Was hat Joseph Beuys (1921-1986) mit Rudi Dutschkes Badewanne zu
schaffen? Warum half ihm Honig auf dem Kopf beim Denken? Was hat er
ausgerechnet mit Ignatius von Loyola am Hut? Und apropos Hut: Ist
der eine Art Prothese? Oder Reverenz an den legendären Gangster
John Dillinger? Das von Harald Szeemann herausgegebene
»Beuysnobiscum« versammelt erläuternde Beiträge zu Begriffen und
Personen, Visionen und Mythen, die in Joseph Beuys' Werk und
Denken eine zentrale Rolle spielen. Ausgewiesene Kenner des
Aktionskünstlers, Plastikers und Bildhauers garantieren das
lexikalische Vergnügen dieser kleinen Enzyklopädie, deren mit
Abstand kürzester Eintrag sich unter »G« wie »Genialität« findet.
Denn, so Beuys: »Die einzige Genialität, die ich besitze, ist die,
dass ich mich mit dem Druck der Zeit bewege, während andere sich
dagegen bewegen.«
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