gerade zuträglich wäre.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • alex aus Schweinfurt am 10.05.2009
    Ich kann dem nur zustimmen. Es wird Zeit, das die ganze Wahrheit ans Licht kommt.
     (Inhalt anstößig?)

39 von 41 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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