Hitlers Edeljude - Hamann, Brigitte

Brigitte Hamann 

Hitlers Edeljude

Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch

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Produktbeschreibung zu Hitlers Edeljude

Die Historikerin und Bestsellerautorin Brigitte Hamann erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte des Linzer Armenarztes Eduard Bloch und seiner Familie. Als ehemaliger Hausarzt der Familie Hitler stand Bloch unter dem besonderen Schutz des »Führers«.

Produktinformation


  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 512 S.
  • Seitenzahl: 512
  • Serie Piper Bd.5845
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 120mm x 30mm
  • Gewicht: 412g
  • ISBN-13: 9783492258456
  • ISBN-10: 349225845X
  • Best.Nr.: 28027426
»Brigitte Hamanns Bloch-Biographie greift weit über das Los des jüdischen Arztes und seiner Familie hinaus. Sie porträtiert Linz, die Patenstadt des Führers , und zeichnet den Aufstieg des Diktators in den zwanziger Jahren nach.« Süddeutsche Zeitung.

»Brigitte Hamanns Bloch-Biografie greift weit über das Los des jüdischen Arztes und seiner Familie hinaus. Sie porträtiert Linz, die >Patenstadt des Führers<, und zeichnet den Aufstieg des Diktators in den Zwanzigerjahren nach.« Süddeutsche Zeitung

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Für Dorion Weickmann ist es zweifellos ein außergewöhnliches Schicksal, dessen die Autorin sich in ihrem Buch annimmt. Eduard Bloch, den jüdischen, von Hitler zeitweise protegierten Arzt, und das Schicksal seiner Familie lernt sie in der Arbeit der Wiener Historikerin Brigitte Hamann kennen. Weickmann schätzt Hamanns scharfsinnige Kommentierung und das sorgfältige und sachkundige Arrangement von Bildmaterial und Schriftzeugnissen durch die Hand der Autorin. Über ein historisches Familienalbum oder eine Biografie reicht das Buch für sie hinaus. Sie liest es auch als Porträt der Donaumetropole und "Führerstadt" Linz und als Dokumentation von Hitlers Aufstieg.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.07.2009

Der Täter und der Wohltäter
Ein Porträt des von Hitler verschonten Arztes Eduard Bloch
Der Mann steht am Fenster seiner hell erleuchteten Wohnung und starrt auf die Straße hinunter, wo der Konvoi sich vorwärts schiebt. Hitler grüßt in die Menge und wirft, so scheint es dem Betrachter, auch einen Blick zu ihm herauf. Weiter rollt die Kolonne zum Linzer Rathaus, wo an diesem 12. März 1938 Österreichs „Heimkehr ins Reich” gefeiert wird. Dabei habe der Reichskanzler sich auch nach ihm erkundigt, wird dem Mann tags darauf berichtet.
Das ist erstaunlich. Denn Eduard Bloch, damals 66, ist Jude. Sein Schicksal ist so außergewöhnlich wie die Karriere der Wiener Historikerin, die 70 Jahre später seinen Spuren folgt. Brigitte Hamann schreibt seit Bestseller auf akademischem Niveau, ohne im Universitätsbetrieb mitzumischen. Über die k.u.k.-Ikonen Rudolf und Sisi, „Hitlers Wien” und den Bayreuther Wagner-Clan hat sie sich der Katastrophe des 20. Jahrhunderts angenähert, der Vernichtung des europäischen Judentums. Ihre Bloch-Biographie greift weit über das Los des jüdischen Arztes und seiner Familie hinaus. Sie porträtiert die „Patenstadt des …

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Brigitte Hamann wurde in Westfalen geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Wien. Als Historikerin arbeitet sie hauptsächlich über die Habsburger.

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