Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung - Urban, Bernd

Bernd Urban 

Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung

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Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung

Organisieren Sie Ihre Kontokorrentbuchhaltung effizient und erleichtern Sie sich die Erstellung des Jahresabschlusses. Dieser Ratgeber erläutert notwendige Aufgaben Schritt für Schritt, damit Sie mehr Transparenz für eine gute Betriebsanalyse schaffen können. Seien Sie bei Ihrer Buchführung immer auf dem Laufenden und lassen Sie sich von einem Experten bei der Organisation der verschiedenen Arbeitsabläufe unterstützen. So minimieren Sie Fehler, erfüllen alle Vorschriften und vermeiden finanzielle Einbußen.

INHALTE:

- Einziger Titel zu den rechtlichen Aspekten der Kontokorrentbuchhaltung auf dem Markt.

- So vermeiden Sie Forderungsverluste.

- Kennzahlen und Auswertungen der Offene-Posten-Buchhaltung.


Produktinformation

  • Verlag: Haufe-Lexware
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 256 S.
  • Seitenzahl: 336
  • Haufe Praxisratgeber
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 149mm x 20mm
  • Gewicht: 435g
  • ISBN-13: 9783648019191
  • ISBN-10: 3648019198
  • Best.Nr.: 33226888
Bernd Urban ist Steuerberater, vereidigter Buchprüfer und Sachverständiger auf dem Gebiet des betrieblichen Rechnungswesens mit eigener Kanzlei. Daneben ist er als Dozent und Autor tätig.


Inhaltsangabe

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Leseprobe zu "Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung" von Bernd Urban

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Leseprobe zu "Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung" von Bernd Urban

1.3 Die verschiedenen Buchführungssysteme und -verfahren

Es gibt folgende Buchführungssysteme, wobei das Gesetz nicht vorschreibt, welches der Kaufmann für seine Handelsbücher zu verwenden hat:- kameralistische Buchführung,- einfache Buchführung,- doppelte Buchführung.Die KAMERALISTISCHEBuchführung wird in der Praxis von öffentlichen Haushalten und öffentlichen Betrieben angewandt. Allerdings wird sie aufgrund der Bestrebungen zur Umstellung der Rechnungslegung öffentlicher Haushalte auf die doppelte Buchführung zunehmend verdrängt (Doppik).Die EINFACHEBuchführung ermittelt die Bestände auf den Bilanzkonten durch Inventur und den Periodenerfolg über den Weg des Vermögensvergleichs; eine GuV-Rechnung entsteht dabei nicht. Eine solche Buchführung verschafft nur einen sehr eingeschränkten Überblick über die Lage des Unternehmens. Da das Gesetz dem Kaufmann kein Buchführungssystem vorschreibt und er in seiner Wahl frei ist, orientiert man sich bei der Wahl des Buchführungssystems an Rechtsprechung und Schrifttum. Danach ist die einfache Buchführung lediglich bei Handwerkern und Kleinstunternehmen zulässig und genügt nur dort den Erfordernissen für steuerliche Zwecke.Die DOPPELTEBuchführung ist das vorherrschende Buchführungssystem. Im diesem System wird jeder Geschäftsvorfall doppelt gebucht, d. h. auf zwei Kontenseiten: auf einem Konto oder auf mehreren Konten jeweils auf der Sollseite und auf einem anderen Konto oder auf mehreren anderen Konten auf der Habenseite. Bei einem Geschäftsvorfall sind die Summe der Sollbuchungen und die Summe der Habenbuchungen jeweils betragsgleich.Da sämtliche Geschäftsvorfälle sowohl im Soll als auch im Haben erfasst werden, entsteht ein geschlossenes Buchführungssystem, das systemimmanent rechnerische und buchungstechnische Kontrollen enthält. Man spricht in diesem Zusammenhang von Doppik. Bei kaufmännischen EDV-Buchführungsprogrammen ist die doppelte Buchführung vorgegeben und praktisch alternativlos. Die Handelsgeschäfte des Kaufmanns werden in der laufenden kaufmännischen Buchführung aufgezeichnet. Es ist Ziel der Buchführung, die Lage des Vermögens darzustellen und den Geschäftserfolg zu ermitteln. Daher wird die Buchführung nach Ablauf der Rechnungsperiode abgeschlossen. Der Jahresabschluss ist somit notwendiger Teil der Buchführung. Auch er ist daher nach den GoB aufzustellen (§ 243 Abs. 1 HGB).

Inhaltsangabe

VORWORT
1 ALLGEMEINE GRUNDLAGEN DER BUCHFÜHRUNG
1.1 Wer ist Kaufmann im Sinne des HGB?
1.2 Diese Handelsbücher gibt es
1.3 Die verschiedenen Buchführungssysteme und -verfahren
1.3.1 Diese Grundsätze gelten für die Buchführung
1.3.2 Diese Buchführungsverfahren gibt es
1.4 Die Buchführung organisieren und einrichten
1.4.1 Verschiedene Ziele der Buchhaltung - externes und internes Rechnungswesen
1.4.1.1 Internes und externes Rechnungswesen aufeinander abstimmen
1.4.1.2 Welche Funktionen soll Ihr Buchführungsprogramm bieten?
1.4.2 Grundsatzentscheidung zur Art der Buchführung
1.4.2.1 Verschiedene Varianten der doppelten Buchführung
1.4.2.2 Die gebräuchlichsten Kontenrahmen
1.5 Aufbewahrungspflichten und -fristen
1.5.1 Aufbewahrungspflichten
1.5.2 Aufbewahrungsfristen
1.6 Einrichten einer Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
1.6.1 Debitoren einrichten
1.6.1.1 Soll- oder Ist-Versteuerung?
1.6.1.2 Die Debitorenkonten anlegen und bebuchen
1.6.2 Kreditoren einrichten
1.7 Aufbau und Handhabung einer EDV-gesteuerten OPOS-Buchhaltung
1.7.1 Schnittstelle zu Finanzbuchhaltung, reibungsloser Import und Export von Daten
1.7.2 Stammdaten
1.7.3 Erfassen im Dialog
1.7.4 Auswertungen
1.7.5 Ausziffern
1.7.6 Kontenlose OPOS-Buchhaltung
1.7.6.1 Belegsammlung bei der Kreditorenbuchführung
1.7.6.2 Kontenlose Debitorenbuchführung
1.7.6.3 Anforderungen, die die Finanzverwaltung stellt
1.7.7 Verzicht auf Kontokorrentbuchhaltung
1.8 Darauf sollten Sie achten - Praxistipps zur Offene-Posten-Buchhaltung
1.9 Zusammenfassung
2 VERBUCHUNG VON DEBITOREN
2.1 Debitoren - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (L + L)
2.2 Abgrenzung der Forderungen aus L + L zu anderen Vermögensgegenständen
2.3 So werden Forderungen aus L + L in Bilanz und Anhang ausgewiesen
2.4 So entstehen Forderungen aus L + L
2.4.1 Wann ist der Gewinn realisiert?
2.4.2 Rechnungsstellung
2.4.3 Umsatzsteuerfragen
2.5 Die Verbuchung einer Forderung aus L + L
2.5.1 Buchung von Erlösen ohne Personenkonto
2.5.2 Buchung von Erlösen über das Personenkonto
2.6 Sonderfragen bei der Einbuchung von Debitoren
2.6.1 Exportumsätze Drittland; Dienstleistungen mit Drittlands Bezug
2.6.2 Innergemeinschaftliche Lieferungen und Dienstleistungen
2.6.3 Sonstige Besonderheiten im Bereich der Debitoren
2.7 Die Bewertung einer Forderung aus L + L
2.7.1 Allgemeine Bewertungsfragen
2.7.2 Bewertung zweifelhafter Forderungen (Dubiose)
2.7.3 Einzelbewertung
2.7.4 Sammelbewertung/Pauschalwertberichtigung
2.7.5 Langfristige unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen, Abzinsungsfragen
2.7.6 Bewertung von Forderungen ausländischer Währung
2.8 Zeitpunkt der Ausbuchung eines Debitors
2.8.1 Verschiedene Fälle des Erlöschens der Forderung
2.8.2 Uneinbringlichkeit der Forderung (Ausfall)
2.8.3 Forderungsverkauf (Factoring)
2.9 Zusammenfassung
3 VERBUCHUNG VON KREDITOREN
3.1 Kreditoren - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3.2 Was sind Verbindlichkeiten aus L + L?
3.3 So werden Verbindlichkeiten aus L + L in der Bilanz und im Anhang ausgewiesen
3.4 So entsteht eine Verbindlichkeit aus L + L
3.5 Die Verbuchung einer Verbindlichkeit aus L + L
3.5.1 Aufwandsbuchung ohne Personenkonto (ohne Kontokorrent)
3.5.2 Aufwandsbuchung über das Personenkonto (mit Kontokorrent)
3.6 Sonderfragen bei der Einbuchung von Kreditoren
3.6.1 Besonderheiten bei Stundung, Novation gegenüber Sozialversicherungen und Gesellschaftern
3.6.2 Geschäftsvorfälle mit Auslandsbezug
3.6.3 Sonstige Besonderheiten im Bereich der Kreditoren
3.7 Die Bewertung einer Verbindlichkeit aus L + L
3.7.1 Allgemeine Bewertungsfragen
3.7.2 Besonderheiten bei der Bewertung
3.8 Zeitpunkt der Ausbuchung eines Kreditors
3.9 Zusammenfassung
4 KREDITORISCHE DEBITOREN UND DEBITORISCHE KREDITOREN
4.1 Kreditorische Debitoren
4.2 Debitorische Kreditoren
5 SONDERKONTEN IM BEREICH DER KONTOKORRENTBUCHHALTUNG
5.1 Interimskonten
5.2 Durchlaufende Posten und sonstige Fremdgelder
5.3 Zusammenfassung
6 VORARBEITEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES
6.1 Das interne Kontrollsystem (IKS) im Ein- und Verkaufsbereich
6.2 Die Abstimmung von Debitoren und Kreditoren
6.3 Einholung von Saldenbestätigungen
6.4 Zusammenfassung
7 FORDERUNGS- UND LIQUIDITÄTSMANAGEMENT
7.1 Warum ein Forderungs- und Liquiditätsmanagement gebraucht wird
7.2 Bonitätsprüfung
7.3 Korrekte Rechnungsstellung und -bearbeitung
7.4 Factoring
7.5 Debitorenüberwachung
7.5.1 OPOS-Buchhaltung
7.5.2 Mahnwesen
7.6 Erfolgreiches Mahnen - außergerichtliches und gerichtliches Mahnverfahren
7.7 Erfolgreiche Liquiditätsplanung
7.8 Kennzahlen im Kontokorrent
7.9 Zusammenfassung
8 E-BILANZ - AUSWIRKUNGEN AUF DIE BUCHFÜHRUNGSPRAXIS
8.1 Grundlagen und Schwerpunkte der E-Bilanz
8.2 Anforderungen an die E-Bilanz
8.2.1 Eigenschaften der Taxonomiepositionen
8.2.2 Überleitungsrechnung
8.3 E-Bilanz: Anwendungsbereich und -zeitraum für die elektronische Übermittlung der Daten
8.4 Auswirkungen der E-Bilanz auf die Buchführungspraxis
8.5 Fazit - Vorteile vor allem für die FinanzverwaltungBR />9 VORTEIL RISIKOMINIMIERUNGBR />STICHWORTVERZEICHNIS

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