Die Philosophie des buddhistischen Meisters Nagarjunas kann zu
einer Befreiung von extremen Wirklichkeitsbegriffen führen, die
nicht nur der indischen, sondern auch unseren modernen Denkweisen
zugrunde liegen. Schon Nils Bohr hat auszudrücken versucht, dass
mit der Quantentheorie und ihren Einsichten in das Wesen der
physikalischen Wirklichkeit die Brücke zum Denken der östlichen
Philosophie betreten wurde. Auch andere führende Vertreter der
Physik stießen auf die Unzulänglichkeit traditionell westlicher
Philosophien im Umgang mit den neuen Herausforderungen, die die
Doppelnatur der Wirklichkeit stellt. Christian Thomas Kohls Werk
ist anspruchsvoll und gründlich. Detailiert setzt er sich mit den
Schriften der östlichen und westlichen Philosophen auseinander,
wobei er die Leser ermuntert, eigene Schlussfolgerungen zu ziehen,
wenn es darum geht, die sogenannte "Wirklichkeit" zu
erfassen.
Bereits Nils Bohr hat auszudrücken versucht, dass mit der
Quantentheorie und ihren Einsichten in das Wesen der physikalischen
Wirklichkeit die Brücke zum Denken der östlichen Philosophie
betreten wurde. Die Philosophie Nagarjunas kann zu einer Befreiung
von extremen Wirklichkeitsbegriffen führen, die nicht nur der
indischen, sondern auch unseren modernen Denkweisen zugrunde
liegen. Schon Nils Bohr hat auszudrücken versucht, dass mit der
Quantentheorie und ihren Einsichten in das Wesen der physikalischen
Wirklichkeit die Brücke zum Denken der östlichen Philosophie
betreten wurde. Auch andere führende Vertreter der Physik stießen
auf die Unzulänglichkeit traditionell westlicher Philosophien im
Umgang mit den neuen Herausforderungen, die die Doppelnatur der
Wirklichkeit stellt. Christian Thomas Kohl weist auf Nagarjunas
Warnung vor extremen Konzepten hin, da sie keinen Raum bieten, der
Wirklichkeit angemessen zu begegnen. In der Quantenphysik ist es
die Idee der Komplementarität. Zu
jeder möglichen Beschreibung der Wirklichkeit gibt es eine
ergänzende Beschreibung kontinuierlich. Der Beobachter ist nicht
vom Beobachteten zu trennen; der Beobachter ist für das Beobachtete
verantwortlich. Die vorliegende Arbeit von Christian Thomas Kohl
ist anspruchsvoll und gründlich. Er kennt die Quantenphysik, weil
er die östliche Philosophie kennt und er ermöglicht es dem Leser,
dies anhand der Darlegung der Wirklichkeitsbegriffe Nagarjunas und
der Quantenphysik nachzuvollziehen.
Christian Thomas Kohl, Jahrgang 1945, Diplom-Politologe. Er gehört seit 20 Jahren zur Kagyü- und Sakya-Tradition des tibetischen Buddhismus. Sein Schwerpunkt ist die Philosophie Nagarjunas. Zu diesen Themen hielt er Vorträge an der VHS-Rendsburg und der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
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