Jesus von Texas - Pierre, D. B. C.

D. B. C. Pierre 

Jesus von Texas

Roman. Ausgezeichnet mit dem Booker Prize 2003 und dem Whitbread First Novel Award 2003

Aus d. Engl. v. Karsten Kredel
Broschiertes Buch
 
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Jesus von Texas

16 Schüler einer Highschool werden umgebracht. Einige klatschsüchtige Hausfrauen werden plötzlich zu Witwen. Und mittendrin der 15-jährige Vernon, dem es gelingt, immer zur richtigen Zeit am falschen Ort zu sein. "Jesus von Texas" ist eine schwarze Komödie über Gewalt in den USA.


Produktinformation

  • Verlag: AUFBAU TB
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 383 S.
  • Seitenzahl: 383
  • Aufbau Taschenbücher Bd.2150
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 119mm x 24mm
  • Gewicht: 310g
  • ISBN-13: 9783746621500
  • ISBN-10: 374662150X
  • Best.Nr.: 13261540
"Ein brillianter, ein umwerfender Roman, eine feurige, scharf gewürzte Satire." (Süddeutsche Zeitung)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.08.2004

Durchfall in Texas
Der tumbe Tor lernt von Kant: DBC Pierres Booker-Roman

Die angelsächsische Kultur hat ein Faible für zornige Jungs in der Klemme. Literarisch zieht sich die Linie von Huck Finn über Holden Caulfield bis hin zu aktuellen Lieblingen wie Christopher Boone aus Mark Haddons Roman "Supergute Tage". Kino und Fernsehen sind voll von Verwandten im Geiste: Bart Simpson, Eminem, der kindliche Kinderschreck Ozzy Osbourne - all diese Aussteigertypen prangern in rotzigem "Ihr könnt mich alle mal"-Jargon die verlogene Welt der Erwachsenen an und träumen von einem Dasein am Rande der Zivilisation, wo sie in Ruhe darüber nachdenken können, was sie mit diesem Leben anfangen wollen.

Ähnlich isoliert, genervt und verzweifelt war wohl auch der 1962 in Australien geborene, in Mexiko aufgewachsene und heute in Irland lebende Peter Warren Finlay, als er sich vor knapp vier Jahren hinsetzte, um sein Leben in den Griff zu bekommen. Das war insofern nötig, als er Schulden in Höhe von mehreren hunderttausend Dollar hatte, sich bei Freunden, die er jahrzehntelang ausgenommen und über den Tisch gezogen hatte, nicht mehr blicken lassen konnte, …

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"Eine funkelnde schwarze Komödie, die sowohl unser Unbehagen als auch unsere Faszination in Bezug auf das moderne Amerika reflektiert." <br /><em>Booker-Preis-Jury</em><br/><br/>"Für ein Buch, das die großen Themen - Highschool-Massaker à la Columbine, Todesstrafe, die Macht der Medien - geradewegs bei den Hörnern packt, ist <em>Jesus von Texas</em> eine der anzüglichsten Satiren diesseits von <em>South Park</em>." <br /><em>The Observer</em><br/><br/>"<em>Jesus von Texas</em> ist gleichermaßen lärmend und grüblerisch, derb und lyrisch, zersetzend und sentimental ... DBC Pierre hat ein unfehlbares Ohr für die Sprache eines pubertierenden Jugen."<br /><em> Joyce Carol Oates</em><br/><br/>"Ein pralles Buch." <br /><em>The Times</em><br/><br/>

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Wenn Endemol und die Bild-Zeitung über die Wiedereinführung der Todesstrafe zu entscheiden hätten, malt uns Kolja Mensing aus, dann könnten wir darauf gefasst sein, genau die Art von "ultimativer Reality"-Show auf RTL zu sehen, die in DBC Pierres Roman die "schmierige" Reporterin Lally aus dem Staatsgefängnis live überträgt. Vernon, "der ständig fluchende Ich-Erzähler", wird zu Unrecht dafür verurteil, an dem Massaker beteiligt gewesen zu sein, das sein amokgelaufener Freund in der Highschool angerichtet hat. In dem zwar "irgendwie ziemlich respektlosen", doch in jeder Hinsicht unwiderstehlichen und zurecht von der Jury des britischen Booker-Preises ausgezeichneten Roman, so Mensing, lernt der Protagonist drei wichtige Lektionen über die Mediengesellschaft. Pate der bitteren Einsichten ist Immanuel Kant, dessen Formulierungen aus der "Kritik der reinen Vernunft" sich hinterhältig pointiert in den "anzüglichen 'rhyming slang' einfügen", schwärmt unser begeisterter Rezensent, der sich besonders freut, dass in Karsten Kredels Übersetzung mit den vielen Anglizismen auch "die schönen Wortspiele" erhalten geblieben sind.

© Perlentaucher Medien GmbH
D.B.C. Pierre wurde als Peter Warren Finlay 1961 in Old Reynella, Australien geboren, wuchs in Mexiko auf und lebt heute in Irland. Seine abenteuerliche Lebensgeschichte - eine wahre Fabel um Betrug, Schulden und Scheitern - machte Schlagzeilen, als er 2003 aus dem Nichts kam und für seinen ersten Roman den Booker Prize.

Blick ins Buch "Jesus von Texas"


Leseprobe zu "Jesus von Texas" von D. B. C. Pierre

"In aller Seelenruhe trottet der Grenzbeamte vom Kontrollpunkt rüber. Er hat dunklere Haut als die meisten Leute hier in der Gegend, und sein Schädel ist nahezu kahl, bis auf ein paar grau-schwarze Haarsträhnen, die er scheinbar mit Achsenfett oder so angeklatscht hat. Widerlicher kleiner Typ irgendwie, wenn ich ehrlich bin. 'Reisepaß bitte', sagt er. Er sieht aus, als ob er die Sache ziemlich ernst nimmt, und dazu hat er jetzt auch noch Goldzähne und versucht, mit seinen schwarzen Augen meine Haut zu versengen. 'Ah - Reisepaß?' 'Ja, Reisepaß bitte.' 'Ah - ich bin Amerikaner.' 'Führerschein?' 'Äh - wieso, ich bin Amerikaner, zu Besuch in Ihrem schönen Land und so ..." Er starrt mich an. Gleich wird er irgendeine fiese offizielle Nummer abziehen, das wittere ich. Verdammte Scheiße. 'Kommen Sie mit', sagt er und marschiert vor mir her zum Hauptgebäude. Wir betreten einen Raum, der nach Schuhcreme riecht und aussieht wie eine Art Jurassic Park der Büroausstattungen - überall uralte Schreibtische und dieselben Stühle wie beim Chinesen an der Ecke, vervollständigt durch trostlose Supermarktbeleuchtung. In einer Ecke klappert ein Ventilator. Eine Mischung aus Gerichtssaal und einem dieser Wartezimmer für Leute ohne Krankenversicherung, die man immer im Fernsehen sieht, besonders mit den ganzen alten mexikanischen Ladys, die hier rumsitzen. Erzählt's bloß nicht weiter, daß ich das gesagt hab. Der Beamte führt mich zu einem Schreibtisch und setzt sich dahinter; dann drückt er seinen Rücken durch, als wäre er der Präsident von Südamerika oder so und der Grenzstreifen seine blöde Arschritze ..."

Leseprobe zu "Jesus von Texas" von D. B. C. Pierre

In aller Seelenruhe trottet der Grenzbeamte vom Kontrollpunkt rüber. Er hat dunklere Haut als die meisten Leute hier in der Gegend, und sein Schädel ist nahezu kahl, bis auf ein paar grau-schwarze Haarsträhnen, die er scheinbar mit Achsenfett oder so angeklatscht hat. Widerlicher kleiner Typ irgendwie, wenn ich ehrlich bin. "Reisepaß bitte", sagt er. Er sieht aus, als ob er die Sache ziemlich ernst nimmt, und dazu hat er jetzt auch noch Goldzähne und versucht, mit seinen schwarzen Augen meine Haut zu versengen. "Ah - Reisepaß?" "Ja, Reisepaß bitte." "Ah - ich bin Amerikaner." "Führerschein?" "Äh - wieso, ich bin Amerikaner, zu Besuch in Ihrem schönen Land und so ..." Er starrt mich an. Gleich wird er irgendeine fiese offizielle Nummer abziehen, das wittere ich. Verdammte Scheiße. "Kommen Sie mit", sagt er und marschiert vor mir her zum Hauptgebäude. Wir betreten einen Raum, der nach Schuhcreme riecht und aussieht wie eine Art Jurassic Park der Büroausstattungen - überall uralte Schreibtische und dieselben Stühle wie beim Chinesen an der Ecke, vervollständigt durch trostlose Supermarktbeleuchtung. In einer Ecke klappert ein Ventilator.

Eine Mischung aus Gerichtssaal und einem dieser Wartezimmer für Leute ohne Krankenversicherung, die man immer im Fernsehen sieht, besonders mit den ganzen alten mexikanischen Ladys, die hier rumsitzen. Erzählt's bloß nicht weiter, daß ich das gesagt hab.

Der Beamte führt mich zu einem Schreibtisch und setzt sich dahinter; dann drückt er seinen Rücken durch, als wäre er der Präsident von Südamerika oder so und der Grenzstreifen seine blöde Arschritze. "Sie können sich ausweisen?" "Ah - nicht so richtig." Er knarrt in seinem Sessel nach hinten und breitet seine Hände aus, als ob er mich gleich auf die offensichtlichste Tatsache im ganzen verdammten Universum hinweisen wird. "Ohne Ausweispapiere Sie können nicht nach Mexiko einreisen." Dann verzieht er seinen Mund zu einer waagerechten Linie, um die Offensichtlichkeit der Tatsache zu unterstreichen. Eine Handvoll Lügen treten in einer geordneten Reihe in meiner Kehle an. Ich entscheide mich für Erprobten und Bewährten Bullshit, was in meinem Fall auf die Deppennummer hinausläuft. In Windeseile sauge ich mir eine Familie aus den Fingern. "Ich muß aber zu meinen Eltern, verstehen Sie? Sie sind schon vorgefahren, weil zuerst ging's bei mir noch nicht, deshalb komm ich jetzt nach. Sie warten drüben auf mich, wahrscheinlich machen sie sich schon Sorgen und so." "Deine Eltern im Urlaub?" "Ah, ja genau, wir machen Urlaub." "Wo sind deine Eltern?" "Die sind schon in Mexiko und warten auf mich." "Wo?" Fuck. So ein Typ ist das Schlimmste, was einem passieren kann, glaubt mir. Was er macht, ist folgendes: Er engt die Scheiße, die ich ihm erzähle, immer mehr ein, als wenn er sie in einen Trichter wirft und auf den Ausguß zuspült, durch den nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit paßt. Die Lüge kann am Anfang noch so vage sein, so was wie: "Ich glaub, die sind in der nördlichen Hemisphäre", ganz egal - er wird sie einengen, Stück für Stück, bis man ihm irgendwann eine Zimmernummer nennen muß. Wo, zum Teufel, sind meine verdammten Eltern? "Äh - Tijuana", sage ich nickend. "Ti-juana?" Er schüttelt den Kopf. "Das ist falscher Weg nach Tijuana - ist andere Seite von Mexiko." "Na ja, nein, also ich meine, das stimmt, aber die Sache ist, daß sie auf der anderen Seite rübergefahren sind, aber ich war noch hier auf der Seite, deshalb muß ich jetzt rüber, um sie zu treffen." Er sitzt so da, wie die Leute das immer machen, wenn sie dir deine Geschichte nicht abkaufen: das Gesicht nach unten gerichtet, den Blick nach oben. "Wo in Tijuana?" "Äh - im Hotel." "Welches Hotel?" "Das, äh - Mist, ich hab's mir irgendwo aufgeschrieben ..." Ich wühle in meinem Rucksack herum. "Du wirst heute in Mexiko nicht einreisen", sagt der Grenzbeamte. "Besser, du rufst Eltern an, und sie holen dich." "Ich weiß nicht, zum Anrufen ist es wahrscheinlich zu spät, ich sollte ja schon längst dort sein. Und außerdem dachte ich, daß unsere beiden Länder ein Abkommen haben oder so was. Ich dachte, Amerikaner können einfach rübergehen." Er zuckt mit den Schultern.

"Woher kann ich wissen, du bist Amerikaner?" "Teufel noch mal, Sie müssen mich doch nur ansehen, ich meine, klar bin ich Amerikaner, was soll ich denn sonst sein?" Ich drehe meine Handflächen nach oben und versuche, den Offensichtliche-Tatsache-Ausdruck zu imitieren.

Er lehnt sich auf seinen Schreibtisch vor und schaut mir in die Augen. "Besser, du rufst Eltern an. Heute nacht du bleibst in McAllen, morgen sie kommen dich abholen." Ich mache das einzig Mögliche: Ich tu so, als hätte er gerade einen brillanten Einfall gehabt. Wenn man schon so tief im Trichter hängt, bleibt einem nichts anderes übrig. "Hey, na klar", sage ich.

"Ich benutz einfach das Telefon und sag meinen Eltern Bescheid. Danke, vielen Dank." Ich hinke zu einem alten Telefon, das an der Wand hängt, und tu so, als ob ich Münzen einwerfe.

Dann wühle ich wie ein Vollidiot in meinem Rucksack. Ich tu sogar so, als ob ich tatsächlich mit jemandem spreche. Ehrlich, das ist genau die Scheiße, wegen der sie einen überhaupt erst zu Leuten wie Goosens schicken. Nach dem Schwätzchen mit meinen sogenannten Eltern sitze ich auf einer langen, leeren Bank und treibe in ein endloses Fegefeuer hinein; zur Untermalung quietscht der Ventilator wie ein Sack Ratten. So sitz ich bis drei, dann bis halb vier, nach einem kühlen Laken lechzend. Ihr kennt doch bestimmt diese Stimme im Kopf, die einzige, die einem wirklich vernünftig erscheint, wie so eine Art innere Granny. Meine sagt nur: "Besorg dir 'n Burger, leg dich aufs Ohr und wart ab, bis das alles ein wenig Sinn ergibt." Rotes Licht blitzt durchs Fenster und reißt mich aus meinen Gedanken - dann blaues.

Ein Streifenwagen fährt vor, die Hüte von Staatspolizisten wippen ins Bild. Amerikanischen Staatspolizisten. Ruckartig fahre ich von der Bank hoch und schlurfe an einem faltigen alten Mann vorbei, der, an einen Aktenschrank gelehnt, vor sich hin döst. Sieht irgendwie aus, als ob er sich dort hingesetzt hat, als er noch ein kleiner Junge war. Mir fällt nichts anderes mehr ein, als zum Schreibtisch des Grenzbeamten zurückzugehen. Er steht da und redet mit einem anderen uniformierten Mexikaner. Sie sehen mich fragend an. "Sir, Señor - ich muß wirklich dringend über die Grenze und ein bißchen schlafen. Ich bin nur ein Amerikaner, der Urlaub macht, ehrlich ..." Aus den Augenwinkeln sehe ich einen weiteren Staatspolizisten am Fenster vorbeigehen. Er taucht mit einem Sturmgewehr im Arm vor dem Eingang auf und sagt etwas zu seinem Partner; dann kommt ein mexikanischer Polizist und redet mit beiden. Sie nicken und gehen weg. "Deine Eltern kommen?" fragt mich mein Beamter. "Äh - sie können jetzt gerade nicht." Er zuckt mit den Schultern und wendet sich wieder seinem Partner zu. "Hören Sie", sage ich, "ich bin ein ganz normaler Junge, Sie können in meiner Brieftasche nachschauen und alles ..." Ein neuartiges Leuchten erscheint auf seinen Augen. Er macht diese Laß-mal-sehen-Handbewegung, und ich reiche ihm die Brieftasche. Er nimmt meine Geldkarte raus und plaziert sie mit amtlicher Gebärde auf seinem Schreibtisch. Dann setzt er sich hin, legt sich die Brieftasche auf den Schoß und zieht meinen Zwanziger raus. "Das ist ganzes Geld? Alles, was du hast für Reise?" "Ah - das, und dann hab ich noch meine Karte." Er nimmt meine Karte vom Tisch, wendet sie langsam zwischen seinen Fingern um und betrachtet dann die Seite, auf der "VG Little" steht. Er kaut auf seiner Lippe. Auf einmal überkommt mich so eine Ahnung, daß in Mexiko vielleicht ein anderes Schicksal auf mich wartet als zu Hause. Ich glaube nämlich etwas zu sehen in seinen schwarzen Augen: ein verschwörerisches Flackern, ein Eingeständnis - wir beide, zwei alte Köter im selben mühseligen Spiel. Dann, blitzartig wie ein Karnickel im Gras, verschwindet der Zwanzigerunter seiner Hand in der Schreibtischschublade. "Willkommen in Mexiko", sagt er.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 10.09.2007 ***** sehr gut
Nachrichten von Gewalt, die in unsere Schulen gespült wird, Videos, die die jugendlichen Mörder als Rächer überhöhen, in denen sie die Helden ihrer Videogames nachäffen, gehören mittlerweile zum Alltag. Vernon Little hat ein Problem, sein Freund Jesus hat 16 Klassenkameraden erschossen, und er sitzt im Gefängnis und dient als Sündenbock, dem unterstellt wird, von der Tat zumindest gewußt zu haben. Die Naivität, mit der er durch die Welt wandelt, ist von dbc Pierre gut getroffen worden. Nur wer so unschuldig erscheint und sich gleichzeitig so angewidert umschaut, wird das Opfer eigener Machtphantasien, auch wenn sie nicht immer bis zum Letzten reichen müssen. Das Lachen über manche Stellen bleibt einem angesichts des Massakers im Halse stecken. dbc Pierre schafft es, unsere Welt wie eine Kulisse aussehen zu lassen, in der wir selbst schauspielern, uns zum Kaufen wie zum Verkaufen andienen, nur damit es um uns herum glitzert. Ein Junge wie Vernon ist darin verloren. Ein bitterböser Roman, ihn als Satire aufzufassen, beraubt ihn seines harten, realistischen Kerns. Dafür sind die Charaktere, die zwischen den Kulissen auftauchen allzu gegenwärtig.

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