Untersuchung zur Bestimmung von typischen Merkmalen des Image von Studienfächern
Wesentliche Merkmale des Image von Studienfächern werden anhand der
Fragen, wie schätzen die Studierenden die Tätigkeiten in ihrem
Studium ein, wie sehen sie das Prestige ihres zukünftigen Berufs
und wie beurteilen sie die Persönlichkeit der Studierenden ihres
Faches, erfasst.
In einer Ist-Standserhebung des Image bei 1465 Studierenden
verschiedener Studienfächer werden die Selbstbilder der Fächer
Elektrotechnik, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften ihren
Fremdbildern gegenübergestellt. Die Abweichung des Image als
Selbstbild von den Fremdbildern kennzeichnet dabei die Bandbreite
möglicher Falschvorstellungen, auf welche die Beratung von
Studierenden Bezug nehmen kann.
Falsche Erwartungen und Vorstellungen über Studieninhalte und
ungenügende Selbstkenntnis sind oft Ursache für mangelnde
Identifikation und Unzufriedenheit mit dem eigenen Studienfach und
sind daher mitverantwortlich für die hohe Studienabbrecherquote von
rund 26% in der Bundesrepublik Deutschland.
In der Arbeit wird diese Sachlage als Ausgangspunkt genommen, um
das Image von Studienfächern, definiert als die Gesamtheit aller
subjektiven Ansichten und Vorstellungen, die Studierende von ihrer
Umwelt haben, zu untersuchen. Wesentliche Merkmale des Image von
Studienfächern werden anhand der Fragen, wie schätzen die
Studierenden die Tätigkeiten in ihrem Studium ein, wie sehen sie
das Prestige ihres zukünftigen Berufs und wie beurteilen sie die
Persönlichkeit der Studierenden ihres Faches, erfasst.
In einer Ist-Standserhebung des Image bei 1465 Studierenden
verschiedener Studienfächer werden die Selbstbilder der Fächer
Elektrotechnik, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften ihren
Fremdbildern gegenübergestellt. Die Abweichung des Image als
Selbstbild von den Fremdbildern kennzeichnet dabei die Bandbreite
möglicher Falschvorstellungen, auf welche die Beratung von
Studierenden Bezug nehmen kann.
Nadja Pfuhl, geb. 1976, studierte Pädagogik an der Ludwig-Maximilians Universität München und promovierte anschließend an der Fakultät für Pädagogik der Universität der Bundeswehr München. Seit 2008 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Dortmund am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) verantwortlich für den Forschungsbereich Zentralabitur.
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