Fauna Nominiert zum "Spiel des Jahres 2009
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Fauna Nominiert zum "Spiel des Jahres 2009

Von Friedemann Friese
Spielwaren
 
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Produktbeschreibung zu Fauna Nominiert zum "Spiel des Jahres 2009

Wer weiß schon, wie groß eine Giraffe ist? Oder wie viel Gewicht ein Kolibri auf die Waage bringt? Wie lang ist der Schwanz des Eisbären und wo lebt eigentlich die Große Anakonda? Diese und viele weitere Fragen stellen sich die Spieler. Auch wenn sie mit ihren Antworten knapp daneben liegen, gibt es Punkte. Denn mal ganz ehrlich: man kann ja nicht alles wissen ...

Achtung!
Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren: Erstickungsgefahr durch Kleinteile

Produktinformation


  • Hersteller: Huch
  • Ausstattung: 2008.
  • Artikeltyp: Spielware
  • Erscheinungstermin: Juli 2008
  • EAN: 4260071875808
  • Best.Nr.: 23454827
  • Altersempfehlung des Herstellers: ab 10 Jahren

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Kundenbewertungen zu "Fauna Nominiert zum "Spiel des Jahres 2009"

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Bewertung von Manuela2205 am 27.12.2009 ***** gut
***Das Spielprinzip***

Auf dem großen Spielplan ist eine Weltkarte abgebildet, aufgeteilt in diverse Länder und Meeresgebiete. Unten gibt es Setzleisten für Größe, Gewicht und Schwanzlänge, umrahmt wird das Ganze mit den Wertungsfeldern, die von 1 bis 120 reichen.

Jeder Spieler erhält einen Wertungsstein, mit dem er seine erspielten Punkte auf der Umrandung fahren kann, sowie sechs Setzsteinchen. Und schon geht’s los. Man beginnt mit einem beliebigen der verfügbaren 360 Tiere, begutachtet das Bildchen (die Informationen dazu werden von der Kartenbox verdeckt) und sieht nach, wozu man seine Schätzung abgeben kann. Möglich sind Länge/Gesamtlänge, Schwanzlänge, Gewicht und Gebiete, wobei nicht immer alles zur Verfügung steht. Ganz klar – wo beginnt bei einem Aal beispielsweise der Schwanz?

Dann wird abwechselnd gesetzt, wobei jedes Feld nur einmal besetzt werden kann.
Sind alle Spielsteine verbraucht, wird aufgelöst. Bei den Längen und dem Gewicht gibt es für jeden richtigen Tipp 7 Punkte, hat man auf das benachbarte Feld gesetzt gibt es immerhin noch 3 Punkte.
Bei den Gebieten ist die Punktzahl abhängig davon, wie viele Vorkommen es gibt. Mehr mögliche Gebiete ergeben weniger Punkte. Auch hier werden benachbarte Felder ebenfalls belohnt.

Gespielt wird abhängig von der Spielerzahl bis 100 bzw. 120 Punkten

***Meine Meinung***

Eigentlich ist das Spiel ja eingeteilt in leichte (grün) und schwere (schwarz) Tiere. Diese Einteilung hätte man sich aber schenken können. Klar kann man nur schätzen, was es über ein Kleinkantschil zu wissen gibt, aber da geht es Mitspielern jeglichen Alters gleich. Aber auch so „einfache“ Tiere wie ein Jaguar haben ihre Tücken. Wie viel wiegt er denn
nun und wie lang ist sein Schwanz? Auch die sieben Vorkommen sind nicht so einfach herauszufinden.
So sind die Chancen ziemlich gut verteilt und es kann durchaus auch ein Kind gewinnen, wie mein Sohn heute mal wieder eindrucksvoll bewiesen hat.

Eine Partie kann man auch problemlos spielen. Nur der Dauerspaß kommt bei mir nicht auf, nach einem Spiel reicht es mir wieder. Ich finde Tiere zwar durchaus faszinierend, ich lerne über sie aber dann doch lieber in Tiersendungen. Das ist aber meine ganz persönliche Meinung, mein Mann könnte dieses Spiel beispielsweise stundenlang spielen.

Über die Verarbeitung kann man nicht meckern. Das Spielfeld besteht aus äußerst stabilem Karton, die Spielwürfel aus Holz sind praktisch unkaputtbar. Die Tierkarten sind zwar nur aus äußerst dünnem Karton, unterliegen aber keiner großen Beanspruchung.

Manchmal sieht man ja Spiele, die man dann unbedingt auch selbst haben will. Dies gehört nicht dazu, ist aber hin und wieder ganz nett zu spielen.

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Bewertung von b77a00 aus Polling am 25.12.2009 ***** sehr gut
Also die Schachtel hat 30x30x9 cm. Da ist viel Plastik drin und hätte zumindest in der Höhe etwas weniger sein können. Aber die Schachteln sind ja immer etwas übertrieben groß. Die Einteilung ist ganz gut gelungen und da bleibt mal kein Fach übrig.
Das Spielbrett ist ziemlich groß, 48x74 cm, aber da sind ja auch Länder, Meere und unten die Skalen abgebildet. Sehr praktisch: Die Auswertungstafel ist ebenfalls auf dem Spielbrett abgebildet, man muss also nicht die ganze Zeit in die Anleitung schauen.

Zu den Karten: Zwischen der leichten und der schweren Seite kann man kaum einen Unterschied machen. Bei beiden Seiten sind sehr bekannte Tiere dabei, bei denen jeder ein paar Punkte holen kann. Und es sind bei beiden Seiten Tiere dabei, von denen wir noch nie was gehört haben, z.B. Tschaja, Aye-Aye, Baribal, Dschelada. Also da hat man ja fast das Fragezeichen im Gesicht gesehen. Aber auf der Karte ist das Tier abgebildet, dann kann man ja anhand einem ähnlichen bekannten Tier raten. Was eigentlich ganz gut klappt, da liegt man meistens gar nicht so weit daneben (aber manchmal verschätzt man sich auch ganz gewaltig).

Das schätzen der Länge, Schwanzlänge und des Gewichtes ist ja nicht so schwer. Nur bei den Ländern ist es dann gar nicht so einfach. Da sind wir schon manchmal ratlos gewesen und haben einfach irgendwo gesetzt. Nur selten gibt noch der lateinische Name einen Hinweis auf die Herkunft.

Die Schätzsteine und die Startfigur sind eigentlich unnützt, denn die braucht man nicht wirklich. Wer als erster gesetzt hat, kann man sich auch so merken und die Wertung wird ja nacheinander vorgenommen, da sind wir immer gleich unsere Punkte gefahren. Aber das kann man ja halten, wie es einem besser passt.

Die Spieldauer lag bei uns immer so bei 30 Minuten, recht viel länger haben wir da nicht gebraucht (auch nicht bei mehr als 3 Spielern).

Die Altersangabe sollte man schon beachten. Meine Tochter ist 9 und brauchte schon öfter mal einen Hinweis um bei den Ländern setzen zu können. Aber wie gesagt, bei manchen Tieren hätten auch wir Erwachsene Hilfe brauchen können. Da kriegt man nur mit viel Glück ein paar Punkte. Man kann sich allerdings die Arbeit machen und für den Anfang einfach mal einige bekannte, einfache Tiere raussuchen. Dann wären die Chancen um einiges größer. Haben wir nicht gemacht, ist aber vielleicht mit Kindern nicht so verkehrt.

Wir haben dafür allerdings die Regeln vereinfacht. Falsch gesetzte Steine haben wir nicht aus dem Spiel genommen. Es hatte jeder bei allen Runden die volle Anzahl Steine zum Schätzen zur Verfügung. Denn grad Kinder wären hier sehr schnell im Nachteil. Man hat sich schnell mal verschätzt und wenn man dann immer nur 3 Steine zur Verfügung hat, bleibt man leider weit hinten. So aber hatte jeder gleich viel Chancen, aber dafür gabs dann halt nicht so viel Tiere zu erraten. Pro Runde haben wir meistens so 6-7 Tiere, dann ist schon der erste im Ziel.

Wenn man die bereits geratenen Tiere immer extra weglegt, kann man sehr sehr lange spielen, ohne dass sich was wiederholt. Und wie ihr euch sicher denken könnt, lernt bei diesem Spiel jeder noch was dazu.

Der Spielspass hält sich hier allerdings in Grenzen. Das Spiel ist kurzweilig und wirklich nicht schlecht, aber recht viel Spass kommt dabei nicht auf. Man ratet ein bischen, dann wird aufgelöst und das Kind ärgert sich, wenn sie wieder hinten bleibt. Gut, auch die Kinder schaffen es mal an die Spitze, aber meistens sind es halt doch die Erwachsenen die gewinnen (selbst wenn man die Augen zudrückt und mal extra falsch ratet).

Somit vergebe ich nur 4 Sterne, denn es gibt durchaus Quizspiele, bei denen mehr Spass aufkommt.

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Bewertung von SilBe62 aus Nds am 05.06.2009 ***** sehr gut
Sehr schön gestaltetes Tier-Wissens-/Schätzspiel.
Die Spieler schätzen reihum Eigenschaften wie Verbreitungsgebiet, Gewicht, Größe etc. einer Tierart. Dementsprechend setzen sie ihre Marker ein. Auf jedem Feld jedoch nur einen. Richtige Marker bringen Punkte, fast richtige Marker weniger Punkte, total falsche Marker werden eingezogen (vorübergehend). Die Anzahl der Punkte richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad der zu schätzenden Tierkarte

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Bewertung von Brettspielfan aus Rosenheim am 20.11.2008 ***** ausgezeichnet
Fauna ist ein Wissensspiel - und doch wieder nicht. Denn wer nichts weiß kann immer noch glücklich raten. Oder sich an das Wissen seiner Mitspieler anhängen und so noch ein paar Punkte holen.
Die Aufmachung des Spiels ist sehr gut. Ein festes Spielbrett mit klarer Aufteilung (Weltkarte mit Regionen für Lebensraum, Skalen mit gut abgestimmten Bereichen für Gewicht und Längen), Holzwürfel in 6 gut unterscheidbaren Spielerfarben plus kleine schwarze Markierungswürfel, und Karten zu 360 Tieren und einem Kartenhalter.
Beim Spielen sieht man den deutschen und den wissenschaftlichen Namen des Tieres, ein Foto und die Angabe, in wie vielen Regionen das Tier lebt. Nacheinander setzt jeder bis zu 6 Würfel auf den Plan, man kann auch vorher passen. Auf jedes Feld darf nur 1 Würfel. Man bekommt aber auch Punkte für Nachbarfelder der richtigen Lösung. Der Startspieler wechselt mit jedem Tier durch. Somit ist eine große Chancengleichheit gegeben.
Das Spiel hat nur wenige Nachteile:
1. Es besteht die Gefahr wie bei allen Wissensspielen, daß man die Karten irgendwann auswendig kennt. Hier gibt es dann aber bestimmt Erweiterungssätze.
2. Bei Tieren, die nur in wenigen Gebieten leben, kann man mit den Nachbargebieten (zu) viele Punkte holen, wenn man die richtigen Gebiete zufällig kennt. Hier hilft eine "Hausregel": nur 1 Würfel auf der Weltkarte erlauben.

Insgesamt ist "Fauna" ein wunderbares Spiel, von dem man nicht genug bekommt und immer wieder Überraschungen erlebt. Durch die Mischung aus bekannten und unbekannte Tieren quer durch das Tierreich (Säugetiere, Vögel, Reptilien,...) und die Nachbarfeld - Wertung läßt sich "Fauna" sogar mit unterschiedlichem Wissensstand der Mitspieler oder auch mit Kindern gut spielen. Empfehlenswert.

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