Kurztext Wenn wir in den Spiegel blicken, offenbart sich eine
wichtige Leistung unseres Gehirns: Wir erkennen uns selbst. Dieses
sog. Ichbewusstsein hat sich evolutionär entwickelt und bestimmt
unser alltägliches Verhalten und Zusammenleben. Mitgefühl,
Manipulation, Lebenserinnerungen und Zukunftsvisionen setzen diese
Fähigkeit voraus. Wie entwickelt sich das Ichbewusstsein bei
Kindern? Besitzen auch Tierarten ein Ichbewusstsein? Welche
Aktivitäten im Gehirn führen dazu, dass wir uns selbst erkennen?
Wie verändert sich das Bewusstsein, wenn diese Gehirnregionen
beschädigt sind? Wie ist die Fähigkeit, sich seiner Gedanken
bewusst zu sein, verknüpft mit dem Gedächtnis und unserem
Einfühlungsvermögen in das Denken und Handeln anderer Menschen? Auf
der Suche nach Antworten erfährt der Leser von spannenden
Forschungen mit dem Spiegeltest und bildgebenden Verfahren. In der
Primatenforschung, der Verhaltensbeobachtung von Kindern und in
Fallstudien von Patienten mit Hirnverletzungen zeigt sich, wie das
Ichbewusstsein entsteht und wie es beeinträchtigt werden kann. Ein
faszinierender Ausflug in die Entwicklungsgeschichte des
menschlichen Bewusstseins und seine Erforschung in
Neurowissenschaften und Psychologie. Inhalt Vorwort: Elmo, meine
Katze und der Spiegel . Das Gesicht im Spiegel . Menschenaffen, die
wissen, wer sie sind . Die Entstehung des Ich . Ich weiß, dass du
weißt: Theory of Mind . Vorgänge im Gehirn . Ich sehe mich .
Ichverlust . Wo das Ich und die Anderen zusammenkommen . Welche
Vorteile hat Ichbewusstsein?
Dean Falk, geboren 1944, ist Professorin für Anthropologie und Neurowissenschaftlerin an der Florida State University. Sie ist Autorin mehrerer Bücher über die menschliche Evolution und die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten bei Menschenaffen.
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