Dieser Band versammelt italienische Novellen aus sieben
Jahrhunderten. Sie spiegeln die Zeitlosigkeit und Vielfalt der
Gattung in beeindruckender Weise wider. Ein wahres Lesevergnügen!
Mit Texten von Giovanni Boccaccio, Niccolo Macchiavelli, Franco
Sancchetti, Giambattista Basile, Celio Malespini, Michele Colombo,
Matteo Bandello u.v.a.
Die Ursprünge der Novelle gehen bis in die Antike zurück. Ihren
Siegeszug tritt die Gattung jedoch erst im ausgehenden Mittelalter
mit Boccaccios Decameron an. Diese Sammlung von 100 Novellen, an
zehn Tagen erzählt, sollte zu der bekanntesten und erfolgreichsten
ihrer Art werden. Ganz zu unrecht sind deshalb viele
Novellendichter ersten Ranges aus dem Blick geraten, die Italien im
Laufe der Jahrhunderte hervorgebacht hat. Dieser Band lässt neben
den klassischen Erzählungen von Boccaccio, Macchiavelli und
Sancchetti auch die Novellen weniger bekannter italienischer
Schriftsteller aus dem 13. bis 19. Jh. wieder aufleben. Universale
Themen wie Liebe, Tod, Laster und Tugend werden immer wieder
überraschend neu interpretiert. Das Vorwort von Hermann Wetzel
zeichnet mit wenigen Strichen ein treffendes Porträt der
italienischen Novellistik.
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