Das kleine Dangerous Book for Boys. Was man wissen muss - Iggulden, Conn; Iggulden, Hal
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Conn Iggulden Hal Iggulden 

Das kleine Dangerous Book for Boys. Was man wissen muss

Aus d. Engl. v. Martin Kliche
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Das kleine Dangerous Book for Boys. Was man wissen muss

Viele neue Tipps & Tricks für einen abenteuerlichen Sommer

Wenn es je ein Buch gab, das Kinder dazu gebracht hat, den Fernseher auszuschalten, dann ist es zweifellos das 'Dangerous Book for Boys'. Für unterwegs und zwischendurch haben dieselben Autoren nun alles, was junge Abenteurer wissen müssen, in einem kleinen handlichen Band zusammengefasst: In kurzen, unterhaltsamen Artikeln erfahren Neugierige auf über 300 Seiten alles Wissenswerte über das Sonnensystem, berühmte Freiheitskämpfer, das Zeitalter der Piraten und vieles sehr. Und gleich zum Ausprobieren stellen die beiden die tollsten Papierflieger der Welt, superknifflige Fußballtricks und die besten Code-Knacker-Geheimtipps aller Zeiten vor. Mit 'Das kleine Dangerous Book for Boys' hat man immer alles dabei, was man als Junge wissen muss.

Spannende Geschichten, Wissenswertes und Tipps und Tricks für ein Leben voller Abenteuer.

"Ein Bestseller zeigt Männern, wo es langgeht: mit Hirn und handwerklichem Geschick zurück in die Kindheit." Focus

"Ein super Buch!" hr-fernsehen

"Mit dem 'Dangerous Book for Boys' liegt nun ein wunderschön aufgemachtes Handbuch für abenteuerlustige Väter und Söhne vor. (...) Und eines ist sicher: die Schwestern der Söhne werden das Buch ebenfalls lesen." Frankfurter Rundschau


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 309 S. m. meist farb. Abb.
  • Seitenzahl: 320
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 128mm x 33mm
  • Gewicht: 468g
  • ISBN-13: 9783570137321
  • ISBN-10: 3570137325
  • Best.Nr.: 25574286
"Ein Bestseller zeigt Männern, wo es langgeht: mit Hirn und handwerklichem Geschick zurück in die Kindheit." Focus"Ein super Buch!" hr-fernsehen"Mit dem 'Dangerous Book for Boys' liegt nun ein wunderschön aufgemachtes Handbuch für abenteuerlustige Väter und Söhne vor. (...) Und eines ist sicher: die Schwestern der Söhne werden das Buch ebenfalls lesen." Frankfurter Rundschau

"Mit dem 'Dangerous Book for Boys' liegt nun ein wunderschön aufgemachtes Handbuch für abenteuerlustige Väter und Söhne vor. (...) Und eines ist sicher: die Schwestern der Söhne werden das Buch ebenfalls lesen."

"Ein Bestseller zeigt Männern, wo es langgeht: mit Hirn und handwerklichem Geschick zurück in die Kindheit." Focus"Ein super Buch!" hr-fernsehen"Mit dem 'Dangerous Book for Boys' liegt nun ein wunderschön aufgemachtes Handbuch für abenteuerlustige Väter und Söhne vor. (...) Und eines ist sicher: die Schwestern der Söhne werden das Buch ebenfalls lesen." Frankfurter Rundschau
Conn Iggulden unterrichtete Englisch an der Universität von London und arbeitete sieben Jahre als Lehrer, bevor er schließlich mit dem Schreiben historischer Abenteuerromane begann. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen im englischen Hertfordshire.

Leseprobe zu "Das kleine Dangerous Book for Boys. Was man..."

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Leseprobe zu "Das kleine Dangerous Book for Boys. Was man..."

Über Piraten sind unzählige Geschichten geschrieben worden. Am bekanntesten ist wahrscheinlich der Roman "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson (1850 - 1894), der von dem berüchtigten Käpten Flint und dessen Schiffskoch Long John Silver berichtet. Auch Käpten Vallo, genannt "der Rote Korsar", und Käpten Jack Sparrow sind bekannte Piraten. Ihnen allen ist jedoch gemeinsam, niemals gelebt zu haben. Sie sind Erfindungen von Schriftstellern und Drehbuchautoren.

Es gibt natürlich auch einige Piraten, die tatsächlich gelebt haben, wie etwa Sir Francis Drake oder Henry Morgan. Piraten waren keineswegs immer nur Räuber, die Schiffe kaperten, um reich zu werden. Sehr oft waren sie Freibeuter, die von Königen oder Städten sogenannte Kaperbriefe erhielten, die ihnen erlaubten, die Schiffe bestimmter Länder zu überfallen. Immer wieder wurden Seeräuber auch von Kriegsgegnern als Unterstützung ihrer eigenen Seestreitkräfte verpflichtet.

DIE VITALIENBRÜDER Im Jahr 1388 wurde die dänische Königin Margarethe I. (1353-1412) auch zur Königin von Norwegen gekrönt. Ihr Ziel war es jedoch, auch noch Königin von Schweden zu werden, um so ein skandinavisches Großreich zu gründen. In Schweden regierte jedoch Albrecht von Mecklenburg (1338-1412), der im Land nicht besonders beliebt war. Margarethe gelang es, viele Adelige in Schweden davon zu überzeugen, dass sie Schweden besser regieren könne als Albrecht. Als der schwedische Adel sie zur Königin krönen wollte, stellte sich Albrecht ihr mit einem Heer entgegen. Die Schlacht fand am 24. Februar 1389 bei Falköping statt und endete mit einer Niederlage Albrechts, der zusammen mit seinem Sohn gefangen genommen wurde. Margarethe versprach ihm die Freilassung, sobald er auf den schwedischen Thron verzichtete. Inzwischen hatte sie ohnehin fast ganz Schweden erobert. Nur die Hauptstadt Stockholm hielt zu Albrecht und gab trotz der Belagerung nicht auf. Die Verwandten von Albrecht in Rostock und Wismar hatten nicht die militärischen Mittel, um den schwedischen König zu befreien oder vor Stockholm gegen die Belagerer zu kämpfen. Aber sie suchten nach einer Möglichkeit, Stockholm zu unterstützen und Dänemark zu schaden. Da fiel den Herzögen von Mecklenburg ein, dass auf der Ostsee einige Piraten ihr Unwesen trieben. Es gelang den Herzögen, Kontakt mit ihnen aufzunehmen und sie für den Plan zu gewinnen, dänische Schiffe zu kapern und Stockholm mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Piraten wurden um 1390 mit allem ausgerüstet, was sie für ihre Aufgabe benötigten. Sie erhielten Kaperbriefe, die es ihnen ermöglichten, ihre Beute in vielen Häfen zu verkaufen.

Diese Idee war sehr erfolgreich. In kürzester Zeit segelte eine ganze Flotte von Piratenschiffen über die Ostsee und kaperte dänische Schiffe. Einen Teil der Beute lieferten sie tatsächlich in Stockholm ab. Da Lebensmittel damals auch Vitalien hießen, wurden die Seeräuber bald "Vitalienbrüder" genannt. Unter ihnen befanden sich auch einige Adelige und Bürger, die meisten Piraten aber waren gewöhnliche Diebe, die die günstige Gelegenheit nutzen wollten, um reich zu werden. Auch hielten sich nicht alle Seeräuber an den Auftrag, nur dänische Schiffe zu entern. Versprach die Kogge eines anderen Landes oder einer anderen Stadt gute Beute, gingen sie kurz entschlossen zum Angriff über. Die geraubten Waren brachten sie anschließend nach Wisby, der Hauptstadt der Insel Gotland, um sie dort zu verkaufen oder einzutauschen. Wisby gewährte vielen Piraten auch im Winter Unterschlupf. Je länger die Belagerung Stockholms dauerte, umso rücksichtsloser brachten die Piraten Schiffe auf. Als nun auch noch die Dänen Seeräuber anheuerten, die ihrerseits Schiffe der Mecklenburger überfallen sollten, griff die Hanse in den Konflikt ein. Denn immer häufiger wurden Handelskoggen der Hansestädte Lübeck, Hamburg und Bremen Opfer der Vitalienbrüder und anderer Piraten. Die Preise für manche Waren, etwa für Salz und Heringe, stiegen dramatisch an.

Schließlich gelang es Vertretern der Hanse, die dänische Königin davon zu überzeugen, Albrecht und seinen Sohn Erich freizulassen, der im Gegenzug auf den Thron verzichten musste. Als der Vertrag 1395 unterzeichnet war, wurden die zweifelhaften Dienste der Vitalienbrüder nicht mehr benötigt. Stockholm lenkte ein und brauchte nicht mehr von See her versorgt zu werden. Wismar und Rostock zogen ihre Kaperbriefe zurück und schickten sogar Schiffe los, um die Seeräuber zu bekämpfen. Die Hanse hoffte daher, bald wieder ungestört mit ihren Schiffen Handel treiben zu können. Doch das stellte sich schnell als großer Irrtum heraus. Als die Vitalienbrüder merkten, dass es auf der Ostsee immer schwieriger wurde, gute Beute zu machen, suchten sie sich andere Reviere. Einige versuchten es in Norwegen, andere in Spanien und Finnland, wo sie kleine Küstenstädte überfielen. Vier Piratenkapitäne entschieden sich für die Nordsee: Gödeke Michel, Magister Wygbold, Hennig Wichmann und der besonders gefürchtete Klaus Störtebeker. Über ihn hat sich 1394 bereits König Heinrich IV. von England in einem Schriftstück beschwert, da Störtebeker mehrere englische Schiffe überfallen und gestohlen hat.

DIE LIKEDEELER Woher Klaus Störtebeker und die anderen Kapitäne stammten, ist unbekannt. Ihre Spuren verlieren sich im Dunkeln. Fest steht aber, dass sie erfahrene und trinkfeste Seeleute waren, die mit dem Schwert ebenso umgehen konnten wie mit einem Schiffsgeschütz. Störtebeker bedeutet "Stürzebecher", er war also jemand, der sehr viel trinken konnte. Sein richtiger Name ist nicht bekannt.

Die Nordsee wurde ab 1395 zu einem idealen Jagdrevier für die vier Piratenkapitäne und ihre Mannschaften. Zum einen fuhren hier viele Koggen der Hanse, vor allem Schiffe aus Hamburg und Bremen. Zum anderen gab es in Ostfriesland mehrere Häuptlinge, die mutige Kämpfer für ihre Kriege benötigten und die die "Hamburger Pfeffersäcke" nicht sehr mochten. Keine ostfriesische Stadt war Mitglied der Hanse. Dafür besaß das Land viele Buchten und kleine Häfen, die ausgezeichnete Verstecke für die Piratenschiffe waren. Die friesischen Häuptlinge und die Seeräuber wurden sich schnell einig. Die Häuptlinge gewährten ihnen Schutz, während die Piraten für sie kämpften und ihnen einen Teil der Beute überließen. Da die Kapitäne die restliche Beute mit ihren Mannschaften gerecht aufteilten, wurden sie bald nicht mehr Vitalienbrüder, sondern Likedeeler, also "Gleichteiler", genannt.

Klaus Störtebeker und Gödeke Michel wurden von dem Häuptling Widzel tom Brok aufgenommen, der große Teile Ostfrieslands beherrschte. In Marienhafe, einem Dorf an einer tief ins Land reichenden Bucht mit einer mächtigen Kirche, fanden die Seeräuber ein geeignetes Quartier. Die Kirche war festungsartig gebaut und leicht zu verteidigen.

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Über Piraten sind unzählige Geschichten geschrieben worden. Am bekanntesten ist wahrscheinlich der Roman "Die Schatzinsel" von Robert Louis Stevenson (1850 - 1894), der von dem berüchtigten Käpten Flint und dessen Schiffskoch Long John Silver berichtet. Auch Käpten Vallo, genannt "der Rote Korsar", und Käpten Jack Sparrow sind bekannte Piraten. Ihnen allen ist jedoch gemeinsam, niemals gelebt zu haben. Sie sind Erfindungen von Schriftstellern und Drehbuchautoren.

Es gibt natürlich auch einige Piraten, die tatsächlich gelebt haben, wie etwa Sir Francis Drake oder Henry Morgan. Piraten waren keineswegs immer nur Räuber, die Schiffe kaperten, um reich zu werden. Sehr oft waren sie Freibeuter, die von Königen oder Städten sogenannte Kaperbriefe erhielten, die ihnen erlaubten, die Schiffe bestimmter Länder zu überfallen. Immer wieder wurden Seeräuber auch von Kriegsgegnern als Unterstützung ihrer eigenen Seestreitkräfte verpflichtet.

DIE VITALIENBRÜDER Im Jahr 1388 wurde die dänische Königin Margarethe I. (1353-1412) auch zur Königin von Norwegen gekrönt. Ihr Ziel war es jedoch, auch noch Königin von Schweden zu werden, um so ein skandinavisches Großreich zu gründen. In Schweden regierte jedoch Albrecht von Mecklenburg (1338-1412), der im Land nicht besonders beliebt war. Margarethe gelang es, viele Adelige in Schweden davon zu überzeugen, dass sie Schweden besser regieren könne als Albrecht. Als der schwedische Adel sie zur Königin krönen wollte, stellte sich Albrecht ihr mit einem Heer entgegen. Die Schlacht fand am 24. Februar 1389 bei Falköping statt und endete mit einer Niederlage Albrechts, der zusammen mit seinem Sohn gefangen genommen wurde. Margarethe versprach ihm die Freilassung, sobald er auf den schwedischen Thron verzichtete. Inzwischen hatte sie ohnehin fast ganz Schweden erobert. Nur die Hauptstadt Stockholm hielt zu Albrecht und gab trotz der Belagerung nicht auf. Die Verwandten von Albrecht in Rostock und Wismar hatten nicht die militärischen Mittel, um den schwedischen König zu befreien oder vor Stockholm gegen die Belagerer zu kämpfen. Aber sie suchten nach einer Möglichkeit, Stockholm zu unterstützen und Dänemark zu schaden. Da fiel den Herzögen von Mecklenburg ein, dass auf der Ostsee einige Piraten ihr Unwesen trieben. Es gelang den Herzögen, Kontakt mit ihnen aufzunehmen und sie für den Plan zu gewinnen, dänische Schiffe zu kapern und Stockholm mit Lebensmitteln zu versorgen. Die Piraten wurden um 1390 mit allem ausgerüstet, was sie für ihre Aufgabe benötigten. Sie erhielten Kaperbriefe, die es ihnen ermöglichten, ihre Beute in vielen Häfen zu verkaufen.

Diese Idee war sehr erfolgreich. In kürzester Zeit segelte eine ganze Flotte von Piratenschiffen über die Ostsee und kaperte dänische Schiffe. Einen Teil der Beute lieferten sie tatsächlich in Stockholm ab. Da Lebensmittel damals auch Vitalien hießen, wurden die Seeräuber bald "Vitalienbrüder" genannt. Unter ihnen befanden sich auch einige Adelige und Bürger, die meisten Piraten aber waren gewöhnliche Diebe, die die günstige Gelegenheit nutzen wollten, um reich zu werden. Auch hielten sich nicht alle Seeräuber an den Auftrag, nur dänische Schiffe zu entern. Versprach die Kogge eines anderen Landes oder einer anderen Stadt gute Beute, gingen sie kurz entschlossen zum Angriff über. Die geraubten Waren brachten sie anschließend nach Wisby, der Hauptstadt der Insel Gotland, um sie dort zu verkaufen oder einzutauschen. Wisby gewährte vielen Piraten auch im Winter Unterschlupf. Je länger die Belagerung Stockholms dauerte, umso rücksichtsloser brachten die Piraten Schiffe auf. Als nun auch noch die Dänen Seeräuber anheuerten, die ihrerseits Schiffe der Mecklenburger überfallen sollten, griff die Hanse in den Konflikt ein. Denn immer häufiger wurden Handelskoggen der Hansestädte Lübeck, Hamburg und Bremen Opfer der Vitalienbrüder und anderer Piraten. Die Preise für manche Waren, etwa für Salz und Heringe, stiegen dramatisch an.

Schließlich gelang es Vertretern der Hanse, die dänische Königin davon zu überzeugen, Albrecht und seinen Sohn Erich freizulassen, der im Gegenzug auf den Thron verzichten musste. Als der Vertrag 1395 unterzeichnet war, wurden die zweifelhaften Dienste der Vitalienbrüder nicht mehr benötigt. Stockholm lenkte ein und brauchte nicht mehr von See her versorgt zu werden. Wismar und Rostock zogen ihre Kaperbriefe zurück und schickten sogar Schiffe los, um die Seeräuber zu bekämpfen. Die Hanse hoffte daher, bald wieder ungestört mit ihren Schiffen Handel treiben zu können. Doch das stellte sich schnell als großer Irrtum heraus. Als die Vitalienbrüder merkten, dass es auf der Ostsee immer schwieriger wurde, gute Beute zu machen, suchten sie sich andere Reviere. Einige versuchten es in Norwegen, andere in Spanien und Finnland, wo sie kleine Küstenstädte überfielen. Vier Piratenkapitäne entschieden sich für die Nordsee: Gödeke Michel, Magister Wygbold, Hennig Wichmann und der besonders gefürchtete Klaus Störtebeker. Über ihn hat sich 1394 bereits König Heinrich IV. von England in einem Schriftstück beschwert, da Störtebeker mehrere englische Schiffe überfallen und gestohlen hat.

DIE LIKEDEELER Woher Klaus Störtebeker und die anderen Kapitäne stammten, ist unbekannt. Ihre Spuren verlieren sich im Dunkeln. Fest steht aber, dass sie erfahrene und trinkfeste Seeleute waren, die mit dem Schwert ebenso umgehen konnten wie mit einem Schiffsgeschütz. Störtebeker bedeutet "Stürzebecher", er war also jemand, der sehr viel trinken konnte. Sein richtiger Name ist nicht bekannt.

Die Nordsee wurde ab 1395 zu einem idealen Jagdrevier für die vier Piratenkapitäne und ihre Mannschaften. Zum einen fuhren hier viele Koggen der Hanse, vor allem Schiffe aus Hamburg und Bremen. Zum anderen gab es in Ostfriesland mehrere Häuptlinge, die mutige Kämpfer für ihre Kriege benötigten und die die "Hamburger Pfeffersäcke" nicht sehr mochten. Keine ostfriesische Stadt war Mitglied der Hanse. Dafür besaß das Land viele Buchten und kleine Häfen, die ausgezeichnete Verstecke für die Piratenschiffe waren. Die friesischen Häuptlinge und die Seeräuber wurden sich schnell einig. Die Häuptlinge gewährten ihnen Schutz, während die Piraten für sie kämpften und ihnen einen Teil der Beute überließen. Da die Kapitäne die restliche Beute mit ihren Mannschaften gerecht aufteilten, wurden sie bald nicht mehr Vitalienbrüder, sondern Likedeeler, also "Gleichteiler", genannt.

Klaus Störtebeker und Gödeke Michel wurden von dem Häuptling Widzel tom Brok aufgenommen, der große Teile Ostfrieslands beherrschte. In Marienhafe, einem Dorf an einer tief ins Land reichenden Bucht mit einer mächtigen Kirche, fanden die Seeräuber ein geeignetes Quartier. Die Kirche war festungsartig gebaut und leicht zu verteidigen.

Kundenbewertungen zu "Das kleine Dangerous Book for Boys. Was man..."

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von christilaudi aus Horb a.N. am 27.05.2011 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch beschreibt vieles was man einfach wissen sollte. Gerad jetzt wo Mercedes 125 Jahre Automobil feiert ist es doch sehr interesant etwas darüber zu lesen. Genauso ist es einfach super wenn man nachschleagen kann welches Wappen welches Bundesland hat. Für viele ist es einfach wichtig wie gehe ich mit Mädchen richtig um. So hat das Buch vieles was man wissen sollte und auch Vorschläge die man nutzen kann.
Ich empfehle es weiter da die Beschreibungen kurz und gut beschrieben sind.

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Bewertung von JL aus Bonn am 12.05.2011 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch geht es um viele technische und praktische Dinge , die Jungs wissen sollten und Mädchen wahrscheinlich nicht interessieren. Man kann gut die Dinge mit seinem Vater ausprobieren oder bauen.
Es ist manchmal ein bisschen schwer zu verstehen, aber dein Vater oder Opa können dir dabei helfen, um zum Beispiel eine Seifenkiste zu bauen oder vernünftige Papierflieger zu erstellen.
Ich denke, ich werde später noch oft mit dem Buch arbeiten und Sachen einfach ausprobieren. Ab 9 empfehlenswert.

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