Staatsgefüge und Zusammenbruch des zweiten Reiches - Schmitt, Carl

Carl Schmitt 

Staatsgefüge und Zusammenbruch des zweiten Reiches

Der Sieg des Bürgers über den Soldaten. Anhang: Die Logik der geistigen Unterwerfung

Hrsg.,m. e. Vorw. u. m. Anm. vers. v. Günter Maschke
Gebundenes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
38 ebmiles sammeln
EUR 38,00
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Staatsgefüge und Zusammenbruch des zweiten Reiches

"Der Sieg des Bürgers über den Soldaten" - der Untertitel von Carl Schmitts schmaler und letztlich rätselhaft bleibender Schrift aus dem Jahre 1934 hat manchen heutigen Leser verblüfft, der zunächst einen kapitalen Fehler des Setzers vermutete. Müßte es denn nicht "Der Sieg des Soldaten über den Bürger" heißen und ging das Zweite Reich nicht an seinem 'Militarismus' zugrunde, an der Übertragung der militärischen Subordination in das zivile Leben (...)? War es nicht der aus Preußen über das Reich hereinbrechende 'Militarismus' gewesen, der, zur Zeit Bismarcks noch leidlich kontrolliert und kanalisiert, in der Ära Wilhelms II. die zivile Sphäre deformierte und zersetzte und schließlich zur Überwältigung der politischen durch die militärischen Gesichtspunkte führte?(...)
Je öfter man Schmitts Schrift liest, desto häufiger stellen sich Fragen ein, Fragen, die immer neue, gewagtere Fragen gebären. Wie bei vielen anderen Texten dieses oft scheinklaren Schriftstellers weiß man auch hierhäufig nicht, welche Antwort er nahelegen und welche Wirkungen er auslösen wollte."
Aus dem Vorwort von Günter Maschke


Produktinformation

  • Verlag: Duncker & Humblot
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. XLVI, 117 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 245mm x 169mm x 19mm
  • Gewicht: 410g
  • ISBN-13: 9783428123629
  • ISBN-10: 342812362X
  • Best.Nr.: 32767242
"Für den an Schmitts Werk interessierten Leser ist der Band [...] ebenso ein Muß wie für alle größeren wissenschaftlichen Bibliotheken." Till Kinzel, in: IFB 19 (2011), Heft 3

"Für den an Schmitts Werk interessierten Leser ist der Band [...] ebenso ein Muß wie für alle größeren wissenschaftlichen Bibliotheken." Till Kinzel, in: IFB 19 (2011), Heft 3
Carl Schmitt, geboren 1888 in Plettenberg, lehrte als Professor für Verfassungs- und Völkerrecht in Greifswald (1921), Bonn (1922), Berlin (Handelshochschule, 1926), Köln (1932) sowie an der Universität Berlin (1933-1945). Seine Definitionen der Begriffe Politische Romantik und Politische Theologie, Souveränität, Diktatur, Legalität und Legitimität sowie des Politischen (Freund-Feind-Theorie) hatten starken Einfluß weit über die Grenzen Deutschlands und seines Faches hinaus. Der Autor verstarb - 96jährig - 1985 in seinem Geburtsort.
Mehr von