Um ein erfülltes und glückliches Leben zu führen, ist es nicht
notwendig, schwierige Gedanken und Gefühle zu vermeiden oder zu
verändern. Stattdessen ist es sinnvoll, diese als genau das zu
betrachten, was sie sind: nämlich lediglich Gedanken und Gefühle
von denen man sich nicht bestimmen lassen muss. Wie man ein solches
Vorgehen im eigenen Leben umsetzen kann und sein Handeln nach
persönlichen Werten und Zielen ausrichtet, lernen Patienten in
einer Therapie nach dem ACT-Ansatz.
Die Akzeptanz- und Commitmenttherapie ist eine moderne
Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie und wird bei einer Reihe
von Störungen und Problemen angewendet. Dieser Band der Reihe
"Therapie-Tools" gibt Psychotherapeuten eine Vielzahl von
Materialien an die Hand, um ACT-Elemente in ihre Therapiesitzungen
zu integrieren. Dabei können sie aus einem reichhaltigen
"Pool" an direkt einsetzbaren Arbeitsblättern, Übungen
und Hausaufgaben schöpfen.
Aus dem Inhalt:
I Akzeptanz und Bereitschaft (Übungen z.B.: Wenn das Leid Kreise
zieht, Gefühlen Raum geben, Bereitschaftstagebuch)
II Defusion (Übungen z.B.: Wofür ist unser Verstand gut und wofür
nicht?, Sich selbst beim Denken zuschauen)
III Gegenwärtigkeit (Übungen z.B.: Gedanken achtsam beobachten,
Pendeln zwischen Atem und Problemen)
IV Selbst als Kontext (Übungen z.B.: Anteilnahme mit dem eigenen
Selbst, Das Schachbrett)
V Werte (Übungen z.B.: Ein idealer Tag, Werte sortieren: Was ist
mir wichtig?)
VI Commitment (Übungen z.B.: Kleine Schritte in die richtige
Richtung, Mein Veränderungsplan)
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