The Stalin Cult - Plamper, Jan

The Stalin Cult

A Study in the Alchemy of Power

Jan Plamper 

Gebundenes Buch
 
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The Stalin Cult

The first book to examine the cultural products and production methods of the Stalin cult; the torrent of portraits, posters, statues, films, plays, songs and poems which galvanized the Soviet population.


Produktinformation

  • Verlag: Yale University Press
  • 2012
  • New.
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 352 p. w. 62 black-&-white illustrations.
  • Seitenzahl: 352
  • Yale-Hoover Series on Stalin
  • Englisch
  • Abmessung: 256mm x 185mm x 26mm
  • Gewicht: 812g
  • ISBN-13: 9780300169522
  • ISBN-10: 0300169523
  • Best.Nr.: 33375723
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.05.2012

Ein göttlicher Führer für das Weltproletariat

Als Wahrheit hinstellen, was als Lüge erkennbar ist: Jan Plamper erklärt, warum und wie es zum Kult um den Dikator Stalin kam.

Als Stalin im März 1953 einen tödlichen Schlaganfall erlitt, schien es, als seien die Götter sterblich. Der polnische Student Janusz Bardach, der damals in Moskau lebte, erinnerte sich, verstörte und verunsicherte Menschen auf den Straßen gesehen zu haben. Es war, als hätten sie die Apokalypse erwartet. Konnte denn Stalin ein sterbliches Wesen sein? So sehr hatten sich die Untertanen an die Allgegenwart des Allmächtigen gewöhnt, dass sie sich eine Welt ohne ihn nicht mehr vorstellen konnten.

Aber Stalin war nicht als Gott zur Welt gekommen. In den ersten Jahren nach der Revolution war er in der politischen Führung nichts weiter als einer unter Gleichen gewesen. Zehn Jahre später konnte man über ihn nur noch im Modus der Bewunderung sprechen. Er war zum "Vater der Völker" geworden. Sein Wort war Gesetz, seine Person die Verkörperung der neuen Ordnung. Wie konnte es geschehen, dass ausgerechnet in der Sowjetunion entstand, was im Heilsplan des Marxismus nicht …

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"An excellent study which greatly advances our understanding of one of the most important cultural artifacts of the twentieth century./i> --Graeme Gill"Russian Review" (06/01/2012)
Jan Plamper, geboren 1970, ist Neuzeithistoriker mit Schwerpunkt Russland. Nach dem Studium an der Brandeis University und der Promotion in Berkeley war er Wissenschaftlicher Assistent am Tübinger Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde. Seit 2008 ist er Dilthey Fellow im Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.
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