Berlin ist das Allerletzte

Berlin ist das Allerletzte

Absagen in höchsten Tönen. Mit e. Nachw. v. Katja Lange-Müller

Herausgegeben von Bluhm, Detlef; Nitsche, Rainer
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Berlin ist das Allerletzte

Eine Kollektion exquisiter Gemeinheiten, mit denen bekannte Autoren Berlin beehrt haben. Ein Schatz von Einsichten und mitreißenden Formulierungen, die selbst dieser Stadt die Schamröte ins Gesicht treiben müßten.
Verfaßt von Autoren wie Arthur Schopenhauer, Theodor Fontane, Rosa Luxemburg, Rainer Maria Rilke, Fjodor M. Dostojewski, Frédéric Chopin, Heinrich von Kleist, Carl Einstein, Ludwig Thoma, Honoré de Balzac, Jules Huret, Carl Sternheim, Sling, Gottfried Keller, Kurt Tucholsky.

1991, vor zwanzig Jahren, wurde in Bonn vom Bundestag beschlossen, Berlin zur Bundeshauptstadt zu erheben. In der hitzigen Debatte zeigte sich, dass sowohl die Berlin-Gegner wie die Berlin-Befürworter einem völlig falschen Bild sowohl der Stadt wie ihrer Bewohner aufsaßen. Um dieses Bild zu korrigieren und der Realität anzunähern, fahndeten die beiden Herausgeber in der Literatur der letzten beiden Jahrhunderte nach Berichten, Bemerkungen, Erlebnissen, die von Reisenden (Künstlern, Schriftstellern, Deutschen wie Ausländern) hinterlassen wurden. Sie wurden dabei so reich belohnt, dass daraus eine Anthologie entstand, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ und so den einzig möglichen Titel erhielt: Berlin ist das Allerletzte.


Produktinformation

  • Verlag: Transit Buchverlag
  • 2011
  • Erw. Neuaufl.
  • Ausstattung/Bilder: Erw. Neuaufl. 2011. 134 S.
  • Seitenzahl: 144
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 138mm x 15mm
  • Gewicht: 286g
  • ISBN-13: 9783887472535
  • ISBN-10: 3887472535
  • Best.Nr.: 32561445
"Ein besonders schön gestaltetes Buch, ein erstklassiges Geschenk, mit einer außerordentlich witzigen Versammlung von Texten." Monika Schoeller (S. Fischer Verlag), Welt am Sonntag

"Schon diese Überschriften! "Kopfweh, Magenschmerz und Nervenübel", "Möglichst schnell zum Bahnhof", "Anarchie und Zügellosigkeit" oder gar "Lieben kann man diese Stadt nicht" vom berühmten Karl Scheffler, für den Berlin schon 1910 dazu verdammt war, "immerfort zu werden und niemals zu sein" - all diese Vernichtungsurteile sog. Promis über unsere schöne, heimelige, herzige und weltweit gepriesene Hauptstadt, die Goethe wie Engels einfach nur ruppig fanden, sind jetzt wieder in einem Büchlein vereint. Dessen grobe Gemeinheit lässt schon der Titel ahnen: "Berlin ist das Allerletzte".

Das sind "Absagen in höchsten Tönen", ein disharmonischer, aber höchst launiger Kontrapunkt zur derzeitigen Berlin-Hysterie."

[Quelle: Lothar Heinke, Tagesspiegel]
Detlef Bluhm, geboren 1954, verschiedene Tätigkeiten in Buchhandel und Verlagen; seit 1992 Geschäftsführer im Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin-Brandenburg. Seit 1989 knapp 20 Herausgaben, Romane und Sachbücher.

Leseprobe zu "Berlin ist das Allerletzte"

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Inhaltsangabe

Autorinnen und Autoren wie Stendhal
Balzac
Chopin
Madame de ­Stael
Dostojewski
Goethe
Fontane
Ossietzky
Polgar
Tschechow
Joseph Roth
Anna Louisa Karsch gespickte Sammlung wurde (nicht nur in Bonn oder Berlin) zu einem Renner:

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