Berlin in den Dreißigern: Europaweit zieht die Metropole Menschen
an, die der erstarrten Bürgerlichkeit entkommen wollen. Der
Engländer Isherwood genießt die sexuelle Freiheit Berlins. Hier
kann er seiner Vorliebe für junge Männer frönen und findet seine
erste große Liebe. Er beschreibt fesselnd, wie er seinen deutschen
Freund aus den Fängen der Nazis befreit. Isherwood zeichnet ein
authentisches Bild des sexuellen Untergrunds und seiner Erlebnisse
in dieser außergewöhnlichen Stadt.
Christopher Isherwood (1904-1986) hat mit "Leb' wohl, Berlin" (Vorlage für das Musical und den Film Cabaret) eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der Machtübernahme der Nazis hinterlassen.