Wie ist es in Deutschland um das Kinder- und Jugendbuch bestellt?
Ist der potentielle junge Leser, der ja auch zukünftig die
ökonomische Basis der Verlage darstellen soll, noch mit dem Medium
Buch in Kontakt oder ist das Buch in Konkurrenz mit anderen
Freizeitaktivitäten dabei, ins Hintertreffen zu geraten? Wie
positioniert sich das Kinder- und Jugendbuch im Kontext der neuen
Medien, welche Herausforderungen, welches Innovationspotential
bergen die neuen Medien für dieses Marktsegment? Wie ist das
Marktphänomen der All-Age-Literatur zu bewerten, und welchen
Stellenwert haben Literaturpreise und die Literaturkritik im
Kinder- und Jugendbuchbereich?
In dem von Christine Haug und Anke Vogel herausgegebenen Sammelband
gehen Buch- und Literaturwissenschaftler, Kinder- und
Jugendbuchforscher, Betriebswirtschaftler und Vertreter des
Jugendbuch-Literaturbetriebs diesen Fragen nach und beleuchten
sowohl das Phänomen Crossreading, verschiedene Literaturtrends und
Marketinginstrumente als auch Verkaufserfolge von Longsellern und
Kultbüchern (u.a. von Otfried Preußler oder Waldemar Bonsels). Das
untersuchte Spektrum reicht dabei von allgemeinen Trends bis hin zu
Spezialmärkten wie Manga und Graphic Novels. Nicht zuletzt werden
die vielfältigen Leseförderungsinitiativen und Leseprojekte für
Kinder genauer in den Blick genommen.
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