Pädagogische Berufsarbeit und Zufriedenheit - Schütz, Julia

Julia Schütz 

Pädagogische Berufsarbeit und Zufriedenheit

Eine bildungsbereichsübergreifende Studie

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Pädagogische Berufsarbeit und Zufriedenheit

Mit ihrer Studie zur pädagogischen Berufsarbeit und Zufriedenheit von Pädagogen liefert Julia Schütz erstmalig eine quantitative und segmentübergreifende Betrachtung der pädagogisch Tätigen in Deutschland. Sie befragt 424 Pädagogen der Elementarstufe, Sekundarstufe I und aus der Weiterbildung in Hessen und wertet die Ergebnisse kritisch aus. Der Zusammenhang von Zufriedenheit z.B. im Hinblick auf die eigenen Lebensumstände (Alter, Gehalt, Familienstand etc.) und dem Grad der kollektiven Professionalisierung des Bildungssegments stehen dabei im Fokus der Studie.

Im ersten Teil des Buches werden theoretische Grundlagen der Arbeitszufriedenheit und pädagogischen Zufriedenheitsforschung thematisiert, woran sich im zweiten Teil die Auswertung der empirischen Studie anschließt. Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten existieren im Zufriedenheitsurteil zwischen den Berufsgruppen und welche Rolle spielt dabei die Professionalisierung des Bildungssegments?


Produktinformation

  • Verlag: Bertelsmann, Bielefeld
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 240 S.
  • Seitenzahl: 240
  • Erwachsenenbildung und lebensbegleitendes Lernen (EBLBL) Bd.12
  • Best.Nr. des Verlages: 6001627
  • Deutsch
  • Abmessung: 242mm x 171mm x 15mm
  • Gewicht: 525g
  • ISBN-13: 9783763933358
  • ISBN-10: 3763933352
  • Best.Nr.: 26214014
Julia Schütz arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen eines Forschungsprojektes zur pädagogischen Erwerbsarbeit am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie ist als freiberufliche Dozentin der Erwachsenenbildung tätig

Leseprobe zu "Pädagogische Berufsarbeit und Zufriedenheit"

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Leseprobe zu "Pädagogische Berufsarbeit und Zufriedenheit"

1.1 Die Bedeutung pädagogischer Zufriedenheitsforschung für die Erziehungswissenschaften (Seite 22)

Die Erwerbsarbeit beansprucht neben der Freizeit den größten zeitlichen Raum im sozialen Leben eines Individuums und dient dem Menschen neben dem Erwerb von materiellen Gütern und Prestige auch zur persönlichen Entwicklung und zur Erweiterung der sozialen Kontakte. Während die Freizeit im pädagogischen Wissenskanon Anklang findet (vgl. Opaschowski 1970, 1983, 1994), wird Arbeit oftmals nur in Krisensituationen von der Erziehungswissenschaft thematisiert (vgl. Richter 2000). Die segmentübergreifende Erforschung der pädagogischen Berufsarbeit und Zufriedenheit stellt in der erziehungswissenschaftlichen Forschung ein Novum dar.
Die Analyse berufsbezogener Einstellungen unterstützt die Entwicklung einer Theorie über subjektive Anerkennungsstrukturen. Diese kann wiederum Hinweise auf weitere Aspekte pädagogischer Arbeit liefern, z.B. durch die Formulierung beruflicher Selbstbeschreibungen und Belastungsfaktoren. Berufliche Selbstbeschreibungen dienen nicht nur der Abgrenzung gegenüber anderen Berufsgruppen, sondern sind auch ein Medium, um Dritten oder der Öffentlichkeit gegenüber das professionelle Mandat und die berufliche Lizenz transparent zu machen (vgl. Nittel 2002, S. 137). Berufliche Selbstbeschreibungen machen deutlich, „was man tut“ und „warum man etwas tut“. Die in der vorliegenden Untersuchung erhobenen Aussagen zur Zufriedenheit der pädagogischen Fachkräfte tragen zur Vervollständigung der beruflichen Selbstbeschreibungen bei, indem sie Aufschluss darüber geben „wie man etwas tut“. Wie erleben die Berufsrollenträger ihre pädagogische Tätigkeit und welche Faktoren beeinflussen die eigene Zufriedenheit?
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