Seit dem "PISA-Schock" ist der geringe Bildungserfolg von
Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in Deutschland
ein bildungspolitisch und pädagogisch vieldiskutiertes Thema.
Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Bildungserfolg dieser Kinder
und einer gezielten Förderung ihrer Zweisprachigkeit? Warum sind
einige ethnische Gruppen offenbar erfolgreicher als andere? Wie
wirksam sind verschiedene Bildungsangebote zur sprachlichen
Förderung? Welche Desiderate und Perspektiven ergeben sich aus der
aktuellen Situation für Forschung und Entwicklung? Die Autorinnen
und Autoren des vorliegenden Bandes beleuchten diese
Fragestellungen ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen und
stellen Lösungsansätze vor.