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Liebmann, Wäre es schön? Es wäre schön! (eBook)
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Produktinformation
- Verlag: Berlin Verlag
- 2010
- Seitenzahl: 416
- Deutsch
- ISBN-13: 9783827070357
- ISBN-10: 382707035X
- Best.Nr.: 28190432
Produktbeschreibung zu "Liebmann, Wäre es schön? Es wäre schön! (eBook)"
Beschreibung
03.05.2008
Herrnstadt war anders
Die Innenansicht der Macht: Irina Liebmann hat ein großartiges Buch
über ihren Vater Rudolf Herrnstadt geschrieben. Sie erzählt die
Jahrhundertgeschichte eines leidenschaftlichen Kommunisten, der an
dem System, das er mit geschaffen hatte, zugrunde ging.
Von Regina Mönch
Erst in den späten siebziger Jahren, da war der Vater schon lange
tot und Irina Liebmann selbst Journalistin und Schriftstellerin,
suchte sie in der Berliner Stadtbibliothek in den Zeitungsbänden
des "Berliner Tageblatts" nach Artikeln ihres Vaters. Sie
war überrascht, wie schnell sie auf seinen Namen stieß und dass es
ein Leitartikel war, zudem in einer klaren Sprache, analytisch,
brillant geschrieben und gedacht, einer von vielen. Das hatte sie
nicht erwartet, auch Rudolf Herrnstadts Zeit bei dieser berühmten
Zeitung gehörte zu den vielen Leerstellen im Leben ihres Vaters,
der ihr viel erzählt hatte, doch eigentlich nichts. So zu
schreiben, glaubte sie damals, würde ihr nie gelingen: "Wo
denn auch? In den Zeitungen der DDR?! Aber er hatte sie gegründet!
Er war es doch gewesen! Wie passte das zusammen?"
Sie fügt es zusammen in dieser …
12.03.2008
Familien sind Kontinuitätsmaschinen
„Wäre es schön? Es wäre schön”: Irina Liebmann erzählt die Geschichte ihres Vaters, der Antifaschist und Stalinist zugleich war, ehe ihn die DDR verstieß
Die Zeitgeschichte und der Familienroman führen in Deutschland seit Jahrzehnten eine überaus fruchtbare Ehe. Ihr sind Bücher von Söhnen über NS-Väter entsprungen, von Brüdern über Brüder, die sich freiwillig zur SS meldeten, von Enkeln, die ihren Großvätern an die Orte nachreisten, an denen sie im Zweiten Weltkrieg als Offiziere der Wehrmacht stationiert waren. In der alten Bundesrepublik begann dieses Genre sich in den sechziger Jahren herauszubilden, gut zwanzig Jahre nach 1945. Und es greift inzwischen längst nicht nur auf Briefe und andere private Dokumente aus der Familienüberlieferung zurück, sondern zunehmend auch auf die öffentlichen Archive der Zeitgeschichte.
Familien sind Kontinuitätsmaschinen. Sie produzieren Geschichten des Zusammenhangs auch in Epochen der Zäsuren und politischen Brüche. In der DDR gab es schon früh Bücher über die Konzentrationslager, auch Romane über die Fronterlebnisse der Soldaten, aber es gab kein …
15.03.2008
Positiv hat Rezensent Joachim Hildebrandt die Erinnerungen Irina
Liebmanns an ihren Vater Rudolf Herrnstadt (1903-1966) aufgenommen.
Das Buch bietet in seinen Augen "neue Mosaiksteine" aus
der Geschichte der DDR. Eingehend schildert er die Karriere
Hernnstadts, der sich in jungen Jahren erfolglos als Dramatiker
versuchte, um dann Chefredakteur des "Neuen Deutschland"
und Mitglied des Politbüros der SED zu werden, die den glühenden
Kommunisten allerdings ausschloss, als er 1953 die Partei
kritisierte. Hildebrandt schätzt die Art, in der sich Liebmann
ihrem Vater annähert. Sie stelle sein Verhalten in Frage, versuche
es aber auch zu rechtfertigen und verweise auf die Widersprüche in
Herrnstadts Leben. Obwohl der Stoff recht dramatisch ist, findet
Hildebrandt das Buch "leicht" zu lesen.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Ein riesiger Stoff, ein großer Spannungsbogen - ergreifend und mitreißend vom Anfang bis zum Schluss." (Focus)
Rezension
"Ein riesiger Stoff, ein großer Spannungsbogen - ergreifend
und mitreißend vom Anfang bis zum Schluss." -- Focus
"Irina Liebmann hat ein großartiges Buch über ihren Vater
geschrieben." -- FAZ
"Ein großes Buch über den Kommunisten Rudolf Herrnstadt und
zugleich eine Geschichte des 20. Jahrhunderts." --
Literarische Welt
Rezensionen und Kritik
"Ein riesiger Stoff, ein großer Spannungsbogen - ergreifend und mitreißend vom Anfang bis zum Schluss." Focus "Irina Liebmann hat ein großartiges Buch über ihren Vater geschrieben." FAZ "Ein großes Buch über den Kommunisten Rudolf Herrnstadt und zugleich eine Geschichte des 20. Jahrhunderts." Literarische Welt
Autorenporträt zu "Irina Liebmann"
Irina Liebmann, geboren 1943, studierte Sinologie in Leipzig. Seit 1975 lebt sie als freie Schriftstellerin in Ost-, seit 1988 in Westberlin. Für Wäre es schön? Es wäre schön! erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse 2008.






























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