Vater, Mutter, Tod - Langer, Siegfried
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Siegfried Langer 

Vater, Mutter, Tod

Thriller

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Vater, Mutter, Tod

Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt. Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt. Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.


Produktinformation

  • Verlag: List Tb.
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 327 S. 186 mm
  • Seitenzahl: 327
  • List Taschenbücher Nr.61051
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 126mm x 25mm
  • Gewicht: 326g
  • ISBN-13: 9783548610511
  • ISBN-10: 354861051X
  • Best.Nr.: 32475615
"Spannung pur, Nervenkitzel garantiert und bis zum Schluss ein flüssig zu lesender Pageturner mit einer klaren, eingängigen Sprache, bei dem keine Sekunde Langeweile aufkommt." (Nele Neuhaus)

'Spannung pur, Nervenkitzel garantiert und bis zum Schluss ein flüssig zu lesender Pageturner mit einer klaren, eingängigen Sprache, bei dem keine Sekunde Langeweile aufkommt.' Nele Neuhaus »Langer schreibt einen schwindelig, aber man kann nicht genug davon bekommen.« PM MAGAZIN, Juli 2011 »Einer der besten Krimitipps für den Urlaub.« STIFTUNG  LESEN, Juni 2011 »Psycho-Thriller mit Sogwirkung.« ZITTY, Christian Endres, 2011/21

'Spannung pur, Nervenkitzel garantiert und bis zum Schluss ein flüssig zu lesender Pageturner mit einer klaren, eingängigen Sprache, bei dem keine Sekunde Langeweile aufkommt.' Nele Neuhaus »Langer schreibt einen schwindelig, aber man kann nicht genug davon bekommen.« PM MAGAZIN, Juli 2011 »Einer der besten Krimitipps für den Urlaub.« STIFTUNG  LESEN, Juni 2011 »Psycho-Thriller mit Sogwirkung.« ZITTY, Christian Endres, 2011/21
Siegfried Langer, geboren 1966, stand als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Vater, Mutter, Tod ist sein erster Thriller. Er lebt in Berlin.

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Kundenbewertungen zu "Vater, Mutter, Tod" von "Siegfried Langer"

22 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von urlaubsbille am 10.04.2012 ***** ausgezeichnet
Es handelt sich um einen sehr gut und flüssig geschriebenen Thriller, in dem es zwar gleich am Anfang einen Todesfall gibt, aber der Leser immer wieder anfängt zu zweifeln, ob denn wirklich alles so klar ist, wie es scheint. Erst auf den letzten Seiten werden die Fäden zur Aufklärung logisch zusammengeführt.
Stetig wird die Spannung weiter aufgebaut und dann auch gut gehalten. Immer wieder kommen neue Gesichtspunkte hinzu, bei einigen ist nicht klar, wie sie zu werten sind. Interessant ist die Gliederung des Buches. Es wird aus mehreren Perspektiven zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt. Diese Art der Kapitelaufteilung führt einerseits zu Verwirrungen, andererseits trägt sie zum Verständnis bei.
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Dadurch ein sehr gutes aber auch recht kurzes Lesevergnügen.
Mir hat "Vater, Mutter, Tod" sehr gut gefallen und ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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Bewertung von Gurke aus Berlin am 15.03.2012 ***** ausgezeichnet
„Du kannst vor dem davonlaufen, was hinter dir her ist, aber was in dir ist, das holt dich ein.“

Diese afrikanische Weisheit über die Psyche des Menschen hat Siegfried Langer in seinem Thriller-Debüt auf sehr hohem Niveau umgesetzt und mir dadurch beinahe den Schlaf geraubt!

In dem Prolog werden wir Zeuge einer Familientragödie, denn im Streit verletzt der alkoholisierte Vater mit einem Brotmesser seinen Sohn, der sich schützend vor seine Mutter stellen will und stirbt. Diese drei Menschen, die vorerst noch namenlos bleiben, stehen stellvertretend für viele Hartz 4 – Familien, die in der Anonymität der Neuköllner Plattenbausiedlung kaum Chancen haben aus ihrer Situation auszubrechen und hier einen traurigen Tiefpunkt erreicht.

Dem gegenüber steht die erfolgreiche Architektin Jacqueline Adam, die ein Leben wie aus dem Bilderbuch führt. Zusammen mit ihrem Sohn Lukas und Anwalt René lebt sie in einer idyllischen Neubausiedlung in Kleinmachnow und hat gerade den Zuschlag für ein großes Projekt ergattert. Nach einem Einkaufsbummel mit ihrer Mutter entdeckt sie plötzlich auf der anderen Straßenseite eine Frau mit leuchtend roten Haaren, die sie penetrant anstarrt und immer wieder verfolgt.
Heftige Kopfschmerzen in Verbindung mit Gedankenaussetzern beunruhigen ihren Ehemann zusehends, als er dann aber auch noch erfährt, dass Jacqueline sich mit ihrer Mutter getroffen haben will, obwohl diese bereits vor zwei Jahren gestorben ist, überzeugt er sie davon, einen Arzt aufzusuchen. Kurz darauf wird Lukas entführt und die heile Welt der Adams droht zusammenzustürzen – steckt die ominöse Rothaarige dahinter?

Viel mehr darf man gar nicht zu dem Inhalt sagen, da sonst das perfekt aufgebaute Konstrukt des Autors zerbricht, was ich mir als begeisterter Thriller-Leser selbst nicht verzeihen könnte und bei diesem genialen Verwirrspiel auch schlichtweg eine Schande wäre. ;-)

Der Aufbau der Handlung ist wirklich brillant, denn die Kapitel wechseln nicht nur von „Jacquelines Berichterstattung“, in der sie ihre Sicht der Dinge einem Psychologen schildert, zu den verheißungsvollen Passagen mit der Überschrift „x (1,2..) Tage vor der Katharsis“ (dem Showdown), die sich mit der Suche nach Lukas und der objektiven Rekonstruktion der Ereignisse befassen, sondern diese werden ebenfalls in einer scheinbar wahllosen, zeitlichen Reihenfolge angeordnet.
Wir werden also in eine Handlung geworfen, die wir unter keinem Umständen zu diesem Zeitpunkt durchschauen können und müssen, wie die verzweifelte Protagonistin, um ein klares Bild kämpfen. Dabei beweist Siegfried Langer ein sehr gutes Gespür, um den Leser aus dem Konzept zu bringen. Immer wenn ich eine Ahnung aufgebaut hatte, wie das Geschehen mit dem Prolog in Verbindung stehen könnte, musste ich kurz darauf feststellen, dass meine Theorie eine Schwachstelle hat.
So ahnungslos habe ich mich schon lange nicht mehr bei einem Thriller gefühlt, was vor allem an dem unglaublichen Einblick in die menschliche Psyche liegt, die hier auf eine spezielle Weise zeigt, zu was wir Menschen fähig sind und wie uns das eigene Denken bzw. die Erinnerungen einen Streich spielen können, die ich aber in diesem Ausmaß nicht für möglich gehalten hätte.
Es ist sehr schwer, sich aus dem Teufelskreis zu befreien, da die innere Phantasie-Welt immer weitere Kreise zieht und eine lange (vielleicht auch erfolglose) Behandlung braucht.
Selbst der ermittelnde Beamte hat schon Erfahrungen mit den Tücken von Nervenkrankheiten im persönlichen Bereich gemacht und sein Schicksal gliedert sich lückenlos in jenes der Adams ein.

Die Dringlichkeit des Falls, an dem ein Kinderleben hängt, wird durch die gehetzte, aber zugleich kühle Wirkung von kurzen Kapitel noch verstärkt und „Vater, Mutter, Tod“ ist ein Thriller, den man am besten in einem Stück verschlingt, denn dank eines sehr flüssigen Schreibstils war es ein sehr intensives, wenn auch nicht sehr langes Lesevergnügen.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 08.02.2012 ***** weniger gut
Ein grauenhafter Unfall in einer Berliner Sozialbauwohnung, eine mysteriöse Kindesentführung, eine noch junge Frau und Mutter deren Wahrnehmungen für Raum, Zeit, Gegenwart und Vergangenheit zunehmend verwischen, sind die Zutaten für Langers Thriller.

Ein Thriller der auf den ersten 50 Seiten sehr viel versprechend klingt. Die Kapitel sind kurz, übersichtlich und verständlich gehalten. Danach ändert sich dieses grundlegend, genauso wie die Verwirrungen der einen Protagonistin zunehmen, scheint mir der Autor dasselbe mit dem Leser machen zu wollen. Das mag zwischendurch ganz spannend sein, da es sich aber nicht auf wenige Male beschränkt, sondern der Autor recht schnell und forsch durch die Zeitspannen springt, stört dies den Lesefluss und ist für mich als Leserin sehr frustran.

Die dazugehörigen Kapitelüberschriften die oft das griechische Wort Katharsis enthalten waren für mich eher eine kryptische Auslegung des Autors, denn weder mit der literarischen noch der psychologischen Definition von Katharsis konnte ich den Kapitel Inhalt erklären bzw. in Verbindung setzen.

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Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 26.12.2011 ***** weniger gut
Na ja, kann ich da nur sagen. Ich glaube, es lag letztlich nur an dem Format, dass ich das Buch nicht nach 50 Seiten doch noch zur Seite gelegt habe. Denn die 327 Seiten, mit der relativ großen Schrift lassen sich durch Langers einfachen Schreibstil mal schnell an einem Tag weglesen. Was ich ohnehin jedem Leser empfehlen würde. Denn das Buch ist doch relativ kompliziert aufgebaut, fast wirkt es schon wirr und wenn man dann da länger als 2 Tage dran liest, sieht man vermutlich kein Land mehr, durch den konfusen Schreibstil, der die Geschichte spannend machen soll. Was leider nur bedingt funktioniert.

Aber von Beginn an. Ich muss sagen, dass ich den Beginn durchaus spannend fand. Gut, da passiert im Prolog jetzt nichts, was man nicht schon in einem anderen Thriller so gelesen hat, aber man will doch wissen, inwieweit es da weiter geht bzw. welche Konsequenzen das nach sich sieht. Auch wenn mit den Klischees nur so um sich geworden wird, schafft Langer den Sprung von dem interessanten Prolog zur "eigentlichen" Geschichte. Man will als Leser wissen, in welchem Zusammenhang nun der Prolog zur eigentlichen Geschichte von Jacqueline steht, die so ganz anders ist als die Frau aus dem Prolog.

Und es geht mit Jacqueline auch durchaus spannend weiter, deren Erinnerungslücken auch spannend inszeniert sind. Nur leider merkt man als Leser sehr, sehr schnell, wie der Hase dann läuft. Zumal Langer dann schon in der Mitte des Buches die Karten auf den Tisch legt und es nur noch darum geht, dass letzte Puzzleteilchen zu enthüllen. Das ist jedoch dann so banal und langweilig, dass man spätestens dann die Lust am Lesen verliert.
Mir war obendrein nicht ganz klar, was diese Kommissars-Nebenstory sollte. Fand ich langweilig und überflüssig.

Das Ende ist dann fast schon der Gipfel. Also bei aller Liebe, dass muss dann echt nicht noch sein. Aber es zeigt auch wieder, dass hier eine gute Idee so leidlich verhunzt wurde. Wie gesagt, es gab anfangs durchaus Spannung, aber zu schnell ist klar, worauf es hinausläuft. Und der Rest ist einfach nicht ausreichend um das Buch zu tragen. Leider.

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Bewertung von MsBookeria am 10.12.2011 ***** gut
Das Buch ist in teils recht kurzen Kapiteln aufgebaut und nicht chronologisch, sondern springt in dem Zeitraum von sieben Tagen vor der „Katharsis“.

Im ersten Kapitel lernt man eine Familie kennen, in der der Mann dem Alkohol zugeneigt ist und aggressiv und brutal wirkt, während seine Frau und sein kleiner Sohn seine Launen aushalten müssen. Finanziell stehen sie ebenfalls nicht so sehr gut da. Dann wird umgelenkt auf eine Frau, die sich an einige Dinge nicht mehr so richtig erinnern kann und Wahnvorstellungen zu haben scheint. Sie trifft sich mit ihrer Mutter in der Stadt und kauft ein Parfüm, dabei ist ihre Mutter in den letzten Jahren verstorben. Zuhause angekommen bei ihrer Familie wird sie dann von ihrem Mann darauf hingewiesen. Als ein weiter Strang wird ein Ermittler namens Manthey eingeführt, der einen Entführungsfall aufklären will und auch persönlich sein ganz eigenes Kreuz zu tragen hat.

Diese drei Handlungen werden immer weiter gesponnen und mit einander verworren bis sich der Knoten irgendwann löst, die Stränge immer mehr zusammen laufen und der Leser die Zusammenhänge erfährt und das Rätsel dahinter lösen kann.

Ich wurde anfangs sofort in die Geschichte hineingezogen. Die ist spannend geschrieben und es kommen viele Widersprüche auf, die vom Leser nur zu gern gelöst werden wollen. So habe ich die ersten Kapitel völlig verschlungen und hatte hohe Erwartungen an die Handlung, leider wurden diese dann nicht mehr erfüllt. Irgendwann, in etwa ab der Mitte des Buches, scheint das Rätsel doch schon aufgelöst zu sein und man schaut nur noch zu bis der Autor den Leser genau dort hinführt. Leider nimmt dies die gesamte Spannung und das Warten auf einen doch nun noch unvorhergesehenen Plot wurde nicht erfüllt.

Der Epilog ist zugegeben noch ein wirklich netter Abschluss, der das Ende dann doch noch etwas aufwertet, dieser gefiel mir wirklich sehr gut und hält noch eine kleine Überraschung bereit. Die teils sehr kurzen Kapitel hingeben haben meinen Lesefluss etwas gestört, aber dies ist sicherlich Geschmacksache.

Interessant und auffällig ist hier bestimmt der vom Autor gewählte Begriff „Katharsis“. Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet Reinigung. Hier kann man sich die Frage stellen, ob dies auf die Psyche der Protagonisten oder evtl. auch auf die Frau des Ermittlers Mantheys bezogen sein könnte, aber darauf möchte ich nicht noch näher eingehen, dass soll jeder Leser selbst herausfinden.

Der Klappentext ist recht gut gewählt. Im Endeffekt beschreibt er die ganze Geschichte in sehr knappen Worten ohne jedoch einer Person, die das Buch noch nicht gelesen hat die Zusammenhänge wirklich zu offenbaren.

Obwohl ich zuerst gewillt war dem Buch 5 volle Sterne zu geben, muss ich jetzt leider aufgrund der fehlenden Spannung ab der Hälfte des Buches und der damit zusammenhängenden, für mich zu frühen, Auflösung und Verknüpfung der Handlungsstränge, nur 3 geben. Aber zu betonen ist, dass das Buch trotzdem absolut lesenswert ist und ich von der Idee der Geschichte an sich weiterhin begeistert bin.

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Bewertung von SilenceButterfly aus Niedersachsen am 21.10.2011 ***** ausgezeichnet
Am Anfang hat mich das Buch leicht verwirrt, wegen den ganzen Sprüngen von den Verschiedenen Geschehnissen.
Also las ich weiter und langsam aber sicher klärte sich alles auf.

Vater Mutter Tod ist ein fessendes und toll-geschriebenes Buch.
Dort geht es um einen Jungen der am Anfang des Buches tot aufgefunden wird, einen gewaltätigen Vater und einer Frau die in ihrer eigenen Traumwelt lebt.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich empfehle Jedem, das Buch zu lesen, der ein Thriller-Fan ist.
Viel Spaß beim lesen und von mir fünf Sterne!

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Bewertung von Mel.E aus L. am 13.10.2011 ***** ausgezeichnet
Wo beginnt WAHNSINN?


"Wenn dir das Liebste genommen wird – was würdest du tun?"



Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt.


Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen.

Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt.

Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen.

Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten – um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.

So der Klappentext zu dem Buch welches ich euch heute vorstellen werde.





Vater, Mutter, Tod! heißt es und schon der Titel sagt aus, was fehlt, nämlich das Kind. Kinder spielen oft das Spiel: Mutter, Vater, Kind, aber hier wird das Kind gleich auf den ersten Seiten tödlich verletzt und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ein Thriller, der wirklich fesselt ab der ersten Seite.



Am 13.5.2011 erschien das Buch offiziell und da ich es mir vorbestellt hatte, kam es auch gleich pünktlich an und ich fing sofort an zu Lesen, denn die Leseprobe bei vorablesen.de hatte mich mehr als neugierig gemacht.

Das einzige was ich bemängeln möchte ist, daß das Buch anhand der recht großen Schrift viel zu schnell zu Ende gelesen ist. Einen Abend habe ich gebraucht und auch wenn es spannend war und mich wirklich genauso gefesselt hat wie erwartet anhand der Leseprobe, Klappentext und Cover, war mir mein Lesevergnügen ein klein wenig zu kurz ausgefallen.



Nun aber meine Meinung zum Geschehen:


Gleich der Anfang beginnt sehr spannend mit einer jungen Frau, die sich davor fürchtet nach Hause zu kommen, da ihr Mann zu tätlichen Angriffen neigt, wenn er getrunken hat. Gleich auf den ersten Seiten geschieht ein großes Unglück, denn der Sohn wird tödlich verletzt durch einen Messerstich direkt in die Halsschlagader. Danach beginnt der Wahnsinn, der für mich erstmal nicht sehr übersichtlich war und ich mich erst einmal zurechtfinden musste ins Geschehen hinein. Etwa ab Mitte des Buches kommt dann die Aufklärung und das Puzzle fügt sich zusammen. Es geht um 2 Frauen, 2 Männer und 2 Söhne, diese auseinander zu halten ist am Anfang recht schwer, aber hinterher, wenn man kapiert um was für einen Wahnsinn es geht, verfolgt man atemlos das Geschehen und hofft auf ein gutes Ende. Anders gesagt kann man auch sagen, es geht um eine misshandelte Frau und um eine Architektin mit großem Erfolg. Diese beiden zusammenzusetzen ist mir am Anfang doch schwergefallen!

Eine junge Frau die sich in Wahnvorstellungen flüchtet um dem Grauen zu entfliehen? Die einzelnen Kapitel sind untereilt in "Vor der Katharsis" oder auch nur "Jaqueline" Um dies zu verstehen, müsst ihr das Buch selbst Lesen und dabei unbedingt die Kapitelübersichten beachten. Wie schon gesagt, ich habe einige Zeit gebraucht um in das Buch hineinzufinden, aber danach ließ es sich sehr flüssig Lesen.



Die häusliche Gewalt wird auch das eine oder andere Mal aufgegriffen und macht mich wirklich sprachlos, das Frauen es aushalten sich misshandeln zu lassen und immer noch ihre Männer lieben. Leider sind es nicht immer nur die Frauen, die misshandelt und geschlagen werden, sondern auch die Kinder und da bekomme ich echt die Wut. Auch hier schafft die Frau, die mal große und hohe Ziele hatte es nicht sich zu distanzieren, sondern verfällt in einen echten Wahnsinn.

Komissar Mantey selbst trägt eine große Last mit sich herum und deshalb geht ihm dieser Fall auch sehr nah. Für ihn selbst endet der Fall mit einem Happy End!



Mehr mag ich nicht schreiben, um nicht die Spannung vorwegzunehmen. Ich habe das Lesen genossen, aber für mich hätten es ruhig einige Seiten mehr sein können. Wobei man vielleicht nicht von Geniessen schreiben sollte, wenn man einen Thriller liest, oder? Vielleicht sollte ich besser schreiben, der Autor hat es verstanden mich in seinen Bann zu ziehen?

Eine echte Kauf und Lesempfehlung von mir!

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Bewertung von Tina aus Rodgau am 12.10.2011 ***** sehr gut
Das ist Buch ist sehr gut geschrieben, habe es in einem Zug durchgelesen. Anfangs war es etwas verwirrend durch die Sprünge, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Mal ein ganz anderer Thriller, als das was ich sonst so lese. Es hilft sich oben an den Kapiteln zu orientieren, dann kommt man schnell dahinter, welche Zeit gerade beschrieben ist. Ein außergewöhnliches Buch.

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Bewertung von TrollMutti am 05.10.2011 ***** ausgezeichnet
Spannend, faszinierend, fesselnd

Wie stellt man es an eine Rezension zu einem der genialsten Bücher, die ich die letzten Jahre gelesen habe zu verfassen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten? Mit dieser Frage habe ich mich lange beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich den Inhalt hier völlig rauslasse und einfach meine Empfindungen beim Lesen und danach beschreibe. Denn gerade der Inhalt ist in diesem Buch sehr wichtig und die kleinste Information vorab kann jede Menge von der Spannung und der Stimmung rauben.

Schon die Leseprobe hat mich vor dem Erscheinen völlig in Ihren Bann gezogen und ich hatte das Gefühl einfach weiterlesen zu MÜSSEN! Und genauso ging es, als ich endlich das Werk anfing. Innerhalt weniger Stunden hatte ich es auch schon beendet. Und den Drang ein Buch so zu verschlingen und die ganze Welt außen vor zu lassen, hatte ich seit Jahren nicht mehr. Das Klingeln des Telefons, meine Lieblingsserie im Fernsehen, Essen - alles völlig Nebensächlich, wenn man in die Geschichte von Siegfried Langer eintaucht.

Wenn man es nicht gewohnt ist, können die zeitlichen Sprünge und der Aufbau der Story den Leser verwirren, aber ich denke das legt sich schnell. Ich hatte keine Probleme damit und fand diese Erzählweise genau richtig für die Geschichte und ihren Hintergrund. Gerade wenn das letzte Rätsel gelöst ist, ist man als Leser sicher, anders hätte man diesen fantastischen Thriller nicht schreiben können.

Die Sprache ist perfekt auf die einzelnen Situationen abgestimmt. Teils recht einfach und sehr umgangssprachlich, teils sehr bildhaft und intellektuell. Immer genau passend zu den einzelnen Strängen und Personen.

Wie gesagt, ich bin völlig hin und weg von dieser Meisterleistung in Form eines Buches. Jeder, der gerne spannende Geschichte, die die ganze Welt um einen herum vergessen lassen, liest sollte SOFORT dieses Buch lesen. Ihr werdet es nicht bereuen, versprochen :-)

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 09.09.2011 ***** gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
In der ersten Familie wird ein kleiner Junge vor den Augen seiner Mutter vom gewalttätigen Vater mit einem Messer erstochen.
In der zweiten Szene treten bei Jacqueline, einer sehr gefragten Architektin, die mit ihrem Ehemann und einem siebenjährigen Sohn zusammenlebt, plötzlich drastische Gedächtnislücken und Aussetzer auf. Sie kann sich nicht mehr erinnern, in welchem Stockwerk ihr Büro liegt und berichtet von einem Treffen mit ihrer Mutter, die schon vor Jahren gestorben ist. Jacquelines Mann drängt sie, einen Arzt aufzusuchen. Plötzlich ist der siebenjährige Lukas auch noch verschwunden.

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch lässt sich aufgrund der kurzen Kapitel und großzügigen Gliederung sehr schnell in einem Durchgang lesen; für meinen Geschmack etwas zu schnell. Bei mir hinterlassen Bücher, mit denen ich mehr Zeit verbringe und bei denen man mehr mitdenken oder interpretieren muss, einen längerfristigen Eindruck. Den Einstieg in das Buch fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und verwirrend aufgrund der rasch wechselnden Szenen und Einführung der Charaktere, aber trotzdem sehr faszinierend. Leider konnte die Spannung nicht konstant über das gesamte Buch aufrecht erhalten werden, sodass ich schon recht bald die Auflösung der Geschichte zwischen den Zeilen herauslesen konnte. Trotzdem fand ich das Buch originell, das Thema ungewöhnlich und ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen und mich auf die Verwirrungen einzulassen. Nicht immer war klar ersichtlich, was Realität und was Einbildung von bestimmten Personen war, sodass die Grenzen teilweise verschwommen waren. Gerade dies machte das Buch spannend und lesenswert.
Manthey, der Ermittler des Falles spielt eine eher untergeordnete Rolle, fast schon die Nebenrolle und hat selbst auch große familiäre Belastungen, die an sich schon ein eigenes Buch wert wären, aber in diesem Buch nur eine kleine Rolle einnehmen.

Titel und Cover:
Die Auswahl des Titels – im Telegrammstil, getrennt durch zwei Kommas - finde ich ungewöhnlich, aber spannend. Das Cover finde ich okay, aber auch nicht besonders auffallend.

Mein Fazit:
Der Thriller hat sehr stark begonnen, war aber etwas verwirrend geschrieben und hatte zwischenzeitlich einen leichten Hänger, außerdem war das Buch viel zu kurz!

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