Sangharakshita, englischer Mönch und Ordensgründer, behandelt hier
klassische Themen sehr erfrischend und anschaulich. Er verfährt
dabei in der für ihn typischen Weise, indem er versucht das
Wesentliche der Lehren oder Legenden herauszuschälen und bleibt
dabei doch der Tradition treu.
Das Buch gliedert sich in drei große Teile, gemäß den drei großen
buddhistischen Idealen: der Buddha als menschliches Vorbild, die
Lehre, nach der man üben und sich weiter entwickeln kann, und die
Gemeinschaft, die einen auf dem Weg unterstützt und fördert.
Im Buddha-Teil skizziert der Autor - vom historischen Buddha
ausgehend - die Entwicklung weiterer Buddhafiguren und ihre
Bedeutung.
Der Teil, der sich mit der Lehre beschäftigt, stellt zentrale
Lehrformulierungen vor. Im Vordergrund steht dabei die
buddhistische Sicht der Welt als sich ewig drehendes Rad, aus dem
es auszubrechen gilt, um die Befreiung eines Buddha zu erlangen.
Sangharakshita, 1925 in London geboren, lebte 20 Jahre in Indien, wo er unter der Leitung von Lehrern verschiedener buddhistischer Traditionen den Buddhismus übte und studierte. Mit der Zeit trat er selbst als Autor und Lehrer hervor. 1967 kehrte er nach England zurück und gründete bald den Westlichen Buddhistischen Orden sowie die Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens. Heute hat er die Leitung dieser inzwischen weltweiten buddhistischen Bewegung mit ihren mehr als 60 Zentren an seine erfahrensten Schüler übertragen. Er ist Autor zahlreicher buddhistischer Bücher, die bisher in 13 Sprachen übersetzt wurden.
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