Unverschämtes Glück - Lebeck, Robert

Robert Lebeck 

Unverschämtes Glück

Text v. Claude W. Sui, Ulrike Posche, Heinz-Norbert Jocks u. a.
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Produktbeschreibung zu Unverschämtes Glück

In seinen farbigen Porträts und Genreszenen aus Deutschland und der Welt hat Robert Lebeck das Zeitgeschehen festgehalten. Er hatte unverschämtes Glück: Er durchlebte eine Zeit des Wohlstands im Westen Deutschlands, der 'Stern' schickte seinen Fotoreporter hinaus zu den politischen Brennpunkten, an die spannenden, herrlichen und elenden Orte, zu den Menschen und Ereignissen. Lebeck fotografierte Zeiträume, Denkräume, Kulturräume. Er illustrierte die Vorstellung der Deutschen von den großen und kleinen Dingen draußen in der Welt
'Unverschämtes Glück' ist Fortsetzung und Gegenstück seines Bandes 'Vis-a-Vis'. Nach den Schwarzweiß-Bildern sind hier, erstmals in einem Buch versammelt, seine Farbfotografien zu sehen. In vier Kapiteln nimmt er den Betrachter mit auf seine Reisen nach Rußland und Bangladesh, Irland und Papua-Neuginea, China und Brasilien, zu Salvador Dali und Joseph Beuys, Pele und Romy Schneider, zu den Schönen und Reichen und den Ärmsten der Armen.

Produktinformation


  • Verlag: Steidl
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 263 S. m. 220 Farbfotos.
  • Seitenzahl: 263
  • Deutsch
  • Abmessung: 300mm x 276mm x 35mm
  • Gewicht: 2140g
  • ISBN-13: 9783882439809
  • ISBN-10: 3882439807
  • Best.Nr.: 12413012

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Der Titel lügt nicht, bestätigt Daniel Kothenschulte: Robert Lebeck liebt sein Leben als Berufsfotograf der alten Schule und "würde ganz bestimmt nicht mit einem Fotokünstler tauschen wollen". Dennoch hat den Rezensenten bei der Lektüre und Betrachtung dieses Buches vor allem interessiert, wie denn diese beiden Spezies des Berufszweiges zueinander stehen und wie man ihre Arbeiten miteinander vergleichen kann. Lebeck zuckt da nur kurz mit den Schultern: Er sei "Journalist, kein Künstler" und eine Zeitung ist schließlich keine Galerie. Aber, wendet Kothenschulte ein: Natürlich stellt man sich auch in den Bildredaktionen gestalterische Fragen, und andersherum sei ja wohl gerade die neuere Fotokunst mit ihren Realismus-Revival im Journalismus verwurzelt. Natürlich, das zeige der Blick auf Lebecks Bilder, liebe der Journalismus die Pointe. Und Lebeck, nicht erpicht auf Nachruhm, konnte sie immer liefern.

© Perlentaucher Medien GmbH
Ulrike Posche, langjährige Stern-Redakteurin und freie Autorin, studierte in Münster Germanistik, Publizistik und Politik. Im Anschluss besuchte sie die Henri-Nannen-Schule. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht, unter anderem Biografien und Portraits über Gerhard Schröder, Hannelore Kohl und Liz Mohn. Heute arbeitet sie außerdem als Kolumnistin für die Zeitschrift Max.

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