Der japanische Buddhismus zählt zu den einflussreichsten,
vielfältigsten und lebendigsten Traditionen des Buddhismus. Auch im
sogenannten "Westen" haben verschiedene Spielarten des
japanischen Buddhismus längst Fuß gefasst. Das vorliegende Buch ist
die bislang umfassendste und aktuellste Gesamtdarstellung dieser
faszinierenden Religion in einer europäischen Sprache. Den
gegenwärtigen Stand der internationalen Forschung abbildend,
liefert Christoph Kleine zuverlässige, zum Teil in westlichen
Sprachen und jenseits hochspezialisierter Gelehrtendiskurse schwer
zugängliche Informationen über Geschichte, Lehre und Praxis der
wichtigsten Lehrtraditionen, Mönchsorden, Bewegungen, Sekten und
Denominationen des japanischen Buddhismus. Die Darstellung deckt
die gesamte Zeitspanne zwischen der offiziellen Einführung des
Buddhismus in Japan im 6. Jahrhundert und der Gegenwart ab. Als
erster Autor überhaupt erörtert Kleine in einer Gesamtschau die
Besonderheiten der japanischen Religionsgeschichte kritisch unter
systematisch religionswissenschaftlichen Gesichtspunkten, indem er
die historischen Fakten mit Fragestellungen und Theorien der
allgemeinen Religionswissenschaft verknüpft. Das Buch stellt daher
eine unverzichtbare Lektüre für alle Lehrenden und Studierenden,
aber auch für interessierte Laien dar, die sich eingehender mit dem
Buddhismus Japans und der japanischen Religionsgeschichte befassen
möchten. Zahlreiche Literaturhinweise ermöglichen den Einstieg in
die eigene Forschung oder ein vertieftes Studium.
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