Das Spiel des Puppenkönigs - Serno, Wolf
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Wolf Serno 

Das Spiel des Puppenkönigs

Roman

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Das Spiel des Puppenkönigs

Berlin, anno 1783: Als der Puppenspieler Julius Klingenthal die Stadt an der Spree betreten will, wird seine gesamte Barschaft beschlagnahmt. In seiner Not wendet er sich an niemand Geringeren als Friedrich den Großen, der in Potsdam residiert. Friedrich zeigt sich gnädig und hilft ihm.
Doch beim Verlassen des Schlosses taumelt Julius ein Sterbender in die Arme, und wider Willen wird er in einen Kriminalfall hineingezogen
Der neue Roman vom Autor der "Wanderchirurg"-Trilogie.


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 487 S.
  • Seitenzahl: 496
  • Knaur Taschenbücher Nr.63545
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 140mm x 38mm
  • Gewicht: 422g
  • ISBN-13: 9783426635452
  • ISBN-10: 3426635453
  • Best.Nr.: 25550930
Wolf Serno arbeitete 30 Jahre als Texter und Creative Director in der Werbung. Er zählt zu seinen Hobbys "viel lesen, weit reisen, gut essen" und lebt mit seiner Frau und seinen Hunden in Hamburg und in Nordjütland/Dänemark.

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Kundenbewertungen zu "Das Spiel des Puppenkönigs" von "Wolf Serno"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen ***** gut)
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Bewertung von tassieteufel am 12.09.2011 ***** gut
Wieder wird der Puppenkönig in die Aufklärung mysteriöser Morde verwickelt: als er 1783 nach Berlin reist, wird widerrechtlich seine gesamte Barschaft beschlagnahmt, hilfesuchend wendet er sich an König Friedrich den Großen, der sich gnädig zeigt und ihm hilft, als Klingenthal jedoch Schloß Sanssouci verläßt, taumelt ihm ein Sterbender in die Arme, der seltsame Handschuhe trägt……
Im zweiten Teil entwickelt sich der Krimifall nur langsam, nach dem recht vielversprechenden Prolog braucht man schon etwas Durchhaltevermögen um bei der Stange zu bleiben, zwar haben mir die Schilderungen von Potsdam und Sannssouci sehr gut gefallen, auch die Darstellung Friedrich des Großen ist sehr gelungen, aber mir hat hier doch ein wenig die Krimispannung gefehlt, da die Handlung nur so dahin plätschert.
Während im 1. Teil der Mörder am Schluß quasi aus dem Hut gezaubert wurde, versucht der Autor hier, eine Spur in die falsche Richtung zu legen, das ist aber zumindest in meinem Fall nicht gelungen, ich habe doch ziemlich schnell durchschaut, wer dann der eigentliche Mörder war. Auch wenn ich schon (richtig) ahnte, wer der Mörder war, wurde es dann am Ende doch noch ganz spannend. Allerdings hat mich die Auflösung dann nicht ganz zufrieden gestellt, das Motiv des Mörders war ein wenig dünn, auch blieb so einiges unklar, wer z.B. Alena verfolgt hat und warum.
Ganz witzig fand ich auch die Schilderungen der Experimente im Collegium Artis, trugen sie doch dazu bei, die am Anfang etwas zähe Geschichte aufzulockern.

Fazit: Alles in allem ganz lesenswerte Fortsetzung mit gelungener Schilderung der historischen und politischen Verhältnisse in Preußen zu Zeiten Friedrichs des Großen, aber mir hat hier eindeutig die Krimispannung gefehlt!

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Bewertung von JED aus Berlin am 05.06.2011 ***** gut
Kurzinhalt:
1783: Der Bauchredner Julius Klingenthal, bereits bekannt aus einem vorhergehenden Buch von Wolf Serno, wird auf dem Weg nach Berlin sein gesamtes Geld abgenommen. Er kommt bei einem freundlichen Wirt unter, der ihm rät, sich mit seinem Problem direkt an Friedrich II. zu wenden. Dieser gibt ihm tatsächlich eine neue Barschaft, doch kaum verlässt Julius Schloss Sanssousi, stolpert er auch schon über einen Sterbenden mit seltsamen gelben Handschuhen. Und dieser soll auch nicht der letzte bleiben.

Meine Meinung:
Bei Wolf Serno habe ich oft Probleme mit der Beliebigkeit der Zeit. Das Buch könnten genausogut im Mittelalter oder auch in unserer Gegenwart spielen, die wirklich historische Atmosphäre kommt nicht auf, auch wenn der Bauchredner Klingenthal mit seinen "redenden" Puppen einen ganz eigenen Charme hat.

Daran ändert auch das Auftreten des Preußenkönigs Friedrichs nicht, den der Autor zwar wunderbar schrullig darstellt, der aber letztlich nur eine untergeordnete Rolle in der Erzählung spielt. Und ganz ehrlich: Hätte der wirklich einfach einen beraubten Bauredner empfangen und ihm Geld in die Hand gedrückt?

Der Schwerpunkt liegt auf dem Kriminalfall, der von vielen Zufällen und einer Kombinatorik bestimmt wird, die ich nicht immer nachvollziehen konnte.
Genauso wie Klingenthal mal wieder ganz zufällig seine große Liebe Alena in Potsdam wiedertrifft - Deutschland ist ja auch klein.

Fazit:
Hat mich so gar nicht überzeugt. Schade. Es gibt bessere Bücher von Serno, etwa Die Hitzkammer

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