Nichts ist mehr, wie es einmal war: Xenia Rabe erfährt, dass ihr
Mann ein Vergewaltiger und Mörder ist. Sie ist fassungslos - auch
über sich selbst, weil sie die Zeichen nicht erkannt, sondern nur
das Gute an Tobias hatte sehen wollen. Während der auf der Flucht
ist, muss Xenia lernen, mit der Situation umzugehen, was durch die
Penetranz der Sensationspresse nicht einfacher wird. Und es kommt
noch schlimmer: Die PR-Agentur, bei der sie seit Jahren angestellt
ist, entledigt sich ihrer durch einen miesen Trick - die Frau eines
Mörders ist schlecht fürs Image. Verzweifelt versucht Xenia, ihr
Leben neu zu ordnen. Doch bei der Wohnungssuche wird sie als
>Frau des Mörders< erkannt und merkwürdige Dinge geschehen.
Jemand durchwühlt ihre Schränke und nimmt ausgerechnet den Schmuck
mit, den Tobias ihr geschenkt hat. Dann wird sie nachts überfallen.
Xenia geht auf Spurensuche. Wer ist eigentlich der Mann, den sie so
überstürzt geheiratet hat? In einem kleinen, niedersächsischen Dorf
stößt sie auf sein furchtbares Familiengeheimnis. Ist dies der
Schlüssel zu seiner Tat? Oder ist in Wirklichkeit alles ganz, ganz
anders? Xenia fasst einen verhängnisvollen Entschluss ...
"Eine psychologisch und stilistisch ausgefuchste Story - bis zum überraschenden Showdown." stern
"Eine ungewöhnliche Ausgangssituation, ernsthaftes Interesse an den Figuren und ein überraschendes Finale zeichnen den Roman aus, der ein weiteres Mal beweist, wie wandlungsfähig der Krimi noch immer sein kann." Kieler Nachrichten
"Spannend und amüsant erzählt bis zur überraschenden Schlusswendung." Dresdner Neueste Nachrichten
Kerstin Herrnkind wurde 1965 in Bremen geboren. Nach Abschluss des Studiums (Bibliothekswesen und Literaturwissenschaften) arbeitete sie für mehrere Tageszeitungen, unter anderem für die taz. Seit 1999 ist sie Redakteurin beim stern und dort für Polizei- und Justizthemen zuständig.
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