20 perfekte Bewerbungen für die Ausbildungsplatzsuche, m. CD-ROM - Püttjer, Christian; Schnierda, Uwe

Christian Püttjer Uwe Schnierda 

20 perfekte Bewerbungen für die Ausbildungsplatzsuche, m. CD-ROM

Mit Insider-Kommentaren

Fotograf: Franke, Oliver; Scheidemann, Pat
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20 perfekte Bewerbungen für die Ausbildungsplatzsuche, m. CD-ROM

Um einen der begehrten Ausbildungsplätze zu bekommen, ist eine aussagekräftige Bewerbung unerlässlich. Gerade für Schulabgänger ist es dabei hilfreich, sich an den Unterlagen erfolgreicher Bewerber orientieren zu können.

Mithilfe zahlreicher Vorlagen zeigen Püttjer & Schnierda angehenden Auszubildenden in dieser Mappe, wie eine richtig gute Bewerbung aussieht. Die vorgestellten Bewerbungsunterlagen beinhalten Anschreiben, Lebensläufe, Fotos, Deckblätter und Motivationsseiten und orientieren sich an den am häufigsten geschlossenen Ausbildungsverträgen. Anhand vieler Infoteile und Checklisten kann so jeder Bewerber selbst eine perfekte Bewerbungsmappe erstellen.


Produktinformation

  • Verlag: Campus Verlag
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 111 S. m. Fotos.
  • Seitenzahl: 111
  • Deutsch
  • Abmessung: 300mm x 210mm x 12mm
  • Gewicht: 475g
  • ISBN-13: 9783593383958
  • ISBN-10: 3593383950
  • Best.Nr.: 22807022
Christian Püttjer arbeitet seit 1992 als Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Rhetorik. Seine Erfahrungen aus Seminaren und Einzelberatungen hat er gemeinsam mit seinem Kollegen Uwe Schnierda, angereichert durch viele Tipps und Übungen, in zahlreichen Ratgebern veröffentlicht.

Leseprobe zu "20 perfekte Bewerbungen für die Ausbildungsplatzsuche, m. CD-ROM"

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Leseprobe zu "20 perfekte Bewerbungen für die..."

Einleitung

Erfolg durch perfekte Unterlagen

Die Zeiten für Ausbildungsplatzsuchende sind hart, denn nicht für alle Bewerberinnen und Bewerber gibt es Ausbildungsplätze. Wer dann noch einen der heiß umworbenen Wunschberufe erlernen möchte, wird mit einer Vielzahl von Mitbewerbern konkurrieren müssen. Hinzu kommt auch noch, dass es sich viele Ausbildungsplatzsuchende selber schwer machen: Sie wissen nicht, worauf es bei einer Bewerbung ankommt, sie haben Schwierigkeiten, ihre Stärken überzeugend darzustellen, und sie können ihre Motivation für einen bestimmten Ausbildungsplatz nicht schriftlich begründen.

Bewerbungskunde aus der Praxis

Dass sich Ausbildungsplatzsuchende oftmals überfordert fühlen, ist für uns kein Wunder, denn das Fach Bewerbungskunde gibt es in der Schule leider nicht. Und die Tipps so mancher Lehrer oder Eltern sind auch nicht immer praxistauglich. Wir führen in unserer Beratungspraxis seit langer Zeit Bewerbungstrainings durch. Dadurch wissen wir, dass die meisten Bewerber wesentlich mehr zu bieten haben, als sie sagen oder auf den ersten Blick erkennen lassen. Ganz gleich ob Schulabgänger, Studienabbrecher oder Ausbildungsplatzwechsler: Sie alle haben etwas zu bieten! Und wir werden Ihnen zeigen, wie sich Ihre individuellen Talente und Stärken im Anschreiben und im Lebenslauf deutlich sichtbar machen lassen!

Muster bieten Orientierung

Ausbildungsplatzsuchende äußern uns gegenüber immer wieder den Wunsch nach Vorlagen, an denen sie sich bei der Ausarbeitung ihrer schriftlichen Bewerbung orientieren können. Daher haben wir Ihnen in diesem Ratgeber 20 erstklassige Bewerbungsmuster erfolgreicher Ausbildungsplatzsuchender zusammengestellt. Sie finden in dieser Mappe

unterschiedliche Layouts für eine ansprechende Gestaltung Ihrer Bewerbungsunterlagen,

aussagekräftige Anschreiben mit zupackenden und aktiven Formulierungen,

überzeugend aufgebaute Lebensläufe, die Interesse wecken,

Deckblätter, die echte Hingucker sind und

Motivationsseiten, die Ihre Vorarbeit bei der Berufswahl und Ihre Stärken und Talente noch einmal auf einen Blick sichtbar machen.

Lassen Sie sich von den 20 vorgestellten Musterbewerbungen inspirieren. Orientieren Sie sich an den Beispielen erfolgreicher Ausbildungsplatzsuchender, und holen Sie sich Anregungen und Ideen für Ihre schriftliche Bewerbung. Um Ihre eigene Bewerbungsmappe individuell auszuarbeiten, finden Sie am Ende dieses Ratgebers zahlreiche Checklisten. So können Sie nachvollziehen, anhand welcher Regeln die erfolgreichen Bewerbungen erstellt wurden, und die Checklisten nutzen, um Ihre Unterlagen Schritt für Schritt zu verbessern.

Profil-Methode

Bewerben mit der Püttjer & Schnierda-Profil-Methode

Gesichtslose Bewerber, deren Unterlagen nichtssagend und deren Kenntnisse austauschbar erscheinen, machen es sich und den Firmen unnötig schwer, zueinander zu finden. Machen Sie es besser: Sie werden sich bei der Ausbildungsplatzsuche mehr Gehör verschaffen, wenn Sie Ihr Profil vermitteln können.

Die Profil-Methode, die wir dazu in unserer über 15-jährigen Beratungspraxis entwickelt haben, hat schon vielen Bewerbern zu mehr Erfolg verholfen.
(www.karriereakademie.de)

Drei Kernelemente kennzeichnen die Profil-Methode: Punkten Sie mit einer passgenauen Bewerbung, vermitteln Sie Ihre Stärken, und treten Sie glaubwürdig auf.

1. Passgenauigkeit

Je besser Sie in Ihrer Bewerbung auf die Anforderungen des Ausbildungsberufes eingehen, desto höher ist Ihre Erfolgsquote. Machen Sie sich den Blick der Ausbildungsverantwortlichen zu eigen. Argumentieren Sie von den Anforderungen des Ausbildungsplatzes her. So wird Ihre Bewerbung passgenau.

2. Stärkenorientierung

Niemand lässt sich durch Krisen- und Problemschilderungen von etwas überzeugen - auch die Ausbildungsbetriebe nicht! Erwähnen Sie deshalb nicht, was schlecht gelaufen ist, sondern stellen Sie Ihre Vorzüge in den Mittelpunkt Ihrer Bewerbung. So werden Ihre Stärken sichtbar.

3. Glaubwürdigkeit

Verbiegen Sie sich nicht im Bewerbungsverfahren, Ihre Persönlichkeit ist gefragt! Verstecken Sie sich nicht hinter Leerfloskeln und abstrakten Formulierungen, liefern Sie stattdessen nachvollziehbare Beispiele, die Ihre Bewerbung mit Leben füllen. So gewinnen Sie Glaubwürdigkeit.

Alle im Campus Verlag erschienenen Bücher von Püttjer & Schnierda basieren auf der Profil-Methode. Nutzen auch Sie unser Wissen. Erfahren Sie in dieser Bewerbungsmappe, wie Sie Schritt für Schritt Ihr eigenes Profil ausbauen und vermitteln können.

Was steht zwischen den Zeilen?

Den meisten Ausbildungsplatzsuchenden ist leider unbekannt, wie ihre Bewerbungsmappen ausgewertet werden, wie sich die entscheidenden Pluspunkte sammeln lassen und welche Fehler zum vorzeitigen Ausscheiden aus dem Bewerberrennen führen. Deshalb werden wir Ihnen anhand zahlreicher Beispiele, Tipps und Hinweise klarmachen, worauf es den Ausbildungsverantwortlichen in den Firmen ankommt.

Werden Sie konkret

Hinter jeder einzelnen der nun folgenden 20 Beispielbewerbungen steht eine individuelle Bewerberpersönlichkeit mit ganz speziellen Stärken. Geben auch Sie sich in Ihrem Anschreiben, Ihrem Lebenslauf und gegebenenfalls Ihrer Motivationsseite ein individuelles Profil. Dies wird Ihnen gelingen, indem Sie konkrete Einstellungsargumente liefern: Beschreiben Sie, was Sie interessiert, stellen Sie dar, womit Sie sich in Ihrer Freizeit beschäftigen, und erklären Sie nachvollziehbar, warum Sie sich gerade um diesen Ausbildungsberuf bewerben. Diese Vorgehensweise verlangt zwar einiges an Anstrengungen von Ihnen, dafür heben Sie sich auf diese Weise aber wohltuend von der grauen Masse der Bewerber ab. So werden Sie zum gefragten Wunschkandidaten, der weiß, was er will.

Ihre Persönlichkeit ist gefragt

Bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden kommt es den Firmen neben dem fachlichen Interesse am Ausbildungsberuf insbesondere auch auf die Persönlichkeit der Bewerber an. Gesucht werden Auszubildende, die lernbereit, selbstständig, leistungsbereit, teamfähig, zuverlässig und auch kritikfähig sind. Es ist für die Firmen gar nicht so leicht festzustellen, ob die Bewerber über diese Eigenschaften auch wirklich verfügen. Zur ersten Klärung dieser Frage werden deshalb bereits die Bewerbungsunterlagen herangezogen. Hat sich beispielsweise ein Ausbildungsplatzbewerber PC-Kenntnisse selbst angeeignet, wird die Frage nach seiner Lernbereitschaft positiv bewertet werden. Wer zusätzlich zum Pflichtpraktikum in der Schule noch ein freiwilliges Praktikum vorweisen kann, liefert damit einen Beleg für seine Fähigkeit zum selbstständigen Handeln. Und wer in seiner Freizeit Zeitungen austrägt oder Nachhilfe gibt, gilt zweifelsohne als besonders leistungsbereit.

Die Sprache der Firmen

Wir wissen, dass es gar nicht so leicht ist, die eigenen Vorstellungen, Kenntnisse und Stärken in die "Sprache der Firmen" zu übersetzen. Daher erklären und vermitteln wir in unseren Bewerbungstrainings Ausbildungsplatzsuchenden, wie sie ihre Unterlagen so aufbereiten können, dass die gewünschten Persönlichkeitsmerkmale deutlich werden. Profitieren Sie von unseren praxiserprobten Tipps, indem Sie sich die folgenden 20 Bewerbungen gründlich ansehen und auswerten.

Leseprobe zu "20 perfekte Bewerbungen für die..."

Bewerbungsfoto – Sammeln Sie Sympathiepunkte (S. 100-101)

Werbung in eigener Sache Passt der Bewerber zum Beruf und zur Firma?

Seit dem Jahr 2006 gilt in Deutschland das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das Firmen unter anderem verbietet, von Bewerbern Fotos zu verlangen. Weiterhin ist aber erlaubt, Bewerbungsunterlagen freiwillig ein Foto beizulegen. Und dies sollten Sie unserer Meinung nach auch tun. Schließlich liefern Sie mit dem Foto einen ersten persönlichen Eindruck von sich und antworten auf die Frage des Unternehmens: „Wollen wir sie oder ihn hier jeden Tag in der Firma sehen?"

Investieren Sie in Ihre Zukunft
Verwenden Sie auf keinen Fall Automatenfotos, sondern lassen Sie die Aufnahmen in einem guten Fotostudio machen. Wichtig: Bewerbungsfotos sind auch keine Passfotos! Achten Sie also darauf, Porträtaufnahmen anfertigen zu lassen, auf denen man nicht nur Ihren Kopf, sondern auch Ihre Schultern sieht. Ein Bewerbungsfoto sollte stets einen realistischen Eindruck des Bewerbers vermitteln. Es sollte deshalb immer in Farbe und vor allem aktuell sein. Zeigen Sie den Ausbildungsfirmen mit einem professionellen Foto, dass Ihnen Ihre berufliche Zukunft etwas wert ist.

Werbung in eigener Sache
Mit Ihrem Foto müssen Sie erreichen, dass Sie bei dem Betrachter im Unternehmen Sympathie hervorrufen. Düstere „Fahndungsfotos", auf denen der Bewerber mit starrem Blick ins Leere schaut, wirken hier eher abschreckend. Aber auch ein Urlaubsschnappschuss mit einem beschwingten Bewerber im Freizeitdress ist hier fehl am Platz. Achten Sie auf seriöse Kleidung und einen guten Haarschnitt. Ein leichtes Lächeln lässt erkennen, dass Sie sich auf die Ausbildung und die neuen Kollegen freuen. Ein heller Hintergrund und eine gute Ausleuchtung lassen das ganze Foto gleich viel freundlicher wirken. Betrachten Sie Ihr Bewerbungsfoto als geschickte

Passt der Bewerber zum Beruf und zur Firma?
Zur geschickten Werbung gehört auch, sich auf dem Bild so zu präsentieren, dass es zur Firma passt. Eine angehende Bankkauffrau sollte deshalb in dezenter Businesskleidung zu sehen sein, und ein zukünftiger Hotelkaufmann muss auch mit seiner Kleidung zeigen, dass er gut in einem Hotel an der Rezeption bestehen kann. Bei beiden würde ein Nasenpiercing oder ein Tattoo wohl eher abschreckend wirken. Im Handwerk, aber auch bei Werbeagenturen oder in der Medienbranche ist man hier in der Regel etwas großzügiger. Wie Mitarbeiter verschiedener Firmen und Branchen auftreten oder gekleidet sind, sehen Sie in Broschüren, Verkaufsprospekten oder Werbematerialien der entsprechenden Firmen und natürlich auf den diversen Branchenmessen. Daran können Sie sich orientieren.

Checkliste für Ihr Bewerbungsfoto

- Den Firmen ist es gesetzlich seit dem Jahr 2006 (AGG) untersagt, von Bewerbern Fotos zu verlangen. Es ist Bewerbern aber weiterhin erlaubt, Fotos mitzusenden, was wir auch ausdrücklich empfehlen.
- Ist Ihr Bewerbungsfoto von guter Qualität? Haben Sie ein Farbfoto anfertigen lassen?
- Ist das Foto aktuell, sehen Sie heute noch so aus (Brille, Haarschnitt, Bart)?
- Passt Ihr Auftritt auf dem Foto zum gewünschten Ausbildungsberuf?
- Ist die gewählte Kleidung stimmig (Business-Outfit für Büroberufe, gepflegte Freizeitkleidung für handwerkliche Berufe)?
- Hat der Fotograf ein Porträtfoto angefertigt (ein Teil der Schultern ist zu sehen)?
- Ist das Foto groß genug (etwas größer als ein Passfoto)?
- Sind Sie auf dem Foto gut ausgeleuchtet?
- Ist der Fotohintergrund hell genug?

Inhaltsangabe

Erfolg durch perfekte Unterlagen

- Bewerben mit der Püttjer & Schnierda-Profil-Methode

- Was steht zwischen den Zeilen?

- Beispielbewerbungen: Was Sie von anderen lernen können

- Bewerbung 1: Ausbildungsplatz Kauffrau für Bürokommunikation

- Bewerbung 2: Ausbildungsplatz Kfz-Mechatroniker

- Bewerbung 3: Ausbildungsplatz Kauffrau im Einzelhandel

- Bewerbung 4: Ausbildungsplatz Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

- Bewerbung 5: Ausbildungsplatz Friseurin

- Bewerbung 6: Ausbildungsplatz Zahnmedizinische Fachangestellte

- Bewerbung 7: Ausbildungsplatz Tischler

- Bewerbung 8: Ausbildungsplatz Verkäuferin

- Bewerbung 9: Ausbildungsplatz Kauffrau im Groß- und Außenhandel

- Bewerbung 10: Ausbildungsplatz Gärtner

- Bewerbung 11: Ausbildungsplatz Industriemechanikerin

- Bewerbung 12: Ausbildungsplatz Fachinformatiker

- Bewerbung 13: Ausbildungsplatz Restaurantfachfrau

- Bewerbung 14: Ausbildungsplatz Bürokauffrau

- Bewerbung 15: Ausbildungsplatz Hotelfachmann

- Bewerbung 16: Ausbildungsplatz Bankkaufmann

- Bewerbung 17: Ausbildungsplatz Koch

- Bewerbung 18: Ausbildungsplatz Arzthelferin

- Bewerbung 19: Ausbildungsplatz Steuerfachangestellte

- Bewerbung 20: Ausbildungsplatz Industriekauffrau

- Informationssuche - Machen Sie sich mit dem Ausbildungsberuf vertraut

- Checkliste für Ihre Informationssuche

- Ausbildungsplatzsuche - So finden Sie eine Ausbildungsfirma

- Checkliste für Ihre Ausbildungsplatzsuche

- Anschreiben - Vermitteln Sie Ihre Stärken

- Checkliste für Ihr Anschreiben

- Lebenslauf - Alles auf einen Blick

- Checkliste für Ihren Lebenslauf

- Bewerbungsfoto - Sammeln Sie Sympathiepunkte

- Checkliste für Ihr Bewerbungsfoto

- Motivationsseite - So punkten Sie zusätzlich

- Checkliste für Ihre Motivationsseite

- Zusammenstellung und Versand der Bewerbungsmappe

- Checkliste für die Zusammenstellung und den Versand

- Sonderfall: Die E-Mail-Bewerbung

- Checkliste für Ihre E-Mail-Bewerbung

- Ziel: Ausbildungsplatz

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