Treten Sie in die Fußstapfen der Medici und gründen Sie ihr eigenes
Handelsimperium! Entscheiden Sie selbst, ob Sie auf wertvolle Waren
setzen oder ob Sie lieber Monopole anstreben, um Ihren Gewinn zu
vergrößern. Kaufen Sie Waren günstig ein, wenn die Konkurrenz durch
die Mitspieler gerade gering ist, aber achten Sie auch immer
darauf, was diese gerade kaufen. Spannung pur ist garantiert!
Die Medici ringen mit den anderen großen Kaufmannsfamilien aus
Florenz um die Stellung als vorherrschendes Handelshaus. Die
Spieler vertreten dabei die verschiedenen Familien. Zu Beginn
erhält jeder Spieler ein Schiff mit fünf Laderäumen für
Warenplättchen. Die Plättchen zeigen unterschiedliche Warenarten
mit verschiedenen Werten und werden immer als Posten aus ein bis
drei Plättchen versteigert. Ersteigert der Spieler einen Posten,
muss er ihn komplett in sein Schiff legen oder aus dem Spiel
nehmen. Bei der anschließenden Wertung erhalten die Spieler um so
mehr Geld ausgezahlt, je wertvoller ihre Ladung ist. Außerdem gibt
es noch Boni, wenn ein Spieler von einer Warenart besonders viele
Plättchen verschifft hat. Nach der dritten Wertung gewinnt der
Spieler, der das meiste Geld besitzt.
Medici kann man getrost als modernen Klassiker unter den
Versteigerungsspielen bezeichnen. Es zeichnet sich durch einfache
Regeln und eine kurze Spieldauer aus. Dabei bietet es den Spielern
ständig eine breite Palette an Entscheidungsmöglichkeiten. Dies
alles und die ansprechende neuen Ausstattung machen Medici zu einem
Muss für alle Freunde eines kurzweiligen Spielspaßes.
Er hatte schon mit 40 Jahren mehr erreicht, als viele erfolgreiche Manager bis zum Ende ihres Berufslebens: "Master of Science" an der renommierten Syracuse University, Doktor der Mathematik, Vorstand in einem Baufinanzierungsunternehmen. Doch Knizia wollte als Spieleautor für und von seinen Ideen leben. Der Erfolg gab ihm Recht. Mehr als 150 Spiele hat er bereits veröffentlicht, darunter so erfolgreiche Titel wie "Modern Art", "Euphrat und Tigris", "Tadsch Mahal" oder "Der Herr der Ringe", das 2001 "Spiel des Jahres - Sonderpreis Literatur im Spiel" erhielt. Als Renner erwies sich sein 2004 zum "Spiel des Jahres" nominiertes abstraktes Legespiel "Einfach genial".
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