Die Dreigroschenoper - Brecht, Bertolt

Bertolt Brecht 

Die Dreigroschenoper

Nach John Gays 'The Beggar's Opera'

Broschiertes Buch
 
1 Kundenbewertung
***** ausgezeichnet
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
6 ebmiles sammeln
EUR 5,50
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Die Dreigroschenoper

Brecht zielt mit der Dreigroschenoper auf die Entlarvung der korrupten Bourgeoisie. Auf der einen Seite erscheint der Bettlerkönig Peachum als Musterbeispiel des Geschäftemachers, für den Not und Armut nichts anderes sind als Mittel zum Zweck; auf der anderen Seite entpuppt sich der skrupellose Verbrecher Mackie Messer als Prototyp sogenannter bürgerlicher Solidität. Peachum mobilisiert die Bettlermassen, organisiert eine Demonstration des Elends und droht, den Krönungszug zu stören, falls der korrupte Polizeichef Tiger-Brown sich weigern sollte, Mackie Messer zu verhaften, der Peachums Kreise störte.


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 1968
  • 1968.
  • Ausstattung/Bilder: 109 S.
  • Seitenzahl: 128
  • Edition Suhrkamp Nr.229
  • Best.Nr. des Verlages: 10229
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 111mm x 10mm
  • Gewicht: 82g
  • ISBN-13: 9783518102299
  • ISBN-10: 351810229X
  • Best.Nr.: 00128576
Theater um Mackie Messer Vor dem Hintergrund der krisengebeutelten Weimarer Republik, der Massenarbeitslosigkeit und der wirtschaftlichen Depression musste Bertolt Brechts Dreigroschenoper dem Berliner Publikum einfach gefallen: Das sozialkritische Sujet, Lieder mit echter Gassenhauer-Qualität und satirisch überspitzte Dialoge machten aus Brechts Version der englischen Beggar's Opera eines der erfolgreichsten und meistgespielten Bühnenstücke Deutschlands. Das Räuber-und-Gendarmen-Drama mit den Liedkompositionen von Kurt Weill wurde 1928 unter großem Zeitdruck uraufgeführt und trat sofort seinen Siegeszug um die Welt an. Dass die Nationalsozialisten Brechts Werk auf die schwarze Liste der verbotenen Bücher setzten, tat der Popularität des Autors keinen Abbruch: Die Dreigroschenoper schaffte es nicht nur auf die Bühnen zahlreicher europäischer Städte, sondern feierte auch in den USA und sogar in Japan Erfolge. Kurt Weills Kompositionen wurden zu Klassikern, die von bekannten Chansonsängern und Schauspielern mit Begeisterung interpretiert wurden. Selbst der Popstar Robbie Williams überraschte auf seinem Album Swing when you're winning (2001) mit einer englischsprachigen Version der bekannten Moritat von Mackie Messer.
Powered by
Die Buchzusammenfassungen von getAbstract sind der schnellste Weg, um Ihr Wissen zu erweitern. Jeden Monat werden 50 Neuerscheinungen aus den Bereichen Wirtschaft, Management, IT und Politik zusammengefasst. Wählen Sie aus über 5.000 Titeln aus. In allen Formaten, PDF, iPhone, Blackberry oder Palm.
Zeittafel: 1898 Eugen Berthold Friedrich Brecht, geboren am 10. Februar in Augsburg 1912 Konfirmation 1913 Erste Publikationen in der Schülerzeitschrift Die Ernte 1918-1919 Sanitätssoldat in Augsburg. Baal. Dramatische Biographie 1919 Trommeln in der Nacht. Komödie 1920 Erste Reise nach Berlin. Die Mutter stirbt am 1. Mai 1921-1923 Im Dickicht der Städte. Stück 1922 Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Kleistpreis für Baal, Im Dickicht der Städte, Trommeln in der Nacht 1923 Leben Eduards des Zweiten von England. Historie (nach Marlowe, gemeinsam mit Lion Feuchtwanger) 1924-1926 Übersiedelung nach Berlin. Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater, Berlin. Mann ist Mann. Lustspiel 1927 Bertolt Brechts Hauspostille. Gedichte 1928-1929 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Oper. Die Dreigroschenoper. Der Flug der Lindberghs. Radiolehrstück für Knaben und Mädchen 1929 Das Badener Lehrstück vom Einverständnis 1929-1930 Der Jasager und Der Neinsager. Schulopern. Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Stück 1930 Beginn der Publikationsreihe Versuche, u. a. mit einem Teil des Fatzer-Fragments. Die Ausnahme und die Regel. Lehrstück. Die Maßnahme. Lehrstück 1932 Die Mutter. Stück (nach Gorki). Die drei Soldaten. Ein Kinderbuch 1932-1934 Die Rundköpfe und die Spitzköpfe. Stück 1933 Emigration nach Svendborg in Dänemark, später Schweden und Finnland. 1933-1934 Die Horatier und die Kuriatier. Lehrstück für Kinder 1934 Dreigroschenroman 1936-1937 Die Gewehre der Frau Carrar. Stück 1938 Leben des Galilei. Schauspiel. Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar. Roman. Gesammelte Werke (Malik-Verlag, London). Furcht und Elend des III. Reiches. 24 Szenen. Das Verhör des Lukullus. Hörspiel 1938-1940 Der gute Mensch von Sezuan. Parabelstück 1939 Mutter Courage und ihre Kinder. Chronik. Svendborger Gedichte 1940 Herr Puntila und sein Knecht Matti. Volksstück 1941 Exil in den USA. Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui. Stück 1942-1943 Die Gesichte der Simone Machard. Stück 1944-1945 Schweyk. Stück. Der kaukasische Kreidekreis. Schauspiel 1947 Rückkehr aus den USA nach Zürich. Bearbeitung und Aufführung der Antigone in Chur 1948 Rückkehr nach Berlin 1949 Aufführung von Mutter Courage und ihre Kinder in Berlin am 11. Januar. Gründung des Berliner Ensembles im September. Kalendergeschichten Wiederaufnahme der 1933 unterbrochenen Reihe der Versuche im Suhrkamp Verlag, vorm. S. Fischer. Die Tage der Kommune. Stück 1950 Brecht schreibt am 21. Mai an Peter Suhrkamp: »Lieber Suhrkamp, natürlich möchte ich unter allen Umständen in dem Verlag sein, den Sie leiten. Herzlichst Ihr Bertolt Brecht.«. Die Verurteilung des Lukullus. Oper 1951 Der Hofmeister. Komödie (nach J. M. R. Lenz) 1953 Turandot oder Der Kongreß der Weißwäscher. Buckower Elegien 1953-1959 Gesamtausgabe der Stücke in zwölf Bänden (Beginn der 40bändigen Ausgabe) 1954 Das Theater am Schiffbauerdamm wird Spielstätte des Berliner Ensembles: Eröffnung mit Don Juan nach Molière 1956 Brecht stirbt am 14. August in Berlin 1957 Schriften zum Theater 1960 Beginn der Gesamtausgabe der Gedichte in sechs Bänden 2000. Aufführung der Dreigroschenoper in New York 1961 Flüchtlingsgespräche 1967 Gesammelte Werke in 8 Bänden im Suhrkamp Verlag 1969 Texte für Filme 1973 Arbeitsjournal 1938-1955 1975 Tagebücher 1920-1922 1978 zum 80. Geburtstag Bertolt Brecht - Sein Leben in Bildern und Texten 1981 zum 25. Todestag Briefe 1988-2000 Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe der Werke in 30 Bänden (33 Teilen)

Kundenbewertungen zu "Die Dreigroschenoper" von "Bertolt Brecht"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Die Dreigroschenoper" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Polar aus Aachen am 20.10.2008 ***** ausgezeichnet
Was für ein Titel. Für drei Groschen eine ganze Oper. Augenzwinkernd erzählt Brecht von Not und Armut und davon, wie man selbst damit Geschäfte macht. Brecht hat bei Shakespeare gelernt: Willst du Missstände anprangern, übertreibe, mach sie komisch, lass deine Schauspieler ein leicht ins Ohr gehendes Lied singen, dann werden die Zuschauer die Botschaft nicht vergessen. Irgendwas bleibt haften. Und so sangen sie nach der Uraufführung das Lied von Mackie Messer. Die Verhältnisse sind wie bei Hofe in Brechts Stücken, sie spielen in den Niederungen. Auch wenn die soziale Schärfe, die Brecht mit der Dreigroschenoper in den 20er Jahren anprangerte, heute einer anderen sozialen Härte gewichen ist, so bleibt doch der tief sitzende menschliche Charakterzug der Korruption, der Gier, der Machterhaltung gepaart mit Schläue. Wer überleben will, muss sich etwas einfallen lassen. Wer die Dreigroschenoper als Bild mit Bettlern inszeniert, dringt nicht zu ihrem Kern vor. Es ist immer das Lachen, das einem im Halse stecken bleibt, damit sich etwas ändert. So ist die Dreigroschenoper modern, obwohl sie zeitweise ins Operettenfach abgeschoben wird. Peachum, Polly, Mackie Messer gehören zum deutschen Wesen wie Faust. Auch wenn sie englische Namen tragen.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

10 Marktplatz-Angebote für "Die Dreigroschenoper" ab EUR 0,75

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 0,75 1,10 PayPal, Banküberweisung teddybaerbueche rwurm-Onlinehandel 99,6% ansehen
wie neu 2,00 1,10 PayPal, Banküberweisung teddybaerbueche rwurm-Onlinehandel 99,6% ansehen
Gut -- 3,00 1,50 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung Antiquariat BM 100,0% ansehen
3,00 1,80 Banküberweisung, offene Rechnung, Selbstabholung und Barzahlung antiquariat ESEL, Inhaber Gerhard Kahle 99,0% ansehen
wie neu 5,00 1,10 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung waschbaerbauch0 815 100,0% ansehen
wie neu 5,30 1,50 Banküberweisung mgl-buch 94,4% ansehen
wie neu 12,00 0,00 Banküberweisung toubkal 100,0% ansehen
gebraucht; gut 40,00 2,00 offene Rechnung Antiquariat Buchhandel Daniel Viertel 97,9% ansehen
Mehr von