The Shaking Woman\Die zitternde Frau, englische Ausgabe - Hustvedt, Siri

Siri Hustvedt 

The Shaking Woman\Die zitternde Frau, englische Ausgabe

Or A History of my Nerves

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The Shaking Woman\Die zitternde Frau, englische Ausgabe

Während einer Rede zu Ehren ihres kürzlich verstorbenen Vaters, wurde Siri Hustvedt von einem Anfall erschüttert: zitternde Beine, um sich schlagende Arme, doch trotzdem war sie in der Lage, mit klarer Stimme ihre Rede zu beenden. Auf der Suche nach den Gründen für die wiederkehrenden Attacken, stieß sie auf eine interdisziplinäre Gruppe von Wissenschaftlern, die die Idee der Neuropsychoanalyse entwickelten. Hustvedt erhellt in diesem autobiographischen Buch die Fragen nach der Beziehung zwischen Körper und Geist.


Produktinformation

  • Verlag: Hodder & Stoughton
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 213 p.
  • Englisch
  • Abmessung: 27mm x 139mm x 208mm
  • Gewicht: 310g
  • ISBN-13: 9780340998762
  • ISBN-10: 0340998768
  • Best.Nr.: 26523237
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.01.2010

Die Mystik einer Temporallappenpersönlichkeit
Visionen, Stimmenhören, Gefühle von Levitation: In ihrem Essay „Die zitternde Frau” forscht Siri Hustvedt als Nervenkundlerin in eigener Sache
Wo immer die New Yorker Schriftstellerin Siri Hustvedt in diesen Tagen öffentlich auftritt (wie zum Beispiel am Mittwochabend in der Münchner Akademie der Bildenden Künste, wo sie die „Schelling Lecture” hält), wird zumindest ein Teil des Publikums nicht frei von voyeuristischen Impulsen sein. Und die dürften sich nicht mehr nur auf das gute Aussehen der Gattin des seinerseits hochfotogenen US-Literaturstars Paul Auster beziehen, sondern auch auf die Frage: Wird sie zittern oder nicht? Wird einer der unberechenbaren, vorzugsweise bei Vorträgen und Lesungen auftretenden Schüttelkrämpfe, unter denen sie seit einigen Jahren leidet und von denen sie in ihrem neuen Buch erzählt, sie womöglich auf einem deutschen Podium heimsuchen? Oder wird man ihr – umgekehrt – anmerken, dass sie mit Betablockern dieser Gefahr vorbeugt?
Die Medienmaschine nährt sich von solchen Erregungen, und der Literaturbetrieb macht sich dergleichen immer mehr zunutze. Siri Hustvedts …

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'A personal investigation, a philosophical inquiry, and a pith, compacted consideration of how both psychiatry and neurology have evolved in the last two centuries...She brings both knowledge and an artist's insight to her discussion of memory, language, personal identity. Readers of Oliver Sacks will rate this book highly.' -- Hilary Mantel, Guardian 'She has an enviable ability to digest and reframe her discoveries into clear, accessible prose...a bracing shower -- vigorous and stimulating -- in which the reader can feel the power of ideas, as it were, soaking into the skin.' -- Melanie McGrath, Sunday Telegraph 'She thinks her way through complex subject matter with the effortless clarity of a poised and sceptical outsider who has little time for nonsense or the blithe reductionist certainties of supposed experts...The result is a short book with an encyclopaedic breadth' -- Lisa Appignanesi, Independent 'Fascinating...what gives the book its originality is that she wavers on the edge of the various disciplines, preferring her own imaginative, deeply personal reflections to the potential certainty that might be offered by doctors...Although a desire for clear-cut answers is understandable, Hustvedt suggests that this is often far from possible. And she leaves the reader thinking about his or her own bouts of illness in a thoroughly fresh way.' -- Lorna Bradbury, Daily Telegraph 'Provocative but often funny, encyclopedic but down to earth...It brings together an extraordinary double story: that of Hustvedt's own odyssey of discovery, and of that point where brain and mind, neurology and psychiatry, come together in the realm of neuropsychoanalysis. The odyssey has not cured her, nor led to a conclusion -- but Hustvedt's erudite book deepens one's wonder about the relation of body and mind.' -- Oliver Sacks
Siri Hustvedt geb. am 19.02.1955 in Northfield, Minnesota, als älteste von vier Töchtern eines norwegisch-amerikanischen Professors für Skandinavistik und einer norwegischen Einwanderin. Nach dem Besuch des St. Olaf College in Northfield, das sie 1977 mit B.A. in Geschichte abschloss, arbeitete sie zunächst als Kellnerin. 1978 ging sie zum Studium nach New York. 1979 erwarb sie an der Columbia University den M.A. in Anglistik. 1986 wurde sie mit einer Arbeit über Charles Dickens ('Figures of Dust. A Reading of 'Our mutual friend'") zum PhD promoviert. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.

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