Liebe im Exil - Anderson, Edith

Edith Anderson 

Liebe im Exil

Hrsg. v. Cornelia Schroeder. Übers. v. Christa u. Clemens Tragelehn u. a.
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Liebe im Exil

Die amerikanische Journalistin Edith Anderson und der deutsche Exilant Max Schröder begegnen sich 1943 in New York und werden ein Paar. Als Schröder 1946 nach Deutschland zurückkehrt, um in Ostberlin den Aufbau Verlag mitzugründen, folgt Edith ihrem Ehemann. In ihrer Biografie berichtet die Schriftstellerin aus den Aufbaujahren der DDR, erzählt von Lebensmittelrationen und Literaten, von hochfliegenden Träumen und ernüchternder Realität.


Produktinformation

  • Verlag: Btb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 555 S. m. 12 Fototaf.
  • Seitenzahl: 560
  • btb Bd.73897
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 121mm x 35mm
  • Gewicht: 425g
  • ISBN-13: 9783442738977
  • ISBN-10: 3442738970
  • Best.Nr.: 26335940
"Eine Amerikanerin in Ostberlin: Edith Andersons mitreißende Biografie der Jahre 1947 bis 1958." Berliner Zeitung

"Wie Anderson ihr Leben zwischen Anna Seghers, Bertolt Brecht, Walter Janka und Wolfgang Harich beschreibt, wie sie die wodka-seligen Partys, die trostlosen Parteiversammlungen, die zertrümmerte Stadt und die Glaubenskriege der Linken vergegenwärtigt, das hat derartig viel Schwung, Klasse und Prägnanz, dass man das Schicksal der Schriftstellerin lebhaft bedauert: zu einem großen Romanwerk ist es nicht mehr gekommen."

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Angetan berichtet Rezensentin Beatrix Langner von Edith Andersons Erinnerungen an die frühe DDR. Sie schildert die amerikanische Schriftstellerin, die in New York den Emigranten und späteren Cheflektor des Aufbau-Verlags Max Schröder kennen lernte und mit ihm nach dem Krieg in die DDR zog, als unkonventionelle, freiheitsliebende und spontane Frau. Temperamentvoll habe sich Anderson sowohl der weiblichen Unterordnung als auch politischen Repression der fünfziger Jahre in der DDR entzogen. Ihre Erinnerungen an selbstherrliche Funktionäre, den Alltag und die Menschen in der DDR findet Langner höchst erfrischend, voller Esprit, Ironie und bisweilen auch Melancholie.

© Perlentaucher Medien GmbH

Leseprobe zu "Liebe im Exil" von Edith Anderson

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