Die Frage "Klonen oder nicht klonen?" scheint ihren
hypothetischen Charakter weitgehend verloren zu haben. Daher kann
sie zu den dringlichsten Fragen gezählt werden, die gegenwärtig in
der Bioethik diskutiert werden. Von einem Konsens scheint die
bioethische Diskussion um das Klonen jedoch weit entfernt. Die
vorliegende Arbeit versucht hier weiterzuhelfen, ohne zu
beanspruchen, eine konsensfähige Bewertung des Klonens
hervorzubringen. Vielmehr wird die Zielsetzung verfolgt, Probleme,
die nach Einschätzung des Verfassers die Diskussion um das Klonen
belasten, so weit zu lösen, dass ein reflektierterer Umgang mit den
zur Diskussion stehenden Fragen möglich wird. Hierzu werden die
Argumente aus der Diskussion um das Klonen einer systematisch
gegliederten und methodologisch wohlüberlegten Prüfung unterzogen.