Erfolgreich bewerben bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, m. CD-ROM
SYSTEMVORAUSSETZUNGEN:
- Microsoft Windows® 2000 SP4, XP SP2, 2003
- Ab Pentium® III Prozessor oder Kompatible ab 500 MHz
- 256 MB Hauptspeicher
- Grafikauflösung mind. 1024 x 768, 16 Bit Farbtiefe
- 150 MB Festplattenspeicher
- CD-ROM Laufwerk
Wer an einer Karriere bei der Polizei, der Bundeswehr oder dem Zoll
interessiert ist, liegt mit diesem Ratgeber genau richtig. Lesen
Sie, welche Jobmöglichkeiten es gibt und wie Sie eine erfolgreiche
Bewerbung zusammenstellen können.
INHALTE:
- Alles über Jobmöglichkeiten, Auswahlverfahren,
Karrierewege.
- Auf welche Kompetenzen Wert gelegt wird.
- Wie Bewerber gewinnend auftreten.
- Informationen zum Studiengang Sicherheitsmanagement.
- Mit Anforderungs- und Funktionsprofilen, typischen Tests und
Fragenkatalogen.
- Interviews mit Personalverantwortlichen bei Polizei, Bundeswehr
und Zoll.
AUF DER CD-ROM:
- Tools und Muster
- Lebenslauf- und Bewerbungsfotogenerator
ONLINE-SERVICE
- Einmalig: Als Buchkäufer erhalten Sie eine kostenlose und
persönliche Online-Beratung durch den Experten!
Claus Peter Müller-Thurau, Diplom-Psychologe, ist seit vielen Jahren auf den Gebieten Potentialermittlung und -entwicklung von Mitarbeitern selbstständig tätig. Vorher war er Leiter der Personalentwicklung und Nachwuchsförderung im Axel Springer Verlag sowie geschäftsführender Gesellschafter der Personal- und Unternehmensberatung Selecteam GmbH in Hamburg.
Leseprobe zu "Erfolgreich bewerben bei Polizei, Bundeswehr und..."
Spätestens seit Boris Becker es uns gezeigt hat, wissen wir, dass man nicht nur körperlich, sondern vor allem auch psychisch fit sein muss, wenn man vorankommen möchte. Wie begründete der Tennisstar doch seine Siege? "Ich war mental gut drauf!" Das aber ist Grundlage für jede sportliche Höchstleistung sowie für den Einstieg in den gewünschten Beruf und die weitere erfolgreiche Laufbahn. Die richtige Haltung ist die halbe Miete.
Bei Polizei, Bundeswehr und Zoll gibt es Funktionsprofile, die ein sehr hohes Maß an körperlicher und seelischer Belastbarkeit sowie an geistiger Wachheit umfassen. Schließlich sind hier Situationen zu bewältigen, die in Büros, Autowerkstätten und Industriebetrieben so nicht vorkommen. Doch was hat es nun mit der bereits im Einstellungsauswahlverfahren geforderten Fitness und intellektuellen Aufgewecktheit auf sich? Aus der Psychologie wissen wir, dass das eine Frage der Veranlagung, aber ganz entscheidend auch eine Frage des Trainings ist. Demosthenes hatte einen Sprachfehler und beseitigte ihn, indem er sich Kieselsteine auf die Zunge legte und gegen die Brandung des Meeres anredete. Er wurde zum größten Rhetoriker der griechischen Antike. Die farbige Amerikanerin Wilma Rudolph war nach einer schweren Kinderlähmung behindert und sie siegte dennoch bei den Olympischen Spielen 1960 in allen drei Kurzstreckendisziplinen beim Laufen. Kurzum: Wer mit weichen Knien und feuchten Händen in eine Bewerbungssituation geht und dann durchfällt, ist meist schlecht vorbereitet. Verordnen Sie sich ein Selbsttraining, um nicht unnötig einzubrechen.
Denken Sie aber auch daran, dass die sturen "Testknechte" das Rennen nicht machen. Natürlich müssen Sie die Tests bestehen - punkten werden Sie aber vor allem, wenn Sie sich gut informiert zeigen und als Persönlichkeit überzeugen. Machen Sie beim Lesen dieses Buches also nicht vorzeitig schlapp. Immerhin geht es bei Ihrer Bewerbung um zukünftige Aufgaben, die eine gehörige Portion Beharrlichkeit erfordern - sowohl bei der Polizei als auch bei Bundeswehr und Zoll. Nehmen Sie diese Lektüre und das Auswahlverfahren als sportliche Herausforderung an. Der Erfolg beginnt im Kopf.
ACHTUNG: LERNEN MIT MASS "Bewerber sollten sich in jedem Fall gut vorbereiten, indem sie ähnliche Prüfungsaufgaben lösen. Außerdem sollten sie nicht bis tief in die Nacht lernen, sondern am Prüfungstag gut ausgeschlafen sein und sich dann ein vernünftiges Frühstück gönnen."
Professor Dr. Reimer Eggers, Hochschule der Polizei Hamburg BERUFLICHES SELBSTVERSTÄNDNIS: KEIN JOB WIE JEDER ANDERE Sie können alle Tests mit Bravour bestehen - wenn Sie keine oder falsche Vorstellungen vom Berufsbild haben, für das Sie sich interessieren, haben Sie keine Zukunft bei Polizei, Bundeswehr oder Zoll. Daher müssen Sie zum Beispiel wissen, dass das demokratisch legitimierte staatliche Gewaltmonopol zu den großen Errungenschaften in der politischen Geschichte der Nationen gehört. Es war für viele Völker ein weiter Weg bis zu einem gesellschaftlich geregelten Umgang mit Macht und Gewalt. Jeder Funktionsträger bei Polizei, Bundeswehr und Zoll muss sich bewusst sein, um welch hohes Rechtsgut es hier geht und daraus sein berufliches Selbstverständnis und Selbstwertgefühl ableiten. Immerhin gibt es ja auch Staaten wie Afghanistan oder Somalia, in denen zum Unglück der Bevölkerung das staatliche Gewaltmonopol kaum oder gar nicht existiert. Dort gilt dann nur das Recht der Stärkeren und Skrupellosen.
Da Polizisten, Soldaten und Zöllner die Einzigen im Land sind, die Gewalt ausüben dürfen, haben sie eine besondere Loyalitätspflicht gegenüber ihrem Dienstherrn und der Verfassung. Dies wird symbolisch beim Amtsantritt durch einen Dienst- beziehungsweise Amtseid zum Ausdruck gebracht. Für Bundesbeamte lautet die Eidesformel beispielsweise so: "Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und alle in der Bundesrepublik geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe."
Der Eid kann auch ohne die religiöse Beteuerung geleistet werden (§ 58 Abs. 2 BBG).
Staat und Gesellschaft wünschen sich aus guten Gründen solche Menschen in diesen Funktionen, denen klar ist, auf welche Aufgaben und Anforderungen sie sich mit ihrer Berufswahl einlassen. Machen Sie sich auch vorab bewusst, welche Vor- und Nachteile mit dieser Berufswahl verbunden sind.
Leseprobe zu "Erfolgreich bewerben bei Polizei, Bundeswehr und..."
Das Assessment-Center (Gruppensituationsverfahren) (S. 295-296)
Als Bewerber/in werden Sie darüber informiert, ob ein Assessment-Center (AC) im Rahmen des Auswahlverfahrens vorgesehen ist. Falls dies auf Sie zukommt, sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete und der potenzielle zukünftige Arbeitgeber erwartet das auch. Schließlich werden Sie auch später im Beruf nur erfolgreich sein, wenn Sie sich auf Bewährungssituationen hinreichend vorbereiten. Und ein Assessment-Center ist eine Bewährungssituation.
Doch worum geht es eigentlich genau? Die Assessment-Center-Methode (assessment = Einschätzung, Beurteilung) macht seit Jahren Furore und vielen Bewerberinnen und Bewerbern Angst und Bange. Sachlich betrachtet stellt das AC eine deutliche Erweiterung des üblichen eignungsdiagnostischen Repertoires dar, weil
- die Anforderungen für die zu besetzenden Positionen oder Ausbildungsgänge typisch sind, - Leistungs- und Verhaltensproben vor allem auch auf soziale Kompetenzen abzielen und - die Bewerber Belastungen ausgesetzt werden, die im Vorstellungsgespräch nicht simulierbar sind.
Viele Bewerberinnen und Bewerber machen sich das Leben schwer, weil sie das Assessment-Center als Bedrohung empfinden. Da der Erfolg im Kopf beginnt, sollte man sich aber zunächst klarmachen, dass die Einladung zu einem AC ein Kompliment ist. Immerhin wird hier ein erheblicher Aufwand betrieben und der gilt Interessenten, von denen man sich aufgrund ihrer Unterlagen oder bisher erzielten Testergebnisse etwas verspricht. Natürlich gibt es auch Verlierer, aber zu den Verlierern gehören meist diejenigen, die mit einer negativen Einstellung – „Das wird sowieso nichts!“ – in eine Bewährungssituation gehen.
Und was erwartet die Bewerberinnen und Bewerber in einem AC? Schauen Sie sich einmal die typischen Aufgaben an, mit denen Sie rechnen müssen. Natürlich gibt es im Interesse der Fairness bei der Bewerberauswahl eine Vielzahl von Variationen. Aber wer das Prinzip der Anforderungen begreift und geistig wach ist, wird erfolgreich sein.
Kurzvortrag: die 5-Punkte-Formel
Am Anfang steht meistens ein Kurzvortrag über ein Thema der eigenen Wahl – möglichst mit persönlichem Bezug – oder eine in der Gesellschaft geführte Debatte (Pro und Contra). Wer in ein Assessment-Center geht, ohne vorab darüber nachgedacht zu haben, handelt fahrlässig. Lampenfieber? Keine Sorge! Kaltschnäuzige Funktionsträger werden nicht gesucht.
Minuspunkte bekommt also nicht, wer einmal den Faden verliert, sondern nur, wer ihn nicht wiederfindet. Viele AC-Teilnehmer liefern bei ihren Präsentationen einen unappetitlichen Informationsbrei ab. Hier eine Empfehlung, wie sich eine Präsentation mit der 5-Punkte-Formel gut strukturieren lässt:
2 Marktplatz-Angebote für "Erfolgreich bewerben bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, m. CD-ROM" ab EUR 12,49
Zustand
Preis
Porto
Zahlung
Verkäufer
Rating
gebraucht; gut
12,49
2,22
PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20